Apothekenhonorar

BDA: Fixpreise aufheben, Ketten zulassen APOTHEKE ADHOC, 10.08.2012 15:13 Uhr

Berlin - Die Proteste der Apotheker gegen die Aussagen der Arbeitgeber kamen zu spät: Die Bundesvereinigung Deutscher Arbeitgeberverbände (BDA) hat sich in einer Stellungnahme an das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) gegen die geplante Erhöhung des Apothekenhonorars ausgesprochen: Statt einer Anhebung des Festzuschlags sollte aus Sicht des BDA der Arzneimittelvertrieb liberalisiert werden. „Ziel muss sein, die Preisbindung durch die Arzneimittelpreisverordnung zu beseitigen und endlich auch bei verschreibungspflichtigen Arzneimitteln Preiswettbewerb zwischen den Apotheken zu ermöglichen“, heißt es in der Stellungnahme.

Die Preisbindung für verschreibungspflichtige Arzneimittel sollte aus Sicht des BDA beseitigt werden. „Stattdessen muss den Krankenkassen und ihren Verbänden ermöglicht werden, neben den Rabattverträgen mit Pharmaherstellern auch mit den Apotheken und ihren Verbänden Versorgungsverträge auf selektivvertraglicher Basis zu schließen“, heißt es in der Stellungnahme.

Einen Grund für die geplante Honorarerhöhung sieht der BDA dagegen nicht: Ein „erheblicher Vergütungsanstieg“ der Apotheken sei bereits durch den Preis- und Mengeneffekt erfolgt, so der Verband. Eine Erhöhung des Festzuschlags auf 8,35 Euro sei daher nicht gerechtfertigt. „Die Erlöse der Apotheken würden in der Gesamtbetrachtung hierdurch überproportional zu Lasten der Beitragszahler – Versicherte und Betriebe – steigen“, so die Arbeitgeber.

APOTHEKE ADHOC Debatte

Ältere Kommentare lesen 43 Kommentare
  • 14.August 2012, 18:04Uhr
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    #43@herr schmidt

    falsch geraten.

  • 14.August 2012, 17:32Uhr
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    #42@Rolf

    Rolf schrieb: "vielleicht versetzen sie sich einfach mal in die lage eines einfachen kassenmitglieds, wie ich es bin. TRANSFER - sie verstehen?" Es ist vollkommen egal, ob und wo ich versichert bin. Mein Arzt, mein Blutlieferant, mein Apotheker, meine Pflegekraft wollen und werden immer bezahlt werden. Ob ich diese Kosten selbst zahle oder aber eine Versicherung zahlen lasse, ist dafür vollkommen unerheblich. Oder geben sie als Apotheker (ich unterstelle mal, daß sie einer sind) Medikamente unentgeltlich an Patienten ab, die arm oder gesetzlich versichert sind? Wenn sie das tatsächlich tun sollten, ist das eine ehrenwerte persönliche Entscheidung von ihnen. Die können sie treffen. Aber sie können sie nicht von anderen verlangen. Übrigens ist es der Staat, die Kassenpatienten dazu zwingt, gesetzlich versichert zu sein. - zumindest die allermeisten.

  • 14.August 2012, 08:52Uhr
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    #41@holger

    ich weiss zwar nicht, wann ich ihnen das "du" angeboten habe, aber was soll's. schön, dass sie als offensichtlicher privatpatient so viel spass im leben haben. vielleicht versetzen sie sich einfach mal in die lage eines einfachen kassenmitglieds, wie ich es bin. TRANSFER - sie verstehen?

  • 13.August 2012, 18:28Uhr
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    #40der forcierte Wettbewerb muß weg!

    ...to whom it may concern: Do not worry. A European communication platform for the professional associations is missing! In order to stabilize Europe and to enable a fair coexisting, it might not be of detriment to set up new information superhighway between politics, the professions and the public, as well as between and within professional organizations in the European partner organization s? Thus, we know just who exploits the system self-serving. Entry and exit points of ‘power’ - not just money - can be seen more easily when they are standardized. There are infinitely more good things to do than to feel sorry for a coalition of non-delegates. What about the people in their professions, and how it looks at their prospects in the growing democratic structures? So far, we cannot perceive you in your professions. Only the people in their professions can form Europe. In close cooperation and handshake with the other chamber professionals! ^^ How can such a thing - so wonderful and new – be initialfired, understandable for us all, without breaking it? I alone as a single Apotheker will not make it ... lets empower Europe together ;-)

  • 13.August 2012, 17:26Uhr
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    #39@Andreas und Rolf

