Bahr tut was für Kliniken dpa, 20.04.2012 19:00 Uhr
Berlin - In den vergangenen Wochen haben die Krankenhäuser klargemacht, dass sie für Tariferhöhungen mehr Geld von der Politik wollen. Ansonsten müsse es Kündigungen geben. Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) gibt klein bei: Noch in diesem Jahr will Bahr die Klinik-Budgets aufstocken. Der hohe Tarifabschluss im öffentlichen Dienst sei für Krankenhäuser „in der Tat eine Belastung“, sagte Bahr dem Flensburger Tageblatt. „Dies sehe ich und werde etwas tun“.
In der Koalition werde jetzt über geeignete Lösungen auch schon für 2012 beraten, sagte Bahr. Damit werde es für die Krankenhäuser nicht bei dem bisher geplanten Zuwachs der Budgets um 1,48 Prozent bleiben. Klar sei aber auch, dass die Rechnung für die Tariferhöhung nicht einfach an die Beitragszahler weitergereicht werden dürfe.
Lesen Sie auch
- Krankenhäuser Kliniken: Großaktion für mehr Geld»
- Krankenhäuser 60 Milliarden Euro für Kliniken»
- Tarifstreit Kliniken pokern mit Jobs»
APOTHEKE ADHOC Debatte
Neuere Artikel zum Thema
Klinikhonorar
Krankenhäuser bekommen 350 Millionen Euro mehr»
- Krankenhausfinanzen Lindemann: Kliniken haben Anspruch auf mehr Geld»
Krankenhausfinanzierung
CSU: Zuschlag für Landkliniken»
- Krankenhäuser Bahr lässt Klinikfinanzierung prüfen»
Mehr aus Ressort
- Krankenkassen Knieps wird BKK-Chef»
- Lucentis Patienten können Rezepturen verweigern»
- APOTHEKE ADHOC Umfrage Beitragsdynamisierung spaltet Apotheker»
#2gott sei dank...
macht sich nicht gut, wenn der öffentliche dienst klagt. unser aller daniel wird das schon richten. wie sagte doch unser superminister rösler: wir haben verstanden. prompt hat superdaniel reagiert.
#1Klar sei aber auch, ...
... von wem das Geld stattdessen geholt werden kann...