Apothekenhonorar

Apotheker fordert Streik und Mittwochsdemos Carolin Bauer, 07.08.2012 14:10 Uhr

Berlin - Demos, Protestplakate und jetzt der Ruf nach Streik: In der Debatte um die geplante Honoraranpassung fordert Apotheker Dr. Ingo Dramburg alle Chefs der 17 Landesapothekerverbände auf, eine kollektive Arbeitsniederlegung zu organisieren. In einem Brief verlangt er von den Verbandschefs, zu Streik und Demonstrationen zu trommeln. „Die Basis lechzt danach, dass einer den Anfang macht und dazu aufruft“, heißt es in dem Schreiben. „Ich finde wir kommen nicht um einen Streik herum, das machen andere Berufsgruppen auch“, betont Dramburg.

Konkret schlägt der Besitzer der Exter Apotheke im nordrhein-westfälischen Extertal vor, jeder Landesverband solle sich einen Mittwoch aussuchen und an diesem zum Arbeitskampf aufrufen. Nur die Notdienstversorgung solle geregelt sein. Am Streiktag sollen Apotheker und ihre Mitarbeiter in die größeren Städte fahren und dort demonstrieren. Zuvor sollen entsprechende Info-Flyer verteilt werden.

Dramburg fordert zudem, das Fixhonorar müsse jährlich um bis zu 3 Prozent angehoben werden. In den Verhandlungen um das Honorar müssten die Verbände auch auf eine Abschaffung des Kassenabschlags pochen. Zudem müsse klargestellt werden, dass zusätzliche Leistungen nur unter der Voraussetzung einer angemessenen Honorierung erfolgen könnten.

Im März hatte Dramburg, der Anfang des Jahres das Forum „Apothekerprotest“ gegründet hatte, bereits die Kammern um einen Streikaufruf gebeten – erfolglos. Sie seien dazu aus „formalen Gründen“ nicht bereit gewesen, sagt er. Auch die Verbände verfügten aber über „genügend Gewicht“, um einen Streik zu organisieren. „Suchen Sie sich einen harten Hund aus ihrer Mitte, der in den Verhandlungen genügend Standfestigkeit und Biss hat“, fordert der Apotheker.

„Ich hoffe, dass wenigstens ein Verband mitmacht. Es würde wahrscheinlich schon reichen, wenn in einem Flächenland gestreikt wird“, sagt Dramburg. Das setze ein Signal. „Trotz der Erhöhung des Fixhonorars um 25 Cent stehen wir unterm Strich noch schlechter da als 2010“, sagt er. Besonders in den vergangenen zwei Jahren hätten die Apotheker auch wegen des AMNOG weniger verdient. „Das Plus von 25 Cent bräuchten wir eigentlich jedes Jahr. Darüber dürfte man gar nicht diskutieren.“

APOTHEKE ADHOC Debatte

Ältere Kommentare lesen 58 Kommentare
  • 13.August 2012, 13:59Uhr
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    #58adas.de

    Äähm *räusper* ... hat denn jemand mal bei der ADAS gefragt, ob die nicht vielleicht unterstützend Ideen haben, wie man ca. 21.500 Kollegen vernetzen könnte, um effektivere Verbandsarbeit zu leisten? ...äh und wie man es Finanzieren kann? Äh, ja - auch das mit den Programmierkosten für die Datenpflege für das Warenlager bei den Rabattverträgen *seufz*

  • 13.August 2012, 13:39Uhr
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    #57wenn ich ein Maharadscha in der ABDA :-) wäre

    würde ich übrigens als erstes versuchen, den Mehrbesitz und den Versandhandel zu streichen, die Verblisterung oligopolisieren und wieder auf alle Hände verteilen, mich gegen MVZs einsetzen, die Apotheken-Messenger mit Abstimmungbutton vernetzen, einen Fahrplan für den gemeinsamen Onlineshop aufstellen und breit diskutieren, allgemeingültig Regeln für das Miteinander hier und in Europa aufstellen und alles mögliche tun damit wir 'Schubladenzieher' wieder homogener werden. In der Uni hab ich auch ab und an den Kram weggeworfen, den ich nicht mehr gebraucht hab. Ich bin aber nur ein interessierter, störrischer, nichtwählbarer, nichtdelegierter, völlig unterbezahlter Krankenkassenverwaltungsknecht^^ ...oder wie neulich einer auf HB zu mir meinte "Apothekengehilfe"

  • 13.August 2012, 12:28Uhr
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    #56@40 joahr, das ist machbar...