    Andreas schrieb: "Die anderen liberalisierten Bereiche in Deutschland zeigen es sehr deutlich." Und welche sollen das sein? Fangen wir mal an: 1.) Die Bahn: Schlechtes Beispiel, weil der Bahn sämtliche (oder nahezu alle) Schienenwege gehören. Echter Wettbewerb ist da nur sehr eingeschränkt möglich. Bis vor kurzem (bzw. immer noch) ist sogar eine Fernbus-Konkurrenz gesetzlich verboten. Über Liberalisierung braucht man sich da ja wohl nicht weiter unterhalten. 2.) Die Post: Die Post hat noch immer das Briefmonopol. Es ist verboten, ihr auf diesem Gebiet Konkurrenz zu machen. Eine Diskussion erübrigt sich also. Außerhalb des Briefmonopols habe ich die Wahl unter ein Dutzend oder mehr Logistiker. Praktisch an jeder Straßenecke gibt es Vertretungen der Logistiker. Überall dort kann ich meine Sendungen abgeben bzw. abholen. Die Preise reichen von sehr günstig bis sehr teuer. Bei manchen Anbietern ist die Sendung nicht versichert, bei anderen gleich mit mehreren Tausenden von Euro. Manch einer garantiert mir die Zustellung an einem bestimmten Tag, andere nicht oder nur gegen Aufpreis. Usw. usf. Für mich als Verbraucher eine normale und wunderbare Situation. 3.) Telekommunikation: Aufgrund der technischen Entwicklung schlecht vergleichbar. Aber als Kunde habe ich die Wahl zwischen Tausenden von Anbietern mit Zehntausenden von unterschiedlichen Preisen und Leistungen. Ein nahezu idealer Markt, eingeschränkt nur noch durch das Monopol der Letzten Meile. und eine viel zu starke staatliche Einmischung. 4.) Energie: Der Strompreis ist seit der Liberalisierung kaum gestiegen - jedenfalls netto - und darum geht es ja. Ich kann heute unter Zehntausenden von Anbietern wählen - jeder hat andere Preise. Dasselbe gilt im Gasbereich. Allerdings, und da gebe ich ihnen teilweise recht, leidet der Markt noch stark an den Folgen des staatlichen Monopols. 5.) OTC-Markt: Auf dem OTC-Markt gibt es - mittlerweile auch unter stationären Apotheken - einen Preiskampf um die besten Angebote für den Kunden. Ich als Kunde kann unter Zehntausenden stationären und Hunderten von Versandanbietern auswählen. Ich persönlich zahle jedenfalls - wenn ich keine Beratung oder eine besonders schnelle Lieferung wünsche - eigentlich nie mehr als 50 % der UVP. Eine für mich als Verbraucher geradezu paradiesische Situation. Habe ich einen Bereich vergessen? Rolf schrieb: "viel spass beim organhandel - scheint ja auch ein "florierender markt" zu sein." Leider nein. Bezahle ich in der Apotheke für (lebenswichtige) Medikamente? Ja. Bezahle ich meinen Arzt für eine (lebenswichtige) Behandlung? Ja. Bezahle ich die Pflegekraft für die (lebenswichtige) Pflege? Ja. Zahle ich für die (lebenswichtige) Blutspende? Ja. Zahle ich für lebenswichtiges Wasser und Nahrungsmittel? Ja. Warum um alles in der Welt sollte ich dann nicht auch für die lebenswichtige Organspende zahlen?

  • 13.August 2012, 16:56Uhr
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    #38Bitte!!

    Lasst den Schmidt doch einfach ins Leere laufen.. Obwohl.. so ein klein wenig würde mich ja auch interessieren, wer er wirklich ist und wo er sitzt ;-)

  • 13.August 2012, 08:11Uhr
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    #37@holger

    kleiner nachsatz zum besseren verständnis für sie: da sie ja alles und jeden ihrer "freien marktwirtschaft" unterordnen wollen, viel spass beim organhandel - scheint ja auch ein "florierender markt" zu sein. schade, dass sie dabei über leichen waten müssen.

  • 13.August 2012, 10:45Uhr
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    #36naja, nicht nur :-)

    ich puste es durchs Schlüsselloch in jeden mir bekannten Raum, damit wir anständigen Bürger uns irgendwann wieder sicher fühlen können... Das koennten die 21.500 Kollegen ja auch mal machen?^^ Es ist einer Demokratie unwürdig - und Konrad Adenauer würde sich im Grab drehen wie ein Propeller... Selbst wenn ich Pleite oder 'drauf gehe, werde ich das Gefühl haben, im Leben etwas erreicht zu haben :-| ...da bleibt es einem ja nur, zu hoffen, daß es stimmt, daß der BDA nicht gefragt worden ist, zumal es zufälligerweise wie ein abgesprochenes Aktionsbündnis aussieht.

  • 13.August 2012, 07:20Uhr
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    #35Bedauerlich

    Holger hat es wieder geschafft, dass alle sich mit Ihm und seinen Scheinargumenten auseinandersetzen, weil das Thema jetzt wieder soooo interessant für Trolle und andere a a Fabelwesen ist. Herr Schmidt Sie können später einmal, wenn ein halbwegs funktionierendes System zerschlagen ist, gern auswählen wo Sie etwas zu welchem Preis und in welcher Zeit erwerben, aber bitte keine Beschwerden, dass die Preise nun überall soooo hoch sind. Die, die Nutznieser des liberalisiertenSytem sein wollen, geben sich auf die Dauer nicht mit den Krümeln ab wie die Apotheker jetzt, die wollen den ganzen Kuchen. Die anderen liberalisierten Bereiche in Deutschland zeigen es sehr deutlich, und an vielen Stellen versucht man jetzt den Rückwärtsgang einzulegen. Bedauerlich, ich bin auch wieder drauf reingefallen.

  • 13.August 2012, 07:30Uhr
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    #34@Holger Schmidt

