BMG: Apotheker bekommen schon mehr Geld Benjamin Rohrer, 26.06.2012 11:36 Uhr
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Indirekte Besserung: Auch wenn das Fixhonorar seit acht Jahren unverändert ist, haben die Apotheker aus Sicht des BMG keinen Grund zur Klage.Elke Hinkelbein
Berlin - Seit Monaten klagen die Apotheker über das seit 2004 unveränderte Fixhonorar. Aus Sicht des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) ist die Vergütung der Pharmazeuten in den vergangenen Jahren allerdings effektiv angestiegen: Zwar seien die 8,10 Euro in der Tat nicht angepasst worden. Weil aber mehr Packungen zu deutlich höheren Preisen abgegeben wurden, profitierten die Apotheker von höheren Einnahmen, heißt es in der Antwort des BMG auf die Petition eines Apothekers aus Ludwigsburg.
Der Pharmazeut hatte im März einen Fragenkatalog an den Bundestag geschickt: Er wollte unter anderem wissen, welche Pläne die Regierung bezüglich des Apothekenhonorars hat. Zudem beschwerte der Apotheker sich über die durch die Rabattverträge entstandene Mehrarbeit und die finanziellen Auswirkungen des AMNOG. Mehrere hundert Kollegen schlossen sich der Petition an, kopierten sie und wendeten sich ebenfalls an den Petitionsausschuss.
Hinsichtlich der Vergütung antwortet das BMG: „Der Festzuschlag in Höhe von 8,10 Euro wurde zwar seit 2004 nicht verändert. Die Vergütung der Apotheken ist jedoch mit dem stetigen Anstieg der Verordnungszahlen seit 2004 gestiegen.“ Allein die Zahl der von den Apotheken zu Lasten der Krankenkassen abgerechneten Packungen sei bis 2010 um 70 Millionen angestiegen. „Zudem hat sich auch der durchschnittliche Packungspreis über die Jahre erhöht, wodurch sich auch die 3-Prozent-Marge entsprechend erhöht hat.“ Als Beispiel führt das BMG Verordnungswerte aus den Jahren 2004 und 2010 an: 38,21 Euro und 48,19 Euro.
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#62Evolution-Support der kleinsten Verband-Strukturen
www.apothekenleben.de Evolution-Support der kleinsten Verband-Strukturen für Selbstständige Apohteker - im Aufbau...
#61Das kostet definitv weniger...
... als die 100 Mio EUR die wir jährlich allein in Werbe(Kunden)Zeitungen investieren!
#6020:00Tagesschau in ARD o. 19:30 in ZDF?
Wieviele Bürger wissen denn je richtig bescheid? Wie groß ist ein Aufhorchen, wenn in den 20:00Uhr-Nachrichten in der ARD ein 5Min-Beitrag kommt o. in den 19:00Uhr-Heute im ZDF über 10Min ein Beitrag? Schlecker ist in den Nachrichten, Betreuungsgeld ist in den Nachrichten, Organspende ist in den Nachrichten, Krankenkassen Unter- u. Überschuss ist in den Nachrichten......
#59Markus Junker
die GKV-Vertreter zerren selbt die Entscheidung einer unabhängigen Schieddsstelle in schamloser Weise vor Gericht. Wer denen jetzt noch etwas glaubt, sollte dafür geteert und gefedert werden. (Das ist natürlich politisch jetzt unkorrekt. ) Sobald man den KK mit Argumenten kommt, wird solange ausgewichen und andere Fässer aufgemacht, bis man wieder das alte Vorurteil von den "Apothekerpreisen" bedient hat. Dann ist die GKV-Welt wieder in Ordnung, dh. eine Scheibe.
#58streik in kombination ...
mit infoständen auf dem marktplatz, der fußgängerzone usw. nur "kommentarlos" schließen bringt nix .
#57Informationen mit Nachdruck (Streik) vermitteln !
Wir müssen uns Gehör verschaffen und das geht nur über Streik mit Notdienstversorgung. Wer in der Bevölkerung weiß denn, dass die Versorgung der Kassenpatienten schon längst nicht ein mal mehr kostendeckend ist. Solche Fakten müssen in Zusammenhang mit einem Streik kommuniziert werden und nicht nur durch Plakatekleberei. Die Verhandlungstaktik der ABDA geht schon Jahre deshalb in die Hose, weil jedes schlechte Ergebnis für uns völlig ohne Konsequenz bleibt, getreu dem Motto: Die Apotheker/innen werden weiter ausgebeutet, die wehren sich ja sowieso nicht. Liebe ABDA es reicht nicht alle Verhandlungsegebnisse hinzunehmen, die Basis kocht und verlangt eine spürbare Reaktion und zwar jetzt ! Ich kann nur an alle Kollegen/innen appelieren im Falle eines Streiks, diesen auch mitzumachen und sich nicht, mit Blick auf kurzfristige Mehrumsätze, ein Marketingkonzept des Samariters zu überlegen. Der Schuss geht langfristig aber sowas von in die Hose.
#56Betroffene eines Streik
@ #10 sind immer die welche in den Genuss einer bestreikten Leistung kommen, soll heissen denen für die Streikdauer diese Leistung entzogen wird. Sollten Sie schon einmal in den Genuss der Streikauswirkungen eines Fluglotsenstreikes, Streikes im Öffentlichen Dienst, Nahverkehr oder Fernverkehr oder Krankenhaus gekommen sein, werden Sie als Betroffener sehr schnell bemerkt haben, Sie sind nicht der gegen den gestreikt wird, aber weil viele so wie Sie betroffen waren und das Druck auf die Politik macht , hat sich meist was bewegt. Anders kann es auch bei einem Streik im Apothekenwesen oder einer zeitlich befristeten Einschränkung der Versorgung mit Arzneimitteln ( nur Notdienst ) nicht laufen. Nur so kann es funktionieren, Ihre Rücksicht auf alle die die dann betroffen sind in Ehren, aber wenn kümmert es in dieser Gesellschaft sonst, richtig, Niemand, keinen Arzt, keinen Fluglotsen, keinen Müllfahrer, keine Krankenkasse (auch dort wird gestreikt), keinen Angestellten im Landratsamt, Brummifahrer usw. Das Nichtwählen der FDP wird dieses Problem der Apotheker nicht lösen. A) finden sich genug Deppen um dieses gelbe Etwas übder die 5% zu heben, und B) wird auch jede andere Partei, die dann die verantwortlichen Ministerien besetzt, das Brett auf Geheiss der kranken Kassen an der dünnsten Stelle bohren und in den verantwortlichen Ministerien werden an den ausführenden Positionen immer noch die gleichen Mitarbeiter die gleiche Arbeit mit einen unbändigen Hass auf die Apothekerschaft ausführen und den Strohmännern an der Spitze den kranken Kassen genehme Texte suggerieren um den KK ein bequemes und auskömmliches Leben zu ermöglichen.