    Sorry, daß ich es jetzt erst gelesen habe^^ So eine Joomla-Site dürfte kein Problem darstellen, wobei ich zugeben muß nicht wirklich Sicherheitstechnisch tiefgreifende Ahnung von der Materie zu haben. Eine eigene URL ist sicherlich kein Thema. Ein etwaiges Forum dazu wäre auch schnell installiert und konfiguriert. Über Joomla kann ich auch über den Admin-Zugang schnell und einfach vielen Leuten Zugriff auf die Inhalte und deren Administration geben. [hier wäre dann aber das "Meier-Problem" [viele Köche verderben den Brei] nicht zu unterschätzen^^ -sorry, ist nicht 'bös gemeint, ich hoffe Sie verstehen meine Bedenken. Anders ausgedrückt: es spiegelt genau das wieder, was ich auch mit apothekenleben versuche zu vermitteln. Wenn einer anfängt etwas zu tun, dann wird die Communityden ganzen Schrott auf seine Schultern laden, denn er hat ja damit angefangen. Besser wäre es, wenn in kleinen Schritten erstmal viele Kollegen danach schauen würden, den Verband anständig zu vernetzen] Wenn es als bundesweites Forum für die Apotheker genutzt werden soll, weis ich gar nicht, ob ich sowas darf oder soll. Wir haben auf Bundesebene ja abda.de und aponet.de usw. - ich persönlich fände es besser, wenn wir auf existierende Strukutren zurückgreifen. Die mal zu fragen kostet ja nix? Ich für meinen Teil mag nicht so sehr politisch sein und habe für mich entschlossen, mich eher auf technischer Seite weiterzuentwickeln. P.S.: Sonst schlägt jemand vielleicht der ABDA-Hydra den Jami ab (oder er geht pleite) und der ABDA wachsen keine zwei neue leistungsfähigere Jami-Köpfe nach...

  • 8.August 2012, 21:28Uhr
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    #55Mach deinen Gegner zum Freund?

    Nicht schlecht.Nur Mönter ist ja eigentlich kein Gegner,er hat ja auch das Problem geringerer Margen.Also im gleichen Boot.Aber er muss grösser werden.Auf wessen Kosten?Das läuft naturgesetzlich. Der Grosse lebt vom Tod der kleinen,doch nicht ewig.Was passiert,wenn die kleinen weg sind? Dann muss sich der Grosse vor dem noch Grösseren schützen.Wenn er das sieht,liegt seine Chance nur in der Erhaltung der Diversität.Auch naturgesetzlich.Wer überzeugt ihn? Auch die heutigen Grossen sind eigentlich klein.Nicht gross genug für das,was kommt. Also ist der Ansatz gut.Nur als Offensive,nicht als Bittstellung.

  • 8.August 2012, 15:26Uhr
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    #54Wie bringen wir die Masse in Schwung?

    Ich wille s mal in ein Bild fassen, biite nicht persönlich nehemen, es ist ist nur ein Bild: Ich she hier einen Haufen Mäuse, die einen Aufstand und einen Marsch gegen einen Löwen versuchen. Wieviele Mäuse braucht es um einen Löwen zu verschrecken. Nun gibt es ja die Witze von Mäusen und Elefanten, die vertragen sich zumindest auf dieser Ebene gut. Und wo haben wir unseren Elefanten im Berufsstand? Mich wunsdert es, dass in diesen Diskussionen immer der Kollege Mönter ausgeblendet wird. Erist mit seinem pharmazeutischen Reich im letzten Jahr wieder um 16 Millionen gewachsen. Ja, das ist der Gegenwert von 8-10 Apotheken. Wenn Mönter auf Seiner Webseite etwas publiziert, dann lesen das Millionen. 69.000 Kundenkontekte täglich. 12400 Aussendungen täglich. Leute holt Mönter ins Boot und wir haben unsere Streikbüro und können einen Infowelle lostreten, die sich gewaschen hat. Nur das TV und die Bildzeitung könnten mit dem Info-Versorgungstempo von Mönter mithalten, wenn wir ihn auf unsere Seite bekommen.

  • 8.August 2012, 15:12Uhr
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    #53zu 42: Geschenke in der und an die Politik sind Verluste

    Auf diese einfache Formel lässt es sich bringen. Jüngstes Beispiel ist die Hotelsteuer der FDP. Aber auch Apotheker müssen nur ein bisschen graben. Erinnert sich keiner mehr an die 350 Millionen, die Wolf als politisches Faustpfand verschenkt hat? Und noch weiter zurückliegend gibt es den Verzicht unserer Berufspolitiker auf 10% der Handelsspanne der Apotherker - zugunsten einer SPD-Politik. In keinem Fall hat es den Apothekern genützt. Im Gegenteil, es ist wie bei Cortez und den Inkas. Je mehr Gold die rausrückten, um so größer war der Blutdurst der Spanier.