    ...bitte seien Sie nicht so unglaublich laienhaft ;-) Wir werden den BDA selbstverständlich auch Demokratisieren und spaeter dauerhaft als starken Partner-Verband an unserer Seite haben. Wir sind ja alle auch in der IHK. Leben und Leben lassen. Wir sind hochtechnologisiert, kollegial, kommen in Frieden und sind jetzt schon unter Euch. Die meisten schweigen, aber Widerstand ist zwecklos. ...und wir sind viele. Wir sind richtig viele. Definitiv viele mehr, als Sie sich heute im entferntesten vorstellen könnten. Seit wann ist es eigentlich so, dass zur Stellungnahme bei politischen Entscheidungen nur einige handverlesene Verbände angeschrieben werden und obendrein einige, die gar nicht zur vereinbarten Gruppe gehoeren? http://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/politik/roesler-ressort-vergisst-verbaende Manipulative Demokratie. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Gelenkt von einigen wenigen Leuten, die sich die eigenen Taschen vollstopfen, wahrscheinlich sogar nicht mit der Kanzlerin abgesprochen, sondern einfach nur hoechst dilettantisch. Ob das bei den anderen Kammerberufen auch so ist? Fragen wir die doch mal alle? Dann können wir zeitgleich auch mal ein Paar Europa-Ideen zwischen den Kammern und Verbaenden austauschen. Das was geschehen ist, hebelt richtig unschön Demokratie aus, und das finden ein Paar Leute auf diesem Planeten etwas gewagt, nach dem Marshall-Plan und so. Es koennte fast als undankbar angesehen werden können, wenn wir jetzt hingingen und den Rest Europas am langen Arm verhungern lassen. Außerdem sieht es so aus, als ob wir zu korrupt sind, um eine Demokratie zu erhalten. ...so kurz vor der Wahl des BVG. Das Nichtinvolvieren der Verbände ist ein Monster-SKANDAL^^ und hier nur ein klitzekleiner Sandkasten. Ein kleiner ABDA-Sandkasten im Spieleparadies Europa. Die ICC hat schon in Berlin an die Tuere geklopft, und klang nicht gerade nett und erfreut. Die OECD meint genau wie ich auch, dass die Menschen hungern, nix zu Beißen haben und keine Arzneien. Was ist mit den Menschen in deren Berufen in Europa? Wir können an einem Netzwerk für Berufe arbeiten und Deutschen Fortschritt für alle nutzbar machen und die Wirtschaft europaweit zum Brummen bringen. Europa ist ein Schatz und mehr als die Summe aller Salden! Die Minimalforderungen sind seit langem formuliert und besprochen. Wir brauchen das Geld besser gestern als heute! Niemals den Gegner unterschätzen^^, wir könnten den Ausgleich auch rückwirkend haben wollen, wenn wir das wollten! Sollen wir mal großes Kino machen? In Stereo mit 3D und Popcorn? :-) Ich hab es schon - wenn auch etwas anders formuliert -bei Facebook an viele Pinnwaende von großen Organisationen gepostet. Warum sollte ich mich hier alleine darüber ärgern?^^ ...ein wenig Hilfe vom Focus könnten wir gerade gut gebrauchen^^ Was meinen Sie dazu? ;-) Sichern Sie sich die Titelstory, bevor die anderen Medien es tun. Und die werden es tun. ....vielleicht zumindest ;-) Wir brauchen weder Links- noch Rechtsruck. Wir brauchen Anständigkeit! Das gesamte Vergütungssystem ist so unglaubliuch kompliziert, daß alle Angst davor haben auch nur am kleinsten Schräubchen zu drehen - weil keiner wirklich weis, was dann passiert. Traurig... Ich persönlich finde, Das Apotheken-A ist der schönste Stern am Firmament der Demokratien!

  • 12.August 2012, 17:42Uhr
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    #33der Hund(t)

    der Hund(t) ist jedenfalls bissiger als der Wolf!!!

  • 12.August 2012, 10:34Uhr
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    #32der Rosinenpicker ist wieder aktiv.

    ...sind Sie aus dem Urlaub wieder zurück?

  • 12.August 2012, 06:44Uhr
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    #31@A B

    Es steht ihnen frei jederzeit meine Behauptungen zu widerlegen.

  • 11.August 2012, 21:42Uhr
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    #30Herr Schmidt

    Je hoeher die Rechthaberei in einem Menschen steigt, desto seltener hat er recht, d.h. desto seltener stimmen seine Aussagen und Behauptungen mit der Warheit ueberein. Pesatlozzi

  • 11.August 2012, 20:35Uhr
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    #29@Rolf, A B, Axel

    Rolf schrieb: "tag herr schmidt, vielleicht brauchen sie ja mal irgendwann eine niere oder leber... und dann denken sie vielleicht über ihr "geschreibsel" nach." Wenn sie mal Starthilfe an ihrem Auto benötigen, denken sie vielleicht auch mal über ihren beitrag nach. Was das mit ihrer Aussage zu tuin hat? Nichts. Ich wollte mich ihnen nur anpassen. A B schrieb: "Da duerfen Sie sich aber nicht wundern, wenn bei Ihren Auslandsbestellungen moeglicherweise mal ueberraschende Nebenwirkungen erfahren muessen. " 1.) Dann wäre das meine Sache und mein Problem. 2.) Dort wo ich bestelle, brauche ich genauso sehr oder wenig mit Nebenwirkungen rechnen wie wenn ich in eine deutsche Präsenzapotheke gehe. "Von 1998 bis 2011 ist der Strompreis in cent/kwh um 3,59 cent inflationsbereinigt gestiegen. Moeglicherweise haben Sie ja die DM/Euro Umstellung verpasst oder Sie bestellen Ihren Strom auch im Ausland." Dann schauen sie sich mal die Großhandelspreise an der Leipziger Strombörse an. Die Erzeugerpreise - also die Preise, zu denen Strom an Großabnehmer verkauft wird, sind seit 1998 unter Berücksichtigung der Inflationsrate unverändert bzw. sogar leicht gefallen. Die an der Börse bezahlten Preise sind reine Nettopreise - ohne Steuern und Abgaben - aber mit Gewinnmarge. Axel schrieb: "Hier irren Sie bzw. denken zu kurzfristig. Der Markt wäre dann längst bereinigt und ich hätte eben keinen direkten Nachbarn mehr." Im selben Moment, wo die erste Apotheke beginnt, solche Preise zu nehmen, sprießt die Konkurrenz schneller aus dem Boden als Maulwurfshügel auf dem Golfplatz. Denn wo es Geld zu verdienen gibt, gibt es auch Anbieter. "weil sie mir bei den letzten Besuchen während den normalen Öffnungszeiten schon mit Klugscheisserei auf den Zeiger gegangen sind, machen wir an diesem Abend dann, extra für Sie, 200.- €. Bei der netten Mutter mit Kind, die hinter Ihnen in der Schlange steht, sind es dann dafür nur 80.- € - das nennt sich dann Mischkalkulation." Das steht ihnen doch vollkommen frei bzw. sollte ihnen überlassen sein. genauso wie es mir und jedem anderen Kunden überlassen ist, unsere Waren und Dienstleistungen bei einem anderen Anbieter zu beziehen. Aus Apothekersicht mag es ja so sein, daß sie glauben, mit einer solchen Idee etwas vollkommen Neues zu erfinden. Jeder andere Unternehmer in diesem land wird ihnen aber sicher gerne erklären, daß "ihre Idee" schon seit Anbeginn der Marktwirtschaft, also seit Anbeginn der Menschheit, existiert. "Und wenn Ihnen die 200.- nicht passen, dann setzten Sie sich halt in Ihren Hyundai und fahren nachts die 90 km zum nächsten Kollegen. Vielleicht gefällt dem Ihr Gesicht besser." Und noch etwas, was sie als Apotheker eventuell überrascht: Wo eine Nachfrage ist, gibt es auch ein Angebot - solange der Staat seine Finger aus dem Spiel läßt. Ich schreibe es ihren eventuellen unerfahrenden Wunschdenken zu, zu glauben, daß ihnen als Apotheker in der freien Marktwirtschaft niemand Konkurrenz machen würde. Wenn dies tatsächlich so wäre, wären Apotheker Kämpfer an vorderster Front für den Rückzug des Staates aus dem Apothekenmarkt.