#55@10 Herr Schabik,
hier sind mittlerweile weit über 50 Kommentare eingeschlagen aufgrund des (zugegebenermaßen leider wieder mal Bild-Zeitung-mäßigen) Berichtes. Wieso halten Sie Streik für sinnlos? Mangelhaft kommunizierte Gründe gibt es sicherlich. Treffen wird es sicherlich auch den uninformierten Bürger. Und??? Genau das soll passieren, hoffentlich wacht Oma um die Ecke mal auf! Und fragt, warum das mit der Arzneimittelversorgung nimmer so funktioniert, wie bisher. Den Satz "hätte schlimmer kommen..." will ich auch nicht in den Dreck ziehen (da gehört er aber hin!) Irgendwann ist dann aber doch mal der Punkt gekommen. Was mich wirklich ankotzt sind die Kollegoiden, die bei Streik auf Umsatz starren und den Grund des Streiks nicht kommunizieren. Die Politiker vollzuquaken bringt m.E. gar nix. "BMG: Apotheker bekommen schon mehr Geld" Statement ist gemacht und wartet auf Antwort. Taten und keine Worte! Von Oberfranke zu Unterfranke: 09741/2215, morgen Nachmittag ist Mittwoch Nachmittag. Da paßts!
#54@herr hofheinz
bei allem respekt: es fehlt nicht an information, es fehlt an kommunikation und einem passenden kommunikationskonzept. jeder verband kocht sein eigenes süppchen --- die sind zwar teilweise gut, aber finden eben nur partiell statt. die abda macht ihr ding, die landesverbände machen ihr ding und die kammern schlussendlich auch. sorry, aber das ist quatsch. wenn die apothekerschaft nicht irgendwann begreift, dass sie nur möglichst breit aufgestellt einfluss nehmen kann --- und dazu gehört auch die information der bevölkerung, dann hat sie einfach pech gehabt. das mediale und öffentliche image des apothekers ist doch immer noch das selbe wie vor 10, 15 jahren. da hilft eben keine aufgeblasene hüpfburg, kein "es schliessen 4 apotheken die woche"-plakat und kein "apotheken-informieren". entweder große gemeinsame oder viele kleine, spontane aktionen sind gefragt, sonst geht es immer so weiter.
#53@#50
was machen die behörden denn bitteschön, wenn durch ruinöse politik die zahl der apotheken sinkt ? schließung vebieten oder wie ? daß berliner aber auch so krank sind ist mir in meiner studienzeit an der FU garnicht aufgefallen....
#52
Dieser Kommentar wurde entfernt.
#51Es fehlt an Information.
Die beste Medizin gegen Vorurteile, Mythen, Irrtümer und Lügen sind ehrliche Argumente. Eine zusammenfassende Information und Argumentationshilfe für Politik, Presse, GKV, Patienten/Kunden und Kolleginnen und Kollegen gibt es unter : www.apotheken-informieren.de oder bei der Landesapothekerkammer Baden-Württemberg.
#50@ 42 / Notdienste
In Berlin machen jede Nacht mehr als 50 (!) Apotheken Notdienst bzw. Spätdienst bis 22 Uhr, pro Stadtbezirk also mehr als vier. Als dieser Blödsinn jetzt geändert werden sollte und wenigstens der Spätdienst ersatzlos gestrichen werden sollte, hat die Gesundheitsbehörde das kurzerhand nicht genehmigt bzw. verboten. Begründung: Die Versorgung der Bevölkerung sei dann nicht mehr gewährleistet. Bürokratenwahnsinn! Und so ist die nächste Notdienstapotheke von jedem Punkt Berlins aus in maximal fünf Autominuten erreichbar...
#49@#48
haben sie bei mir abgeschrieben ? (#40 ) wobei: tüten 10ct ist neu - aber gut ! oder gibt es doch die hoffnung, daß "die basis" gemeinsame ideen und ziele hat und auch umzusetzten bereit und in der lage ist ?
#48maßnahmen
sonsts glaubts ja keiner 1. alle kundenzeitschriften kündigen (achtung 31.8.12), tüten 10 C, keine tempos etc., keine weihnachtsgeschenke (kalender wahrscheinlich schon bestellt) 2. mittwoch mittag/samstag morgen alle zu (außer notdienst -verdient der wenigstens was fürs dasein), mitarbeiter können üs abfeiern oder neue betr.ord.vorbereiten 3. endlich spitze- werbeagentur für kampagne verpflichten, gerne provokativ formulieren (jvm, ddb, scholz+friends etc.) 4. endlich mal vor ort einig sein 5. blog einrichten (kostenlos bei google) u.fakten öffentlich machen(hinweis über flyer, plakat etc.) z.b. www.adler-apotheke-igb.de
#47Standesvertretung
denke auch jetzt ist die Standesvertretung gefragt. vor allem würde ich jetzt nach juristischen Möglichkeiten zum Notdienst suchen. wir bezahlen doch Heerscharen von Juristen in den Verbänden. JETZT MUSS DER DRUCK ERHÖHT WERDEN ! oder kollektiver Rücktritt. ich will jetzt Stärke von meinen Vetretern sehen LAUT UND DEUTLICH
#46@#45
glauben sie allen ernstes, daß ein streik möglich ist ? daß alle mitmachen. daß z.b. der notdienst alle 2 stunden rotiert und nicht jeder 3. apotheker einfach offenläßt und sich ins fäustchen lacht ? ich glaubs nicht !