  • 8.August 2012, 14:12Uhr
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    #523,5 MRD versus 25 Cent

    @ 50 Ich bin da voll bei Ihnen, was die öffentliche Performance anbelangt. Aber ein Zurückweichen ( 8,10 sind ja heute schon nicht mehr kostendeckend) ist ebenfalls kontraproduktiv. Ich vertehe Ihre Argumentation nicht : Sie fragen mich, ob ich ernsthaft an eine Absenkung des KR glaube und setzen sich im übernächsten Satz für dessen komplette Abschaffung ein ? Wir brauchen Beides: ein verläßlich anzupassendes Honorar und die Senkung/ Abschaffung des KR. Während wir noch reden , schreit Köhler seine obszönen Forderungen hinaus. Gell, lieber Daniel bahr , was sind die Apotheker doch lieb dagegen !

  • 8.August 2012, 14:03Uhr
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    #51Köhler kotzt große Brocken!

    Während hier noch auf die 25 Cent in der Diskussion verzichtet wird, fordert Freund Köhler von den anderen Weißkitteln eben mal 3,5 MRD . Leute !!!!!!!!

  • 8.August 2012, 14:02Uhr
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    #50Jetzt den Imagewechsel oder auf Dauer vera... werden?

    @42 Sehr geehrte Frau Kollegin Jedamzik, Zitat: "In der Medienoptik kommt beides nicht gut rüber, also nehmen wir doch das Geld bei gleich schlechter Presse lieber mit ! Der Abschlag muss in jedem Fall gesondert behandelt ( und gesenkt) werden." Dann wollen Sie scheinbar bei unserer passiven Taktik bleiben. Nichts wird sich ändern, im Gegenteil. In Zeiten bei denen die gKV Überschüße von 20Milliarden hat, die zu einem großen Teil von uns erwirtschaftet wurden, in Zeiten nach 9 Jahren ohne Honoranpassung bei nachweislich deutlich gestiegenen Kosten, in Zeiten bei denen ein unabhängiges Schiedsgericht halbwegs erkannt hat was hier mit uns passiert, in Zeiten in denen Rösler diese Gerichtsentscheidung konterkariert und den Zwangsabschlag wieder erhöht, i. Z. in denen Rösler uns nahezu sämliche Einkaufkonditionen nimmt, da glauben Sie allen Ernstes noch an eine Senkung des Kassenabschlags? Die jetztigen 25cent werden uns spätestens da wieder abgezogen! Das ist ja der Witz!!! Wir sollten alles auf eine Abschaffung des Kassenrabatts setzen, zur Not auch mit einer Erniedrigung der Packungspauschale um 25 cent, wenn dafür die Pauschale an die Inflation gekoppelt wird. Wenn man das richtig inszeniert kann man das medial sehr gut rüber bringen. Bsp. Apotheker fordern Abschaffung komplizierter intransparenter Bürokratie!!! In der selben Pressemitteilung gleich noch auf die Vorstandgehälter der KK verweisen!!! Offensive!!! Wir hatten ja mal einen Pressesprecher der das draufgehabt hätte. Bitte nicht wieder, es hätte ja schlimmer kommen können. Nein, hätte es nicht!!! Offensive (am besten mit Profis) und Zusammenhalt könnte genau jetzt unsere Chance sein die Dinge richtig zu stellen.

  • 8.August 2012, 13:37Uhr
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    #49Für die Presse, den Rundfunk, das Fernsehen

    ...brauchen wir kurze, prägnante Schlagworte mit Fakten, die sich nicht wider- legen lassen, wie z.B. -Wir arbeiten sei 9 Jahren für´s gleiche Geld - wer sonst noch ? -Money for nothing: Der Staat verdient an jeder verschriebenen Medikamentenpackung fürs Nichtstun mehr als die Apotheke -jeder Krankenkassenmitarbeiter verdient im Schnitt das Doppelte wie ein qualifizierter Apothekenmitarbeiter - ist das gerecht ? -Notdienst zum Nulltarif -bei Rezepturen legen wir drauf usw. usw. Kaum eine Zeitung wird einen halb-oder einseitigen Artikel über uns verfassen. Für interessierte Zeitungs-, Rundfunk- und Fernsehjournalisten müßte ein detailliertes, intelligent gemachtes Positionspapier mit weitergehenden Informationen für ihre Recherchen zur Verfügung stehen, welches auch auf die Stellungnahmen der Ministerien, Krankenkassen, und deren "Rechenkünste" eingeht, und diese ad absurdum führt...