  • 11.August 2012, 20:25Uhr
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    #28@ Holger Schmidt:

    " Allerdings würde auch ihr Nachbarapotheker schnell merken, daß sich scheinbar mit dem Notdienst das schnelle Geld machen läßt" Hier irren Sie bzw. denken zu kurzfristig. Der Markt wäre dann längst bereinigt und ich hätte eben keinen direkten Nachbarn mehr. Deshalb stehe ich zu den 180.- € - nein warten Sie, weil sie mir bei den letzten Besuchen während den normalen Öffnungszeiten schon mit Klugscheisserei auf den Zeiger gegangen sind, machen wir an diesem Abend dann, extra für Sie, 200.- €. Bei der netten Mutter mit Kind, die hinter Ihnen in der Schlange steht, sind es dafür nur 80.- € - das nennt sich dann Mischkalkulation. Und wenn Ihnen die 200.- nicht passen, dann setzten Sie sich halt in Ihren Hyundai und fahren nachts die 90 km zum nächsten Kollegen. Vielleicht gefällt dem Ihr Gesicht besser.

  • 11.August 2012, 16:04Uhr
    Community Mitglied

    #27Herr Schmidt

    Ihr Verbruacherverhalten ist natuerlich Ihr gutes Recht. Da duerfen Sie sich aber nicht wundern, wenn bei Ihren Auslandsbestellungen moeglicherweise mal ueberraschende Nebenwirkungen erfahren muessen. Fragen Sie mal die Lebensmittelerzeuger, was Sie von den niedrigen Lebensmittelpreisen halten. Die staendige Jagd nach niedrigsten Preisen hat uns ja in den letzten Jahren eine Reihe von schoenen Skandalen beschert. Im uebrigen sind Ihre Ausfuehrungen zum Strompreis genauso sachlich falsch wie der Rest Ihrer Ausssagen. Von 1998 bis 2011 ist der Strompreis in cent/kwh um 3,59 cent inflationsbereinigt gestiegen. Moeglicherweise haben Sie ja die DM/Euro Umstellung verpasst oder Sie bestellen Ihren Strom auch im Ausland.

  • 11.August 2012, 14:15Uhr
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    #26the return of the troll...

    tag herr schmidt, vielleicht brauchen sie ja mal irgendwann eine niere oder leber... und dann denken sie vielleicht über ihr "geschreibsel" nach. bitte keine antwort --- mit ihnen will ich nicht diskutieren.

  • 11.August 2012, 13:46Uhr
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    #25@Peter und @Axel

    Peter schrieb: "Freier Markt und Liberalisierung haben bisher in ALLEN Bereichen die vorher unter staatlicher Kontrolle waren die Preise für die Verbraucher und die Gewinne der Konzerne in die Höhe geschraubt. " Sie irren. Der Nettostrompreis ist seit der Liberalisierung 1998 praktisch unverändert geblieben und inflationsbereinigt sogar gesunken. Sie (und ich) als Verbraucher zahlen natürlich heute mehr als das Doppelte. Darüber können sie gerne mit ihrem Bundestagsabgeordneten sprechen. Post- und Logistikdienstleistungen sind ebenfalls inflationsbereinigt aufgrund des Wettbewerbs billiger geworden. Dabei hat die Post noch immer das Briefmonopol. Es ist also in vielen Fällen VERBOTEN, billiger als die Post seine Dienstleistungen anzubieten. Telekommunikationsdienstleistungen lassen sich nur schwer vergleichen - aufgrund der rasanten technischen Entwicklung. Die Bereiche, die man vergleichen kann, sind durch die Bank billiger geworden. Ich habe beispielsweise neulich für ¢1,9/min mit den USA telefoniert - es wäre auch billiger gegangen. Und dann ist die Frage, was sie vergleichen? Vergleichen sie direkte Gebühren oder beziehen sie die Quersubventionierung durch Steuergelder mit ein, wenn sie ihre Behauptung aufstellen? Axel schreibt: "Er vergisst dabei, dass in dem von ihm herbeigewünschten Szenario in der Apotheke vor Ort (wenn es sie denn noch gäbe) nicht der Preis wie jetzt gelten würde, sondern ein zigfach höherer." Nein, das vergesse ich nicht. Es würde ein marktgerechter Preis gelten. Ich habe nichts dagegen einzuwenden. Allerdings würde auch ihr Nachbarapotheker schnell merken, daß sich scheinbar mit dem Notdienst das schnelle Geld machen läßt. Also verlangt er nur €100 statt wie sie €120 - und schon sind sie wieder einige Kunden los. Das nennt man Marktwirtschaft. Auch zeigt die Erfahrung aus anderen Ländern, wo das Apothekenwesen weitestgehend liberalisiert ist, daß es eben keine €120 sein werden.