#45Plakataktionen..... Armselig !
Nächste Aktion des LAV: Wir kleben Plakate." Jede Woche schliessen 4 Apotheken" Zu erwartende Reaktion der Kunden: Na und ? Es gibt doch genug....... Und genau das ist der Punkt. Wir ( die ABDA) muss endlich der Bevölkerung klar machen, dass bald die Versorgung gefährdet ist. Und zwar nicht mit Plakaten. Wer regelmäßig von der Politik auf die Fresse bekommt, der muss irgendwann auch mal zurückschlagen. Nur über eine Simulation einer schlechteren Versorgung, sprich Streik mit Notdienstversorgung, wird deutlich was die Gesellschaft an uns hat. Und hört endlich auf einen auf Ethik zu machen, die Ärzte haben das schon lange über Bord geworfen und sind erfolgreicher.
#44@#43
hallo frau j. gerade bei der idee, komplett auf geschenke und /oder zeitungen zu verzichten, habe ich bei einigen "kollegen" ganz starke bedenken. ebenso beim aufhängen eines nicht weichgespülten plakates oder jedweder art von aktion, die auch nur den hauch von protest in sich tragen könnte. die warten doch nur hinter der tür, daß die nachbarapotheke irgendetwas nicht anbietet . scheinbar sitzen apotheker in zu vielen verschiedenen booten, darum werden sie auch immer ausgebootet.
#43Hosensch...
@ 42, Frau A. Die kammer mach sich doch eher ins hemd, als dass sie sich mit den vor-ort behörden wegen des notdienst anlegt. (kammer ist teil der abda, nicht vergessen.!) Wo sind nur unsere kollegen aus der gegend ? trauen sich nicht, den mund aufzumachen ! In diesem sinn--> weiterposten !
#42btw...
ich muss zu meiner unwissenheit stehen : wer regelt eigentlich die notdienste ( peinlich, ich weiß ) ? kammer ? gibts da noch einen grund für glacé handschuhe gegenüber der politik? zumal ja die versorgung der patienten gesichert ist. dann sollen doch bitte verantwortliche gleich die pläne ändern. und der bürger kann sich gleich mal ein bild davon machen, wie es bald aussieht mit der apothekenüberversorgung. und auch hier würde ich eine ankündigung in plakatform empfehlen: ab dem tt.mm.jjjj finden sie eine notdienstapotheke in xx km entfernung ! dank sei der fdp !
#41@39
Ich würde es anders formulieren (sowas wie eine Wunschvorstellung): "Ich HABE Pharmazie studiert, weiß was ich kann und natürlich auch, dass ich anständig bezahlt werde! Für weniger Geld und WERTSCHÄTZUNG will ich nicht ANGESTELLT sein und arbeiten gehen! Deshalb STREIKE ich, bis sich das ändert!" ...so ungefähr. Ein Streik wird nur über die Angestellten funktionieren, auch wenn die Öffentlichkeit im ersten Reflex den Inhabern unterstellen wird, von ihren fetten "Pfründen" nicht ausreichend abgeben zu wollen.
#40maßnahmen...
1. notdienstdichte ausdünnen ich weiß nicht, welches die maximale entfernung sein darf, aber mindestens verdoppeln, - dann sollen die kunden aber vorher noch tanken 2.mal ein ANSTÄNDIGES "agitations-plakat" machen- das geld ist ja da bei den verbänden photos von echten, lebenden apotheker/innen drauf- nicht die weichgespülten geföhnten umschau-laiendarsteller oder damals die verträumte teetrinkende esoteriktussi vom notdienst plakat *schüttel* (warum kriegen wir eigentlich immer ungefragt diese kuschelrockposter von den verbänden ?kein wunder haben wir dieses loser-image !!) und KNACKIGEM text ; mal ein vorschlag wir warten seit 8 jahren auf lohnausgleich ! sie auch ? edit: oder so: wir arbeiten seit 8 jahren fürs gleiche geld ! sie auch ? ruhig provozierend - leise kann ja keiner hören. hieran könnten sich doch gespräche "entzünden". erst gibts bestimmt die sozialneidschiene, aber dann kann man die kunden mal mit tatsachen konfrontieren stehe ich in der apotheke und lese, daß jede woche 4 schließen, dann kratzt mich das nicht, weil es betrifft ja nur die anderen... 3. ja , auch ich habe noch keine teamsitzung wegen rezeptur und sonstigem gedöns gehalten. aber : wie sehen denn die rezepturen von den ärzten aus ? gehen die so durch ? kann man die so anfertigen ? sollten wir das vielleicht ALLE !!! mal eine zeitlang lassen, bis wir die plausibilitätsprüfungen gemacht haben für, naja, die gängigsten 5 rezepturen (je nach gusto auch 10, keine angst, ich bin da sehr liberal) dann gibts halt mal 3 wochen keine rezepturen, weil wir das laut ApBetrO nicht dürfen.fertig. 4. macht das nur sinn, wenn sich AUSNAHMSWEISE mal WIRKLICH ALLE daran beteiligen und nicht die lieben kollegen hoffen, dem anderen 3 stammkunden abluchsen zu können ! 5. in dem zusammenhang mal vielleicht überlegen, ob geschenke und kundenzeitung wirklich nötig sind... ist ein schwieriges thema, ich weiß.. aber diese zunehmende "wulff-mentalität" geht mir auf den geist. oder aufs plakat : wir haben nichts mehr zu verschenken ! und ende mit umschau und tempo und seife und zeug aber auch hier geht es nur im solidarischen verbund.
#39Herr Flor hat leider Recht...
An alle Studierende der Pharmazie, brecht ab, solange es noch geht, macht was anderes, Apotheker sein macht echt keinen Spaß mehr. Geht solange ihr noch jung seid und sucht Euch einen ordentlichen Beruf, wo Euer Einsatz wertgeschätzt wird, wo man sich hinstellen und sagen kann "jawoll ich bin Arzt, Zahnarzt, Anwalt, Architekt,... und jeden Cent wert, ich habe studiert, promoviert und mich selbständig gemacht um mehr zu verdienen als der durschschnittliche Facharbeiter." Wer will schon immer als lästige, blutsaugende Zecke des Gesundheitswesens hingestellt werden ?
