APOTHEKE ADHOC Umfrage

Apotheker zweifeln selbst an 25 Cent APOTHEKE ADHOC, 16.08.2012 15:19 Uhr

Berlin - Die Debatte um die Anpassung des Fixhonorars für Apotheker ist in vollem Gange. Dass es am Ende mehr als 25 Cent mehr werden, glaubt mehr als die Hälfte der Apotheker nicht. Im Gegenteil: Die Kassen könnten das neue Apothekenhonorar sogar noch runterhandeln, befürchten die Pharmazeuten.

Bei einer Umfrage von APOTHEKE ADHOC waren 56 Prozent der Teilnehmer der Meinung, dass die Kassen die 8,35 Euro noch drücken werden. Für 30 Prozent ist an dem vom Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) vorgeschlagen Honorarbetrag dagegen nicht mehr zu rütteln. Lediglich 10 Prozent trauen der ABDA zu, den Betrag noch nachzuverhandeln.

An der Umfrage nahmen am 15. und 16. August insgesamt 451 Leserinnen und Leser von APOTHEKE ADHOC teil.

APOTHEKE ADHOC Debatte

Ältere Kommentare lesen 4 Kommentare
  • 16.August 2012, 21:02Uhr
    Community Mitglied

    #4Vielleicht ...

    ...geht auch die gesamte uns bekannte Politik daran zu grunde und die ordentlichen Bürger in ihren Berufen erkennen europaweit, daß sie selbst die besten Möglichkeiten ihre Zukunft zu gestalten in ihren Händen mit sich tragen? ...und ihr Wissen und ihren Elan^^ Das Wissen und das Lernen erfüllen keinen Selbstzweck, es dient eigentlich nur als Handlunggrundlage, finde ich :-) So oder so wird Europa und auch der Euro leben. So oder so leben wir Europa und auch den Euro schon jetzt.

  • 16.August 2012, 18:01Uhr
    Community Mitglied

    #3Ideologie ist alles

    sonst hätte man z. B. niemals den Euro eingeführt und zu allem Überfluß auch noch bestimmte zahlenfälschende Länder aufgenommen. Schon vor Einführung des Euros stand fest, dass dieses Experiment niemals wird gut gehen können. Heute bzw. morgen zahlen wir alle die Zeche. Gegen die Meinung von Wirtschaftsexperten hat die Politik unisono den Euro durchgepeitscht. Außer gnadenlosers Selbstüberschätzung, Realitätsblindheit und Ideologie gab es damals keine Gründe dafür. Bei den Apotheken ist es umgekehrt. Diese leisten für (sehr) wenig Geld eine beispiellose Arbeit. Es gibt jede Menge Gründe für den Erhalt der Apotheken und absolut keine reelen dagegen. Aber in ihrem Selbstwahn haben einige Politker sich ein neues Spielfeld gesucht und sind der Meinung, die Apotheke muss weg, koste es, was es wolle. Man darf spekulieren, dass eine unheilige Allianz aus Gewerkschaften, Hochfinanz und Großindustrie die Ideen- und vielleicht auch Geldgeber für diese Politiker waren. Wer nicht an monetäre Interessen glaubt, der erkundige sich in Baden-Württemberg, wie Banken einem amtierenden Ministerpräsidenten exakt vorgeschrieben haben, wie dieser zu agieren habe. Von den berechtigen Interessen der Bürger war da natürlich keine Rede. Die heutige Apotheke steht den geballten Kräften dieser 3 Großmächte entgegen, diese versuchen mit allen Tricks den Fall herbei zu führen. Das wohl selbst für den normalen Bürger mittlerweile oberpeinliche Gezerre um das Apothekenhonarar ist da nur ein Schauplatz. Aber wenn man die große Macht der Apothekengegner sieht, dann kann man nur zu einem Schluß kommen: Wr werden niemals mehr Geld erhalten, noch nicht mal diesen Vierteleuro !

  • 16.August 2012, 16:05Uhr
    Community Mitglied

    #28,35 €

    Wir werden 8,45 € bekommen. Im Gegenzug wird der Abschlag mit 2,40 € für 3 Jahre festgeschrieben. Außerdem müssen wir die Abgabe jeder Arzneimittelpackung mit 3-facher Kopie dokumentieren (incl. Plausibilitätsprüfung und Chargennummer - vom Apothekenleiter abgezeichnet!!!!). Unsere Standesvertreter werden sich feiern! Und wie immer: "Es hätte ja noch viel schlimmer kommen können!"

  • 16.August 2012, 15:35Uhr
    Community Mitglied

    #1Vielleicht werden es 30 Cent...

    oder sogar 40 Cent, wenn es in der Presse für Politiker zu unbequem wird. Einige werden sich dann als erfolgreiche Verhandlungskünstler feiern lassen. Operation gelungen, Patient tod.

Neuere Artikel zum Thema

Mehr aus Ressort