  • 11.August 2012, 13:17Uhr
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    #24@23

    Hallo wir haben doch einen Tariflohn :D

  • 11.August 2012, 13:16Uhr
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    #23Fixpreise aufheben, Ketten zulassen...

    ... Rabattverträge der KK mit Herstellern streichen, Rabattverbot der Apotheken streichen, keine Herstellerrabatte an KK (v.a. kein Inkasso durch Apotheken!), Lieferverträge mit KK streichen, nur noch Privatrezepte, gesetzl. Regelung der Notdienstgebühr streichen, Kassenabschlag streichen, gleiche gesetzl. Auflagen für Versandhandel und Vorort-Apotheke, freie Versicherungswahl für Versicherte und keine Jahresarbeitsentgeltgrenze, also Liberalisierung und freie Merktwirtschaft, freier Preiswettbewerb. Wenn schon, denn schon! Oder? Die "Kettenbetreiber" würden aber ein kleines Problem haben: wer sollte die vielen Filialen leiten? Und zu welchen Gehältern?

  • 11.August 2012, 12:48Uhr
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    #22Interesse an

    Ketten haben lediglich die großen Supermarktketten. Nicht wegen unseren rosafarbenen "Gutscheinen", sondern wegen 3 Mio Kundenkontakten täglich in einem wachsenden Gesundheitsmarkt. Und genau von dort oben kommen diese gesteuerten Interessen. Zudem hat die GKV auch gar keine Lust mehr auf uns Einzelne, am liebsten würden sie nur noch mit größeren "Zusammenschlüsen" reden z.b. auch Kooperationen. Das sagte Prof. Dr. Herbert Rebscher, Vorstandsvorsitzender der DAK-Gesundheit den Apothekern im Juni eiskalt ins Gesicht und setzte sich anschließend direkt ins Taxi... Und dieser Arbeitgeberpräsident hat auch noch nicht verstanden das man mit Arzneimitteln nicht wie mit anderen Waren handeln und spekulieren kann. Aber die Großen werden auch hier einen Weg finden den Markt für sich zu erschließen, irgendwie, irgendwo, irgendwann...es sei denn die Apotheker finden einen Weg um sich zusammen dagegen zu stemmen.

  • 11.August 2012, 12:34Uhr
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    #21@19

    was anderes habe ich doch garnicht gesagt :D Freier Markt und Liberalisierung haben bisher in ALLEN Bereichen die vorher unter staatlicher Kontrolle waren die Preise für die Verbraucher und die Gewinne der Konzerne in die Höhe geschraubt. Man schaue nur einmal auf den Strommarkt.

  • 11.August 2012, 11:47Uhr
    Community Mitglied

    #20Neues aus der Anstalt!

    Jetzt weiß ich endlich warum der Döner 3,50 kostet und die Notdiensgebühr 2,50. Alles klar!

  • 11.August 2012, 11:30Uhr
    Community Mitglied

    #19Und er hat nicht recht!

    Herr Schmidt sagt, momentan bestellt er RX im Ausland und wenn er keine Zeit hat oder eine Beratung braucht, dann geht er in die Apotheke vor Ort. Er vergisst dabei, dass in dem von ihm herbeigewünschten Szenario in der Apotheke vor Ort (wenn es sie denn noch gäbe) nicht der Preis wie jetzt gelten würde, sondern ein zigfach höherer. Das ist dann der von ihm gewünschte, freie Markt. Und ich bin mir sicher, Typen wie er sind dann wieder die ersten die heulen, wenn das dringend benötigte Antibiotikum halt nicht mehr 18 Euro wie früher, sondern 120.- Euro kostet.

  • 11.August 2012, 09:46Uhr
    Community Mitglied

    #18irgendwie hat er ja Recht,

    jedoch lautet ein Kaufmannsspruch: Der Gewinn liegt im Einkauf. Um frei gestalten zu können müsste man auch frei einkaufen können. Wenn einem aber bei RX die Krankenkasse die Firma diktiert und selbst bei OTC Naturalrabatte verboten sind fällt die schöne Theorie der Gewinnmaximierung in sich zusammen. Dann kann man nur damit arbeiten was einem gelassen wird und DAS ist seit 8 Jahren nichtmal inflationsbereinigt. DARUM heulen wir hier so rum. Und die Oranjes: Da lachen selbst die niedergelassenen Selbstständigen über unseren "inflationär" hohen Wareneinsatz und daraus generierten "Überschuss" Wieso es bei denen für alle Beteiligten besser läuft würde auch MICH mal interessieren. Liegt zum einen wohl an max 7% Mwst (bei gleichen Preisen von vorneherein alles 12% günstiger gell :-))

  • 11.August 2012, 09:14Uhr
    Community Mitglied

    #17Achja, Herr Schmidt...

    ...wir haben uns schon sehr viel Mühe gegeben, mit Ihnen diskutiert... und immer wieder Ihre Position ad absurdum geführt. Aber Sie wollen gar nicht diskutieren, Sie wollen sich auch nicht mit dem Thema auseinandersetzen, sondern nur Ihre Position vertreten mit den immer gleichen Argumenten. Es ist sinnlos nun wieder von vorne anzufangen und Ihnen wieder jedes scheinbar tolle Argument zu zerpflücken und sich dabei permanent im Kreis zu drehen. Sie wissen es besser, die Apotheker sind alle gleich - stumpf und satt - und können nicht über Ihren Suppentellerrand schauen.