#38Öffentlichkeit
Ja, wir müssen unsere Situation kommunizieren, tolle Idee.. Interessiert nur keinen, so lange es nicht weh tut. Wann tut es weh? Wenn es uns mal nicht mehr gibt. Wie führt man das den Patienten vor? Indem wir es ihnen erzählen? Wohl kaum. Man sollte sich fragen: Wer muss es kapieren, dass es für die Apotheke um die Ecke schon 10 NACH 12 ist? Die Politiker? Die wissen das doch. Doch wohl eher die Patienten und Wähler. Trifft ein kurzer Streik dann die Falschen? Irgendwo steht hier, dass die Kunden nix von alldem merken, weil wir immer noch heile Welt spielen. Ja, dann hören wir doch jetzt mal auf damit! Bei den Ärzten funktioniert das, bei den Gewerkschaften funktioniert das, nur bei uns nicht? Das ist doch Quatsch..
#37WOW!
Jetzt traut sich selbst der Hansmann nicht mehr in dieses Forum! Ich kann es ihm nicht verübeln... SCHWEIGEN seitens der Standesvertretung! Ich bin resigniert - und fassunglos! Kurz gesagt: wir sind FÜHRUNGSLOS. Ich denke das erklärt auch den ein oder anderen vielleicht etwas schnell und unüberlegt verfassten Wutkommentar weiter unten. Find's nicht gut aber kann es verstehen. Auch wenn es Einige hier nicht so sehen werden: Das Dramatische an der derzeitigen Situation sind für micht nicht verringerte Roherträge und Bürokratiemonster. Ich bin eher erschüttert über den Umgang von allen Politikern, Kassenfunktionären und - maßgeblich - auch der eigenen Standesvertretern mit UNS Apothekern. Was für ein jämmerliches Bild gibt unser Berufsstand allein vor ca. 13000 jungen Pharmaziestudenten ab? Wir sind Angsthasen, Schisser, Hase vs Igel ... nennen Sie es wie Sie wollen! Wir haben ALLE ein hochgradig anspruchsvolles Studium hinter uns und lassen uns seit Jahren geduldig von Schlachtbank zu Schlachtbank führen. Da machen sogar die eigenen Kollegen nicht vor Einem halt! Haben Sie heute auch von dieser "Budapestschaukel" mit Arzneimitteln gelesen? Jämmerlich, oder? WIR können die Regeln beinflussen, nach denen Pharmazie zu funktionieren hat, weil WIR die Pharmazeuten sind. In der Uni, den Apotheken, der Industrie und selbst bei den Krankenkassen. Warum nur sind wir Deppen nicht dazu in der Lage, das auch umzusetzen. Ich hab es früher als Student nicht verstanden und bin noch immer ratlos! Und Sie?
#36Rechenfehler
Die 8,10€ sind aber exclusive MwSt - ist aber trotzdem zu wenig, das ist klar
#35super intelligente bureaukraten!!!!!!!!!!!!
Ich rede ein sehr schlechtes deutsch ,dafuer bin ich fliessend in englisch und franzoesisch!!Naja als doppelstudierte aus England habe ich nachgerechnet was die 8,10 netto fuer uns wert sind.Da komme ich auf genau 5,00 euro.WARUM reden wir dann immer nur ueber 8,10. 8,10 euro minus mwst ist gleich 6,75 euro ,unsere ZWANGSABGABE die niemand richtig versteht, vielleicht gab es sowas im 3 REICH weiss ich aber nicht, 2,10 minus mwst gleich 1,75 euro. 6,75 minus 1,75 ist oh!!! 5,00 euro. WOW plus 3 prozent von immer kleinerwerdenden eks. WOW stetig steigender einkommen fuer APOTHEKER!!!! Deutsch Sprache schwieriger sprache
#34FDP- Igel gegen Apothekerhasen. Und die CDU schaut zu.
@ 9 / 10 Korrekt !! Ja, es ist ein politisch gelenktes Haberfeldtreiben gegen Apotheker und damit 140000 (vorwiegend) Frauenarbeitsplätze. Und zwar qualifizierte. Diese miese arrogante Truppe soll ihre Quittung am Wahlabend 2013 bekommen!
#33quid pro quo
nicht schlecht die UGOM Nummer pharmaleaks ? wie wärs damit ? müsste doch mit gebündelter Intelligenz zu schaffen sein was gegen die 2 herauszufinden
#32Nein Politiker sind nicht korrupt...
Frage Google nach "ugom bahr rösler" Alles Zufall oder was ?
#31...wie errechnet sich der Durchschnittspreis?
Ist es die Summe der gesamten Arzneikosten pro Kopf, d.h. inkl. Parenteralia, PKV-Originale usw... oder der wirkliche, durchschnittliche FAM-Preis für die GKV? ...was ist mit Anforderungs- und Ausgabensteigerungen? ...ich komme auf umgerechnet 22ct bei gleichzeitigem 'Herausrechnen' der Einkaufskondition zu Gunsten der GKV ? ...und Kostensteigerung für junge, selbstständige Apotheker in Bezug auf Vorfinanzierung, Renovierung ect?
#30Man kanns nur immer und immer wieder sagen:
Wir brauchen Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit und damit Aufmerksamkeit in den Medien. Mit einer fairen, offenen Darstellung unserer Probleme. Angeblich gibt es eine Kommunikationsabteilung bei der ABDA, die sich darum kümmern sollte. Ich glaube nur, dass wir ohne ganz massive Maßnahmen, wie z. Bsp. Streik, diese Aufmerksamkeit niemals bekommen werden. Die Ärzte haben es uns oft und oft vorgemacht. Und wenn es dann mal einen Tag "auf dem Rücken der Patienten" sein muss (Notdienst gibt es ja trotzdem !), dann wissen die wenigstens, wie es ohne uns wäre.. EDIT: Wie haben das denn die Straßenbahnfahrer gemacht, ohne Streik?
