Bahr: Mehr Geld für Hebammen APOTHEKE ADHOC/dpa, 04.05.2012 13:47 Uhr
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Mehr Geld: Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) setzt sich für eine Gehaltserhöhung für freiberufliche Hebammen ein.Elke Hinkelbein
Berlin - Während es in der Diskussion um ein höheres Fixhonorar für die Apotheker noch keine Fortschritte gibt, bekommen nach den Kliniken nun die freiberuflichen Hebammen die seit langem geforderte Gehaltserhöhung: Angesichts zunehmender Existenzsorgen will Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) die Geburtshelferinnen besser unterstützen: „Ich fordere die Krankenkassen auf, bei den künftigen Verhandlungen die Situation der Hebammen besser zu berücksichtigen“, sagte Bahr der Süddeutschen Zeitung.
Selbstständige Geburtshelferinnen verhandeln derzeit mit den Kassen über eine Anhebung ihrer Gehälter. Zudem protestieren sie gegen steigende Haftpflichtprämien: Nach Darstellungen der Hebammenverbände mussten in jüngster Zeit immer wieder Hebammen ihre Praxis wegen gestiegener Kosten für die Haftpflicht zur Absicherung bei der Geburtshilfe aufgeben. Schon Bahrs Vorgänger Dr. Philipp Rösler (FDP) hatte versprochen, sich um das Haftpflicht-Problem zu kümmern.
Ein Gutachten des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) zeigt bereits erste Engpässe in einigen Bereichen der Geburtshilfe. Hier sieht das Ministerium „Spielraum für die Vereinbarung einer höheren Vergütung“, wie es in dem Gutachten heißt. „Wohnortnahe Versorgung ist mir wichtig“, sagte Bahr. Am Mittag wollten die Hebammen mit einer großen Demonstration in Berlin auf ihre Lage aufmerksam machen.
Einen ersten Erfolg können die Hebammen schon in Sachen Rufbereitschaft verbuchen: Die BKK VBU übernimmt ab sofort die Kosten der Rufbereitschaft als Zusatzleistung für ihre Versicherten in Höhe von 250 Euro. Die Schwangeren können diese Leistung zwischen der 38. und 42. Schwangerschaftswoche in Anspruch nehmen: Die Geburtshelferin sichert außerdem zu, die werdende Mutter sofort aufzusuchen, wenn die Wehen beginnen.
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#6Gravierende Unterschiede
Seehofer und Schmidt haben die Apotheken an den Abgrund gedrängt. Eine Andrea Fischer hat damit nichts zu tun! Bahr schubbst uns jetzt nur noch genüsslich über die Klippe. Er steht den Beiden damit in nichts nach. Im Gegenteil, er gebiert sich als Erzengel, denn er hätte alle Macht, den Wahnsinn zu stoppen... bis zu seinem sicheren Ausscheiden aus dem Amt.
#5Meistens so
Der Nachfolger sorgt meistens dafür, daß man den Vorgänger vermisst. Ich fürchte in zehn Jahren wird dies die "gute alte Zeit" gewesen sein :-). Aber Kopf hoch, andere Generationen haben schon ganz anderes gemeistert.
#4Mittlerweile...
ist man als Apothekeninhaber soweit, sich die Geradlinigkeit einer Ulla Schmidt zurückzuwünschen. Man konnte zwar ihren Aachener Dialekt kaum noch hören, ohne Übelkeit zu empfinden. Aber das alles ist süßes Glockengeläut gegen die Taten eines Daniel Bahr. Wie man unschwer erkennen kann, reagiert Bahr stets nur dann, wenn ihm öffentliche Schelte droht: NRW- Klinikstreik, Ergebnis-300 Mio. Euro für die Kliniken Hebammendemo in Berlin, man kann ihn auf seine Zusage der Gehaltserhöhung festnageln. Bei uns kann er sich sicher sein, dass wir uns nicht bewegen, wie das Kaninchen vor der Schlange. Schön für ihn. Wie es aussieht, werden wir bis zum Skt. Nimmerleinstag auf eine Erhöhung der Fixpauschale oder eine entsprechende Absenkung des Kassenrabattes warten. Denn hier droht ihm der umgekehrte Fall: Man schilt ihn in der Presse, WEIL er uns etwas versprechen würde. Wann begreift die ABDA, dass es ohne öffentlichkeitswirksame Demonstrationen aller Apothekenangestellten und -inhaber niemals funktionieren wird? Dazu ist Bahr viel zu sehr Schatten seiner selbst. Im Schach würde man sagen: Patt- auf jedem möglichen Feld lauert eine Bombe. Auf Deutsch heißt das: Handlungsunfähig. Er ist durch die drohende Abwahl regelrecht demontiert. Lasst uns endlich zur Schlange werden und dem Kaninchen Beine machen!
#3Das kann doch nicht wahr sein..
.. wir lassen uns also immer noch verarschen? Super! Allmählich glaube ich, der Bahr macht das absichtlich. Das, was ich gerne schreiben würde, darf man ja nicht mehr, da für Apotheker offensichtlich weder das Recht einer einigermaße freien Berufsausübung gibt (nur für Versender und Pick-up-Betreiber), noch das einer freien Meinungsäußerung (das gilt nur für Politiker). Darum schreibe ich ersatzweise: DANIEL BAHR IST EINER DER BESTEN GESUNDHEITSMINISTER, DIE WIR JEEEEE HATTEN! Lobet und preiset den Retter der Entrechteten!!
#2Loben müssen wir!!!
Wir sollten Minister loben, dann gibts auch Kohle!!
#1na gott sei dank, ich dachte schon, der dani hilft nicht....
wenn ich das gewußt hätte, wäre ich hebamme geworden... ....wohnortnahe versorgung ist ihm wichtig...pick up geht ja auch nicht. ....rücksicht auf die situation der hebammen...super. ....angesichts zunehmender existenzsorgen...werde ich meinen mitarbeitern erklären. haben hebammen angestellte?....eher nicht..auch egal. ach der daniel, er versteht eben die sorgen und nöte der menschen.