  • 11.August 2012, 05:16Uhr
    Community Mitglied

    #16@AB

    "Hier soll eben gerade nicht der freie Markt herrschen, um jeden Deutschen eine angemessene Gesundheitsversorgung zu ermoeglichen. " Ich nehme an, daß sie den Widerspruch in ihrem Satz nicht erkennen. Und was soll eigentlich die Aussage "Hier soll"? Dies ist eine Festlegung des Staates. Das ist weder ein Naturgesetz noch eine Notwendigkeit. Ich sage es gerne immer wieder: Was ist wichtiger: Medizinische Versorgung oder die Versorgung mit Lebensmitteln? Ich beantworte ihnen die Frage: Die Versorgung mit Lebensmitteln, denn die braucht jeder Mensch immer und sein Leben lang. Bei medizinischer Versorgung ist das nicht so. Dank des freien Marktes haben wir in Deutschland die niedrigsten Lebensmittelpreise in ganz Europa. Niemand käme (hoffentlich) auf die Idee, Lebensmittel nur noch von Einzelunternehmen in speziellen Läden zu staatlich festgelegten Preisen (Margen) abzugeben. Die nächste Hungersnot wäre da. Und glauben sie mir, als Patient und Kunde habe ich sehr wohl Ahnung vom Apothekenmarkt. Deshalb kann ich zumindest zum Teil auch selbst entscheiden, wo ich meine Medikamente kaufe. Wenn ich keine Beratung wünsche und keine besonderen Anforderungen die Lieferzeit habe, bestelle ich meine RX-Medikamente im Ausland und spare dabei Geld - bzw. meine Krankenversicheurng (wenn ich eine habe). Wünsche ich dagegen eine Beratung oder eine schnelle Lieferung, dann gehe ich in eine deutsche Präsenzapotheke und bezahle dafür einen entsprechenden Aufpreis. Dasselbe gilt für OTC. Brauche ich Beratung und muß es schnell gehen, bezahle ich für diesen Service in einer Präsenzapotheke. Brauche ich beides nicht, bestelle ich mit 40-60 % Ersparnis in einer beliebigen deutschen oder ausländischen Versandapotheke. Das machen dankenswerterweise bereits sehr viel Kunden und bringen so wenigstens etwas Wettbewerb in die Apothekenbeamtenschaft. "Da springt derzahlungsunfaehige Patient eben mal ueber die Klinge. Die Arzneimittelpreise sind in den USA am hoechsten." In GB gibt es eine staatliche Krankenkasse. Mangelwirtschaft, lange Wartezeiten, Rationierungen und Patienten, die aufgrund genau dieser Mißwirtschaft im Krankenhaus verdursten, sind das Ergebnis. In den USA wird jeder Mensch behandelt - unabhängig vom Vermögen. Jede Notaufnahme MUSS jeden Patienten behandeln. Kanadier dagegen haben eine der deutschen vergleichbare Krankenkasse. Das Ergebnis ist, daß jeder Kanadier, der es sich LEISTEN KANN, in die USA fährt, sich dort behandeln läßt und dadurch monatelange Wartelisten umgeht. Und wenn sie die Preise in den USA ansprechen, dann sollten sie sich auch mal fragen, warum das so ist? Die Gesundheitsausgaben in den USA sind pro Kopf höher als in Deutschland. Die erste Frage wäre: Ist das schlecht? Oder deutet das auf eine hervorragende medizinische Versorgung hin? Darüber hinaus gibt es auch in den USA auf dem Gesundheitssektor keineswegs einen freien Markt. So ist es - von der Bundesregierung - verboten, seine Krankenversicherung frei zu wählen. Man kann nur unter den Anbietern im eigenen Bundesstaat wählen. Das führt dann zum Ergebnis, daß es manchmal nur zwei oder drei Anbieter gibt. Was dann mit den Preisen passiert, ist wohl klar. "Der BDA verfolgt hier einzig und allein die Interessen von Kapitalgesellschaften und Investoren , die im Gesundheitsmarkt vermeintlich lukrative Betaetigungsfelder sehen ." Ich bin Kunde. Und in diesem Fall zumindest verfolgt der BDA genau meine Interessen: Ich möchte - genau wie in jedem anderen Sektor auch - selbst aussuchen und entscheiden können, wann ich was, wann, wo, von welchem Anbieter und zu welchem Preis kaufe. Kein Staat und kein Apotheker hat mir dies vorzuschreiben.

  • 10.August 2012, 23:55Uhr
    Community Mitglied

    #15Unfug

    Ihr Kommentar zeigt , dass Sie ueberhaupt keinen Einblick in die Struktur des Gesundheitssystems haben. Hier soll eben gerade nicht der freie Markt herrschen, um jeden Deutschen eine angemessene Gesundheitsversorgung zu ermoeglichen. Unabhaengig vom Einkommen. Das ist so im Grundgesetz festgeschrieben. In anderen Systemen USA, GB ist das anders. Da springt derzahlungsunfaehige Patient eben mal ueber die Klinge. Die Arzneimittelpreise sind in den USA am hoechsten. Die Organisation der Gesundheitsversorgung wurde 1949 vom Staat in die Haende der selbstaendigen Standesorganisationen gelegt. Somit ist er auch in der Pflicht , Bedingungen zu schaffen, die es den Leistungserbringern ermoeglicht, den von ihnen uebertragenen Versorgungsauftrag zu erfuellen. Wenn er dieser Aufgabe nicht nachkommt, ist es das gute Recht der Leistungerbringer dies ,auch im Interesse der Patienten einzaufordern. Der BDA verfolgt hier einzig und allein die Interessen von Kapitalgesellschaften und Investoren , die im Gesundheitsmarkt vermeintlich lukrative Betaetigungsfelder sehen . Im uebrigen sind die 20000 Apotheker auch Arbeitgeber. Der BDA sollte mal seinen Namen ueberdenken.