#29dreist, nassforsch, vorlaut und....
leider auch unfähig, wie Kollege R W richtigerweise vorrechnet. Die FDP Rotzlöffel klauen uns 400 Mio Euro in 2 Jahren und behaupten die 2 Mio die Sie uns seit 2008 gegeben haben wären gleich viel. Das Problem wird nur sein uns dagegen zu wehren. Mir fällt spontan kein legales Mittel (außer Informationskampagnen) ein. Die bisherige Verhandlungsstrategie unserer Standesführung lässt eigentlich kein Entkommen zu. Wir sind auf Gedeih und Verderb auf den goodwill dieser Politschranzen angewiesen. es muss doch einem intelligenten und gut ausgebildeten Berufsstand möglich sein außer Gekeife und unsinnigen Streikdrohungen, die eh nie stattfinden suffiziente Reaktionsmöglichkeiten aufzuzeigen ! das können ja sogar die Straßenbahnfahrer !!!!
#28nix Geld + höhere Anforderungen und Bürokratie (QMS + Rezeptur)
kann man sich eigentlich weigern die Rezepturen für ein Butterbrot anzufertigen ???? Mit den neuen Anforderungen sind die doch nie bezahlbar . Und in der Situatin noch was drauflegen will ich nicht.
#27BWL Nachhilfe fuer Politiker
Der Duchschittspreis war 2004 38,21 EUR (incl. 16 % MwSt) (dies entspricht 5,27 EUR). 2011 betrug der MwSt-Anteil (19%) 7,80 EUR. Der Staat erhielt von der Preiserhöhung 2,53 EUR. Der Nettopreis stieg von 32,94 Eur auf 40,51 EUR. Mit der Marge von 3 % erhielt die Apotheke 3% von 7,57 EUR == 0,23 EUR mehr. Über den Rest der Preiserhöhung (ca. 7,20 EUR) kann sich der Hersteller erfreuen. Leider kommen häufig so qualifizierte Beiträge in Umlauf. Warten wir noch ein paar Jahre, so wird der Umsatz pro Apotheke stark steigen :-(
#26Quo vadis?
Man les nur die lletzten vier Überschriften der Artikel hier: "CDU und FDP stimmen gegen Pharmazie Institut" richtig wofür brauchen wir Nachwuchs, wenn die Apotheken eh dezimiert werden sollen. "Schmerzmittel nur noch für vier Tage ohne Rezept" führt mit Sicherheit zu einer Zunahme des Versandhandels, uns wird bestimmt ein Testkäufer beim Verkauf von 2 Packungen erwischen und dann...... "Barmer: Apotheker brauchen nicht mehr Geld" erbarmen, aber wie die nächsten Verhandlungen ausgehen, kann man sich ausmalen, fehlt eigentlich nur noch die Rückzahlung der 35 cent um eine Insolvenzwelle aus zu lösen. "Apotheker bekommen schon mehr Geld" Diese Milchmädchenrechnung.....einfach ohne Worte.
#25wo...
kann man denn die Stellungnahme des BMG denn mal nachlesen?
#24Huhu, ABDA, ist da wer?
Ach so, ihr arbeitet an dem ultimativen Befreiungsschlag. Noch geheim, klar. Aber bitte nicht wieder mit dem ABDA/KBV-Zukunftsrezept kommen, das kennen wir schon!
#234 Millionen Möglichkeiten der Meinungsbildung am Tag
Jeden Tag kommen 4 Millionen Kunden in die deutschen Apotheke, auch jeder Politiker, egal welcher Partei, geht ab und zu in die Apotheke. Wieso nutzen wir nicht unsere Offizin als Plakatwand: FDP vernichtet Arbeitsplätze für Frauen !!! FDP zerstört die wohnortnahen Apotheke !! Dank Lügenpartei CDU in Zukunft 50 Kilometer bis zur nächsten notdienstbereiten Apotheke ! CDU hält KEINE Wahlversprechen, dadurch schließen jede Woche 4 Apotheken !!! Schön reißerisch, und auch ein bisschen übertrieben, aber das machen unsere Gegner ja auch so. Die Plakate bastelt oder druckt jeder selber, denn mit den offiziellen Standesvertretern ist so was nicht zu machen. Über ein Forum (retax, Apothekerprotest etc) könnte man die gelungensten Plakatentwürfe austauschen, und schon bald würde man von Kunden und auch von Verantwortlichen angesprochen werden. Alles fällt unter die persönliche Meinungsfreiheit.
#22Interessanter Rechenansatz
Mehr Packungen = Mehr Verdienst Wie sich das "Klein Mäxchen" schon in der Vorschulgruppe so vorstellt. Wenn es das nächste Mal um mehr Lohn bei den Beamten geht, wenden wir die neue Formel gleich an: Ihr müsst nur mehr arbeiten, dann bekommt Ihr auch mehr Geld. Nach Eurer neuen Formel berechnet sich das so: 80 Stunden pro Woche = Doppeltes Einkommen! Grandios. Wieso sind wir da nicht früher - ohne FDP - drauf gekommen? Ich finde, wir sollten Herrn Bahr und seinen Gefolgsleuten viel mehr Verantwortung geben. Wir brauchen solche Leute im Finanzministerium, in Berlin, in Brüssel, in Griechenland, in den Banken, in der Wirtschaft - einfach überall! Das wäre die Lösung aller Probleme. Bleibt nur noch eine Frage offen: Warum versteht das der Wähler nicht? Die Formel ist doch so einfach gestrickt...
#21Mit Verlaub: Das ist niederträchtig, Herr Bahr........... !
............. wie Sie als verantwortlicher Minister mit den real existierenden Nöten und Bedürfnissen unseres freien Berufes umgehen. Ich habe Sie bereits mehrfach an Ihren Amtseid erinnern müssen. Wie Ihre Argumentation jedoch offen und für jeden sichtbar zeigt ohne Erfolg. Ich hätte mehr Verantwortungsbewußtsein von Ihnen erwartet ! Sie werden von uns hören - jeden Ihrer nächsten 15 Monate ! www.apothekerprotest.de
#20Graf Joseph Marie de Maistre...
..., ein französischer Diplomat, sagte: "Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient." Ich wusste bisher nur nicht, dass wir Apotheker in solchem Maße impertinet, egoistisch, machtbessen, ignorant, zynisch, opportunistisch und asozial sind. Aber man lernt halt nie aus.
#19die erste kasse....
hat ja schon bescheid gesagt, was sie von den forderungen hält und wenn der rest vom mittagessen kommt, dann geht das fröhlich so weiter.
#18Gestiegene Packungszahlen...
... sind natürlich vorhanden, aber die Vergütung daraus wurde mehr als aufgefressen von Spargesetzen wie AMNOG, Rabattkürzungen des GHs, etc. . Somit ist vielleicht, aber auch nur vielleicht das Einkommen bei manchen Apotheken seit damals konstant. Welcher Politiker, welcher Apothekenangestellte, ja welche Branche überhaupt, verdient heute nicht mehr als vor acht Jahren?? Richtig: Keiner, außer uns.
#17Unfassbar!
UNFASSBAR!!!
#16Herrschaft des Mittelmasses
Ich dachte immer, das Schlimmste wäre eine Herrschaft des Mittelmasses. Aber nein, da kommt man offensichtlich noch deutlich drunter im BMG. Reflexartig wird auf höhere Arzneimittelpreise verwiesen und dabei verschwiegen, daß durch die Vergütungsumstellung 2004 genau dieser Vorwurf entkräftet werden sollte. Dann werden Natural- und sonstige Rabatte mit einem Handstreich einkassiert, wobei die vorher explizit als Begründung für die Höhe des Honorars herangezogen wurden. Beim Thema Geldentwertung sprich Inflation waren die Bauchrechner Mit Größenwahn (BMG) offensichtlich auf der Toilette, als das in der Schule drankam. Aber #10 hat Recht: Sich hier Luft zu verschaffen, tut gut, ist aber nicht zielführend. Streik trifft komplett die Falschen. Also http://www.fdp-fraktion.de/Abgeordnete/34b7/index.html anwählen, die eigenen Abgeordneten raussuchen und hier Überzeugungsarbeit leisten, um nicht zu sagen: Druck machen. Das ist wirklich eine Knochenarbeit, aber nur so erreichen wir jemand. Fenster aufmachen und laut rausschreien ist vergessen, wenn man das Fenster wieder zumacht. An der Haustür klingeln und nachdrücklich Einlaß begehren (bildlich!!!) bleibt mehr in Erinnerung. Und nochmal zum Thema Luft verschaffen: Mann, ich weiß gar nicht, wo ich den vielen Alkohol hernehmen soll, um das zu ertragen.
#15FRUSTRIEREND
ich finde nicht nur absolut enttäuschend, dass es finanziell so mager aussieht (wenigstens ein oder zwei der von uns in "in der Luft gehaltenen Bälle" hätten ja ihr Ziel ereichen können), sondern noch vielmehr, dass unser Berufsstand allerorten (!!!) weder respektiert und ernst genommen, sondern vielmehr verhöhnt, vorgeführt und regelrecht vera....t wird. Das fängt an bei den Medien, wenn mal wieder die berühmten Testkäufer rumrennen und "investigative Journalisten" die Volks-Vorurteile des schlecht beratenden Schubladenziehers mit den Abzocker-Apothekerpreisen bedient und den Neid und Hass auf die Apotheker verstärkt. Warum gibt es auch immer noch an jeder Kreuzungsecke so eine Bude, die die Solidargemeinschaft schädigt? Es geht über die kranken Kassen, die es brilliant verstehen, in die immer gleichen Hörner zu tuten und den Leistungserbringern zu Lasten der Patienten immer höhere bürokratische und wirtschaftliche Bürden aufzuerlegen - ohne insbesondere den Apothekern jedoch eine gerechte Entlohnung oder zumindest einen Anteil der durch sie erwirtschafteten enormen Sparbeiträge zuzugestehen. Bis hin zu den Behörden und den (eigentlich) Sachverständigen dort, die mit einer Impertinenz Falschdarstellungen und Unwahrheiten verbreiten, die ihresgleichen sucht. Ich denke an die künstlich nach unten gerechneten prognostizierten Kosten der ApBetrO. Und an die obige Begründung, weswegen wir abermals leer ausgehen. Oder an die immerwährende Forderung, wir sollen doch zuerst einmal valide und belastbare Zahlen liefern. Und am Ende die Politiker, die Bahrs, Spahns, Röslers usw., die uns mit leeren Worthülsen und Versprechungen abspeisen, in Wahrheit aber nichts aber auch gar nichts gönnen. ... Leider stehen wir immer zwischen zwei Fronten, dadurch dass es eben zwei Stellschrauben gibt: das Packungshonorar von (nominell) 8,10 sowie den Zwangsrabatt, über dessen Höhe in der Vergangenheit ja ohnehin immer noch nicht entschieden wurde (wieso sollte das künftig anders sein?). Im Prinzip kann man uns IMMER wieder etwas mit irgend einer fadenscheinigen Begründung davon wegnehmen. Politik und Kassen können das echte Hase-und-Igel-Spiel mit uns treiben, bis uns die Puste ausgeht. Jeder schiebt es auf den anderen, mit uns zu "verhandeln" bzw. zuständig hierfür zu sein ... ... ich habe es einfach satt, verhöhnt und verachtet zu werden. Selbst von lokalen Politikern kommen nur leere Worthülsen und vorgefertigte Textblöcke in den Antwortschreiben. Apotheken und Apotheker scheinen im Denken vieler Bürger, Journalisten, Politiker keinerlei Bedeutung zu haben ... dabei weiss JEDER aus seinem Berufsalltag, was seine Leistung bedeutet! ... Wie verschaffen wir uns mehr Bedeutung? Wie können wir die Entscheider einmal spüren lassen, was wir jeden Tag 24 Stunden lang leisten? Leider werden die Wortführer eher gesund und bestens versorgt sein. Mit einem generellen Streik würden wir eher die kranken und älteren Leute "vor Ort" treffen ... was können wir tun? wie holen wir die Mehrheit der Bevölkerung, unsere Kunden mit ins Boot? wie bekommen wir die Vorurteile aus den Köpfen? wie bekommen wir Meinungsbildner auf unsere Seite?
#14Ist das stark..!!!!