  • 10.August 2012, 23:55Uhr
    Community Mitglied

    #14Unfug

    Ihr Kommentar zeigt , dass Sie ueberhaupt keinen Einblick in die Struktur des Gesundheitssystems haben. Hier soll eben gerade nicht der freie Markt herrschen, um jeden Deutschen eine angemessene Gesundheitsversorgung zu ermoeglichen. Unabhaengig vom Einkommen. Das ist so im Grundgesetz festgeschrieben. In anderen Systemen USA, GB ist das anders. Da springt derzahlungsunfaehige Patient eben mal ueber die Klinge. Die Arzneimittelpreise sind in den USA am hoechsten. Die Organisation der Gesundheitsversorgung wurde 1949 vom Staat in die Haende der selbstaendigen Standesorganisationen gelegt. Somit ist er auch in der Pflicht , Bedingungen zu schaffen, die es den Leistungserbringern ermoeglicht, den von ihnen uebertragenen Versorgungsauftrag zu erfuellen. Wenn er dieser Aufgabe nicht nachkommt, ist es das gute Recht der Leistungerbringer dies ,auch im Interesse der Patienten einzaufordern. Der BDA verfolgt hier einzig und allein die Interessen von Kapitalgesellschaften und Investoren , die im Gesundheitsmarkt vermeintlich lukrative Betaetigungsfelder sehen . Im uebrigen sind die 20000 Apotheker auch Arbeitgeber. Der BDA sollte mal seinen Namen ueberdenken.

  • 10.August 2012, 22:08Uhr
    Community Mitglied

    #13Wie man sieht kann auch ich mich durchaus irren

    Jetzt habe ich mir einmal alle Kommentare hier durchgelesen - und dann noch einmal den Artikel. Ich konnte mir ein herzhaftes lachen nicht verkneifen. Da lamentieren hier die Apotheker (zu recht wohlgemerkt), über die staatlichen Almosen, mit denen sie abgespeist werden sollen. Und dann macht der BDA-Präsiedent den wohl normalsten Vorschlag der Welt: Werdet normal! Werdet so wie jeder andere Unternehmer in diesem land auch! Legt eure Margen selbst fest, kalkuliert eure Preise selbst, seid nicht länger mehr Angestellte des Staates. Und was passiert? Zeter und Mordio. Man will also weiter Sklave des Staates bleiben nur die Essensration soll erhöht werden. Klar, als Sklave lebt es sich nicht sonderlich üppig, aber der Sklavenhalter sorgt für einen und hält einem die Sorgen des Alltags vom Leib - zum Beispiel so lästige Sachen wie Konkurrenz. Die hier schreibenden Leute erscheinen mir wie der sprichwörtliche Beamte, der sich laut beschwert, daß er in der freien Wirtschaft ja viel mehr verdienen würde. Wenn man ihm dann vorschlägt, doch in die freie Wirtschaft zu gehen, verstummt er plötzlich. Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder man bleibt Sklave des Staates, dann lebt man auch nach dem Willen seines Herren. Wer das akzeptieren kann und will - bitteschön. Da steht jedem frei. Wer aber selbst über sein wirtschaftliches Schicksal entscheiden können will, der muß es auch tun und nicht länger der Sklave des Staates sein. Dann wird sich dieser Mensch aber plötzlich im richtigen Leben wiederfinden, wo er sich gegen seine Konkurrenten durchsetzen und Wege finden muß, wie er Kunden anlockt und hält, Preise kalkuliert, Margen berechnet, Einkaufskonditionen verhandelt und am Markt und gegen seine Konkurrenten besteht. Mit "Wasch mich aber mach mich nicht naß" geht es nun mal nicht. Schade, ich dachte schon beinahe, ich hätte mich in meiner Einschätzung der Mehrheit der Apotheker vielleicht tatsächlich getäuscht. Wie man sieht kann auch ich mich durchaus irren.

  • 10.August 2012, 20:20Uhr
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    #12freilaufende Hund(t)e,

    die besinnungslos in der Gegend herumblaffen, sollte man an die KETTE legen. Weil, Dummheit schützt vor Strafe nicht ! kollegiale Grüße

  • 10.August 2012, 18:10Uhr
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    #11Stöckchen für's Hündtchen..

    Der BDA weist in Apothekenfragen definitiv "erweitertes" Halbwissen vor! Zur Kettenfrage: Lasst Euch hier nicht mehr kirre machen!! WER bitteschön hat derzeit ein ECHTES Interesse an Ketten: Der Großhandel vielleicht? Es ist doch einfacher den Apotheken in die Tasche zu greifen, als sich selbst (mit eigenen Apotheken) auf den Kriegsschauplatz mit Politik/Krankenkassen zu begeben. - NEIN!! Die Politik/Krankenkassen? Wollen die wirklich mit drei, vier großen Ketten verhandeln? Die Machtposition der Ketten wäre doch gerade denen erheblich unangenehmer als 21000 konkurrierenden Apotheken in die Tasche zu greifen. - NEIN!! Für die "Großkonzerne" gilt das oben gesagte ebenfalls - zur Zeit kein echtes Interesse! Die einzigen, die irgendwann tatsächlich in einer Kette bessergestellt wären, wären die Apotheken selbst (" verdienst unterhalb der Mitarbeitergehälter", "Selbstausbeutung" etc. Aber bitte nicht von kläffenden Hund(t)en wild machen lassen. Als Pressmittel dient das Wort "KETTE" schon längst nicht mehr!

  • 10.August 2012, 17:12Uhr
    Community Mitglied

    #10Hihihihi..