... ich habe mir ja gleich gedacht, dass die freiwillig nichts rausrücken. Aber diese Begründung ist ja noch dreister als ich es je für möglich gehalten habe. Ich bin zwar auch der Meinung, dass die nächste Verhandlungsrunde über den Abschlag nur in Richtung Abschaffung desselben gehen kann, aber das reicht nicht, die Vergütung stagniert trotzdem seit 8 Jahren, ach nein es sind ja bald schon 9. Liebe Kollegen, liebe ABDA, es tut mir ja leid, aber ohne öffentlichen Protest und Streik wird es leider nicht gehen, auch wenn das zutiefst gegen das apothekerliche Selbstverständnis, die bisherige Strategie der Standesführung sowie den ethischen Anspruch des Berufsstandes geht, so ist es aber leider. Es bekommen eben immer nur die etwas, die auch was in den Ring werfen, bei uns ist es nunmal die Sicherstellung der Arzneiversorgung. Ich habe zwar schon vor Wochen alle Kammern und die ABDA schriftlich aufgefordert, uns endlich zum Streik aufzurufen. Schön der Reihe nach, jeden Mittwoch bleiben in einem anderen Kammerbezirk die Apotheken zu. Hätte keinem weh getan und genug Öffentlichkeit gemacht. Aber leider hatten alle Schiss. Jetzt bin ich mal gespannt, ob es irgendeine Gegenreaktion unserer Funktionäre gibt. Ansonsten gibt es ja noch apothekerprotest.de
#13es ist an der zeit...
es bringt nichts gegen die "rechenkünstler" zu meckern. die abda kommt auch nicht in die puschen. wenn die apothekerschaft nicht bald zu einem großen teil an EINEM strang zieht, geht der verfall unaufhaltsam weiter. freie apothekerschaft www.apothekerprotest.de ... noch können wir uns wehren.
#12Zunächst sollten wir...
...unseren Standesvertretern bis heute nachmittag noch Zeit geben, zur BMG-Antwort auf Ihre Anfragen eine entsprechende Stellungnahme abzgeben. Ach so? Das waren ja garnicht die? Vielleicht hilft die ABDA/Hr. Martius ja wenigstens dem Apotheker, der immerhin schonmal was geschafft hat, wozu ein gesamter Bundesverband - ab heute OFFIZIELL bestätigt - nicht in der Lage zu sein scheint! Ich dachte, die vielen intensiven Gespräche und das detaillierte "für sich sprechende" Zahlenmaterial ist in der Politik angekommen? Herr Bahr will uns nicht verstehen und anerkennt uns nicht im geringsten - so zumindest in der Öffentlichkeit bzw. in Gesetzesvorhaben. Ganz ehrlich, was da via 4-Augengesprächen und über Staatssekretäre aus der Politik bei ABDA angekommen zu sein scheint, passt ja nun ganz offensichtlich nicht zu dieser Stellumgnahme. Ich bin mal ehrlich: Ich kann Herrn Bahr sogar verstehen! Wer im nächsten Jahr als FDP-Politiker wenigstens ein Bundestagsmandat haben will, der sollte sich am Apothekenhonorar nicht die Finger verbrennen. Solange wir selbst nicht in der Lage sind, Vorurteilen der Wähler abzubauen und vernünftig nach kommunizieren (nach Innen + Aussen), dürfen wir von dieser Koalition kein Entegegenkommen erwarten. Erst recht nicht, wenn wir so dermaßen amateurhaft auftreten! Übrigens: wenn wir es nicht bis Herbst 2012 geschafft haben gegen diesen Minister und GKV AGGRESSIVER aufzutreten, dann werden bis zur nächsten BTWahl nicht nur viele Kollegen und deren Familie im finanziellen NICHTS stehen, sondern zum Ärger der bis dahin noch verbliebenen Apoteheken wird die nächste Regierung lächelnd den Rest geben! Wetten dass? Ich rufe alle Leser dazu auf, sich hier zu engagieren: apothekerprotest.de - ENDLICH SCHLUSS MIT LUSTIG!
#11ist doch klar
was glaubt ihr denn, wie es mit den honoraren der politiker in den jahren gelaufen ist. da ist für die apothekerlein kein geld mehr da. wenn wir alle gemeinsam vor der nächsten wahl- wenn es nicht schon zu spät ist- nichts machen -siehe idee von #5, sehe ich für uns alle schwarz( nicht die cdu gemeint)!!! bis dann
#10Reaktionen der Apotheken
Wenn ich mir die Kommentare so durchlese, dann muss ich auch am Realitätssinn der Apotheker zweifeln. 1) Kritik an der ABDA => kann man äussern, ist aber völlig am Thema vorbei ! Leute - Die Politk verarscht die Apotheken, da könnten im Apothekerhaus Dieter Bohlen und Thomas Gottschalk gleichzeitig das Sagen haben, die Apotheker werden nicht Ernst genommen. Die (notwendige !) Strukturdiskussion kann doch wohl nicht ernsthaft in einem Themenbaum geführt werden, in dem es um die Schikanen des BMG geht !!! 2) Streik => Blödsinn, sorry !!! Wen trifft ein Streik ? Den Bürger, der überhaupt nicht weiss, wie ihm geschieht !!! Das Thema ist so komplex, dass es nur wenige Politiker und auch leider nur wenige Apotheker gibt, die das überhaupt kapieren. Bevor wir streiken können, müssen wir unsere Forderungen klar nach aussen kommunizieren und vor allem mal erklären, warum wir so kotzen !!! Sonst kommt dieses verdammte BMG und dreht - noch bevor der Streik zu Ende ist - alle Verordnungen einfach mal um: Dispensierrecht für Ärzte, OTC's in die Supermärkte. Qualität ? Interessiert dann ohnehin niemanden. Die Tatsache, dass unsere Belange in den Medien NICHT präsent sind, zeigt, dass jeglicher Streik ein Schuss nach hinten werden würde. So - und nun back to topic ... wer hat schon seine(n) FDP-MdB angefunkt und sich beschwert ??? Es ist ein FDP-Ministerium, also müssen wir unsere Wut den FDP-Politikern gegenüber kommunizieren !!! Interessanterwiese hätten wir DA sogar die Bevölkerung hinter uns !!!
#9Diktatur des geistigen und charakterlichen Proletariats
Mit Verlaub - völlig losgelöst von unserer finanziellen Situation: Die Art und Weise, mit der die Leute im BMG sowie diverse Politiker diverser Parteien mit den Apothekern generell umgehen, erinnert in fataler Weise an Zeiten der deutschen Geschichte, die ich für überwunden hielt. Alleine was in obigem Artikel an Zitaten steckt, ist unfassbar und geradezu ein Offenbarungseid. Aber was mich geradezu rasend macht: Diese geistigen und charakterlichen Tiefflieger sind sich ihrer Sache verdammt sicher, dass sie nichts zu befürchten haben. Den Glauben an Gerechtigkeit habe ich in diesem korrupten System schon lange verloren - und das Schlimme ist, dass dieses Gesindel immer "oben" schwimmt, weil sie sich beizeiten ihre Netzwerke spinnen, in denen sie unabhängig von den Ergebnissen sogenannter "Wahlen" immer wieder landen. Die Italiener räumen wenigstens offen ein, dass Mafia und Korruption einen Teil des Lebens bestimmen. Die Deutschen tun immer so, als wären wir ein "sozialer Rechtsstaat". Pfui Teufel !!!
#8Echte Rechenkünstler
Ich gehe davon aus, dass die 70 Mio Packungen mehr stimmen. Umgerechnet auf 21.000 Apotheken macht das dann in 8 Jahren 3333 Packungen pro Apotheke mehr. Nehmen wir weiter an, dass der Preis der Durchschnittspackung um tatsächlich 10,- Euro gestiegen ist. Dann bedeutet das 3% von 10 Euro = 0,30 Euro 0,30 Euro * 3333 Packungen = 1000,- Euro Mehrertrag in 8(!) Jahren Glauben die, sie können uns für dumm verkaufen? Im Gegensatz zu den "Fachleuten" im BMG kann ich rechnen und weiß, dass ich weit mehr als 1000 Euro Kostensteigerung in den 8 Jahren hatte. Liebe Freunde von der ABDA, "Es hätte schlimmer kommen können" ist vorbei! Wacht auf, macht Rabatz, wiederlegt diesen Unsinn, der da aus so manchem Politikermund kommt. Aber bitte nehmt nicht alles stillschweigend hin, weil ihr Angst habt jemanden zu erschrecken!
#7@1 Moment, ich komme mit!
War das nicht von Anfang an klar, dass die Entscheider wieder einen Rechentrick auspacken werden? Stellt euch vor, wir bekommen schon seit Jahren immer mehr Kohle. Wir haben es nur noch nicht gemerkt! Gut, dass uns das endlich jemand sagt! Wieso nur sagt meine letzte Bilanz was anderes? Muss mal meinen Steuerberater fragen. Vielleicht ist der ja bereit, in Zukunft von Effizienzreserven zu leben und meinen Abschluss als Beitrag zum Solidarsystem kostenlos zu machen. Echt, mir ist auch schlecht. Wollen die nicht kapieren, dass es nicht auf schnelleres Reden beim Kunden oder schnelleres Rennen durch die Apotheke ankommt? Ach so, wenn das zuzahlungsfreie Fosinopril-Generikum oder die überall bekannten Thrombosespritzen mit M in Zukunft nicht lieferbar sind, dann wird halt effizient gezaubert. Wir Apothekerlein haben es so drauf, uns immer wieder effizient in den Hintern treten zu lassen. Auf zur nächsten Runde!
#6Die dösen nicht..
..die WOLLEN nicht. Und verarschen uns nach Strich und Faden und haben Spass dabei. So sieht´s aus. Deshalb werde ich und hoffentlich alle Apotheker ab sofort jede Zurückhaltung aufgeben und in der Apotheke hemmungslos Wahlkampf gegen die FDP machen. Was ich auch immer erstaunlich finde ist, dass die große große CDU es trotz gegenteiligen Versprechen anhaltend nicht schafft, sich hier gegen die Winzlinge von der FDP durchzusetzen. Scheint auch da nicht weit her zu sein, mit dem Willen, uns zu helfen.
#5Jetzt reicht es endgültig !
So Leute, wann streiken wir ? Eine Woche haben nur die Notdienst-Apotheken geöffnet !!!
#4Ignorantes Pack
Die direkten und indirekten Kürzungen der vergangenen Jahre: -Verbot von Naturalrabatten - gesetzl. Kürzungen der Barrabatte auf ein höchst bescheidenes Niveau - Verzicht der Apothekerschaft auf eine Rückzahlung von 400 Mio. im Jahr 2007 (?) - deutlicher Mehraufwand durch Rabattverträge (Einsatz von mehr Personal, notwendige PC-Aufrüstungen, mehr Lageraufwand) - nun die neue ApoBetro, deren Mehraufwand bereits nach wenigen Tagen durch Plausibilitätsprüfungen etc. deutlich wird, aber keine Anpassung der Rezepturtaxe - ...bitte um Ergänzungen, falls mir spontan was entfallen ist. Bezieht sich der durchschnittliche Packungspreis auf den Netto- oder Bruttopreis? Schließlich hatten wir ja auch noch eine Mwst.-erhöhung, wodurch der Staat nun mehr am Arzneimittel verdient als wir Apotheken! Also, liebes BMG, Augen und Ohren auf! Oder döst ihr wirklich nur am Schreibtisch? Frechheit!
#3So langsam...
werde ich echt aggressiv.... wie kann man nur so weit-weg und doof sein.. oder was ich eher glaube so unverhohlen unverschämt.... Da sind doch Psychopathen/Psychophagen am Werk.... Ich muss mich grade am Sandsack abreagieren..
#2Ich dachte..
..unsere Forderungen sind in der Politik angekommen und werden auch ernst genommen? Hat man uns das nicht immer erzählt?
#1???? was nehmen die denn da ?????
ICH HABS GEWUSST!!!!!!!!! Am Ende heisst es, ihr bekommt ja schon genug und mehr als 2004. vom gestiegenen Aufwand, den weitaus stärker gestiegenen Kosten spricht niemand. Ich muss mich gerade übergeben. Tschüss