    ..ich lach mich kaputt! Der Herr Hundt ist gar nicht gefragt worden und jetzt hüpft er schnalzend vor dem Lehrerpult herum und schreit: "Ich weiß aber auch was, Herr Lehrer!! Ich will was sagen! Bittebittebitte!!" Und es ist so leicht durchschaubar und deshalb nicht nur lächerlich, sondern auch noch unerträglich dumm.

  • 10.August 2012, 17:02Uhr
    Community Mitglied

    #9jaja, schon ein hund...

    der herr hundt. was heißt für ihn denn fremdbesitz ? daß er den besitzer nicht kennt. und das will er für sich und seine "amigos" ändern. der/die angestellte apotheker/in wird dann natürlich ganz "unabhängig" und nach "sorgfältiger prüfung" genau die firma abgeben, die aktuell das beste angebot und die schönsten reisen diskret im veschlossenen umschlag unterm tisch überreicht hat. und der arzt kann sich sein "aut idem " auch sparen und die patienten ihre eingebildeten unverträglichkeiten. super !

  • 10.August 2012, 17:01Uhr
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    #8Dieter Hund

    Nie wirklich eine ahnung gehabt das zeigt sich hier wieder.Armes maenla!!

  • 10.August 2012, 16:59Uhr
    Community Mitglied

    #7Falsche Veranstaltung!

    Hr Hundt, Sie sind auf der falschen Veranstaltung gelandet. Es wird langsam peinlich für Sie. Sie beziehen Stellung gegen Arbeitgeber!

  • 10.August 2012, 16:53Uhr
    Community Mitglied

    #6Wenn man Morgenluft wittert, muss man auch was sagen....

    Mal ganz ehrlich, wir kosten 2,5% der Gesamtausgaben der GKV. Eigentlich Peanuts !!! Warum interessiert sich überhaupt irgendwer dafür ob wir viel oder wenig verdienen ? Es geht allein um Vertikalisierung ! Pharmahersteller, Großhandel, Krankenkassen und Handelsketten wollen unsere Läden doch schon lange übernehmen. Wir werden jetzt erstmal kleingekocht und dann gibt es irgendwann eine Neuordnung. Billiger wird dadurch langfristig nix, wie beim Strom oder beim Benzin. Das ist alles lange bekannt, muss uns aber nicht gefallen, daher brauchen wir Geschlossenheit und Entschlossenheit, damit uns nicht das Fell abgezogen wird.

  • 10.August 2012, 16:40Uhr
    Community Mitglied

    #5Freund und Feind

    Es ist doch schon lange absehbar, wer die neuen Feinde der Apotheker sind. Den "neuen" Arbeitgeberverbänden, etc. geht es schon lange nicht mehr um den Mittelstand oder Arbeitsplätze, sondern nur noch um Gewinnmaximierung einiger weniger Strippenzieher. Das ist kein Gewäsch linksreaktionärer Kräfte, sondern Realität in Deutschland

  • 10.August 2012, 16:35Uhr
    Community Mitglied

    #4Eher

    befremdlich, wie der BDA davon ausgeht, dass die Arzneimittelsicherheit nicht gefährdet ist, da ja in den Ketten dann angestellte Apotheker vorhanden sind. Stellt sich (sicher nicht nur mir) die Frage, welche Anreize der BDA schaffen möchte, damit nicht auf einmal 99% der Pharmazeuten nach dem Studium promovieren und in die Industrie gehen um dort als Wissenschaftler in einem angesehenen Job zu arbeiten. Gleiches Studium, gleicher Abschluss, der eine Apotheker bedient neben der Wursttheke Rezepte zum "Vorteilspreis für die KK" am besten mit LOB , der andere ist Laborleiter beim Pharmariesen. Ja, das sind mal vergleichbare Karrieren, von den gleichen Aufstiegsmöglichkeiten ganz zu schweigen.

  • 10.August 2012, 16:13Uhr
    Community Mitglied

    #3@1

    Wenn man sich Ihre Kommentare so durchliest kommt einem der Gedanke, dass sie bald kollabieren ;-) Ne Wut haben wir alle, keine Frage, aber so ein Statement des BDA verdient ein müdes Lächeln, mehr aber auch nicht. Die Jungs wollen halt auch mitspielen im Sandkasten. Der EUGH hat ein eindeutiges Urteil gesprochen, davon wissen die aber noch nix. Weil sie keine Ahnung haben von der Materie. Null Ahnung. Wenn Sie eine Stellungnahme zur Vergütung von Bäckern vor dem BMWi abgeben sollten, könnten Sie das aus dem Stegreif mit annähernd gleicher Qualität tun. Bleibt nur noch ein abschließender Satz in englisch: Calm down! A dead pharmacist is no good pharmacist.

  • 10.August 2012, 16:05Uhr
    Community Mitglied

    #2@BDA

    Ist schon entlarvend, geradezu dreist, wenn der BDA sich zum Scharfrichter über vermeindlich unliebsame Mitglieder und Verbände eines der angesehensten Berufe in dieser Republik erhebt. Noch dazu er sich zu Wort meldet, obwohl gar nicht als Adressat benannt. Merkwürdiges Demokratieverständnis, Herr Hundt.

  • 10.August 2012, 15:54Uhr
    Community Mitglied

    #1Krieg der Sterne

    Jetzt werden wir wirklich von allen seiten angegriffen.Werden wirs uberleben oder wird unsere Beruf fuer immer verschwinden???Werden wir uns dann damit abfinden muessen eine wurst bude auf dem Marktplatz aufzustellen und bratwuerste,natuerlich nuernberger,zu verkaufen. Please tune in next week for the next episode of bash the Pharmacist starring GKV Roessler,Bahr, Schewsig,ad infintum. Ein krankes land die drimgend ein schuss realitatet braucht.Kein wunder das immer mehr aerzte und apotheker und profis zu kriminellen handulungen geld verdienen. The winner is The Pharmacist!!!!

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