  • 8.August 2012, 12:48Uhr
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    #48Streik muss den Nutzen transparent machen

    Apotheker im Aufbruch ist keine Utopie mehr! Streik ist ein bewährtes Mittel,um für Angestellte etwas zu erreichen.Bei Selbstständigen ist das anders,reichts nicht,gibts halt weniger.So wird gedacht.Worum geht es: 1)politische Anerkennung 2)Verbesserung der Situation 3)Neuorientierung Aus Sicht der Bürger ist das unser Problem. Es geht also darum,transparent zu machen,dass Dienstleistungen auch Geld kosten.Also müssen sie benannt werden.Vorher und nachvollziehbar.Wir sollten uns Gedanken machen,wo dies besonders exemplarisch darzustellen ist.Etwa: in Kreis X muss die vorletzte Apotheke schliessen-für 40% der Bürger Verdoppelung der Fahrtkosten.Oder: Bald gibt es keine Konkurrenz mehr-verdoppeln sich die Preise?Oder nur die Warteschlangen? Also schlagzeilenträchtig.Journalisten brauchen gute Vorlagen. Reale! Dann wird auch gedruckt.Nebenbei:hat jemand den offenen Brief in der überegionalen presse gelesen? Wir brauchen eine kreative,humorvolle,lebendige Kampagne.Ähnlich wie die Müllabfuhr:....we kehr for you..oder die Ärzte: ..wir gehen ge- meinsam baden... Nicht nur die Fakten-aber auch. Und ein Streik liefert die Zeit dafür.Nur muss klar werden:Streik ist für die Bürger.Das einfachste wäre:die Angestellten streiken-die dürfen das. Oder geht befristete Freistellung im Sinne der Kurzarbeit und der Staat bezahlt? Wiedereinstellung bei ausreichender Ertragslage.

  • 8.August 2012, 12:39Uhr
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    #47Ein bisschen Frieden, ein bisschen Freude, ein bisschen Streik..

    ...werden uns hier nicht weiterhelfen. Man kann natürlich dann den Notdienst nicht so organisieren, daß er wie ein normaler Dienst abläuft, bloß über die Klappe. Das wäre dann so, als würde der streikende Berufspilot, der hier so hoch geschätzt wird, die Passagiere zum Umsteigen vom Düsenjet ins Propellerflugzeug auffordern, und sich dann für die etwas höhere Lärmbelästigung und die 10 Minuten längere Flugdauer entschuldigen. Die Idee mit dem Abschalten der EDV-Anlagen ist eigentlich gut...So wären alle Apotheken gezwungen, sich zu positionieren. Aber auch so sollten wir in der Lage sein, Einigkeit und Stärke zu zeigen. Denn es betrifft ja wirklich uns alle, und geht auch alle etwas an, wie mit uns verfahren wird. Und ich würde sagen: Wer nicht für uns ist, ist gegen uns... Das gilt auch und erst recht für jeden einzelnen Funktionär in der ABDA, den Verbänden und Kammern. Die Prüfung rechtlicher Schritte, der Klageweg mit Hilfe eines Spitzenanwalts, wäre auch noch ein paralleler Weg, der vielleicht grundsätzlich in Erwägung zu ziehen ist. Aber das dauert Monate oder Jahre in unserem "Rechtsstaat", und diese Zeit haben wir nicht mehr ansatzweise. @#32 und zu Oma Trudchen: Es geht nicht darum, seine Menschlichkeit über Bord zu werfen, das will sicher keiner von uns. Meine Menschlichkeit bestand in den letzten 9 Jahren unter anderem darin, dass ich kranken, hilflosen Patienten auch abends nach 20, 21 Uhr, auch Samstag abend nach Dienstschluß, in Dunkelheit, bei Regen, Eis und Sturm (selbst als Kyrill über uns hinwegfegte, war ich unterwegs-kann mich noch gut daran erinnern !) ihre Medikamente ins Haus gebracht habe. Ich habe mir Zeit genommen für Medikationslisten, da wo der behandelnde Arzt nicht mit seinem Patienten gesprochen hat, und nur: "Der nächste bitte ! " rief. Viele waren sehr dankbar dafür, manche brachten aber auch kaum ein Wort über die Lippen...Nur: Das System, dass uns einengt und zu erpressen versucht, ist leider unmenschlich...Wenn ich also bestimmte Kunden im Streikfall an die örtlichen Kliniken und Krankenhäuser verweise, anstatt ihnen ihr Medikament auszuhändigen, bin ich nicht schlimmer als das System...Und es wird keiner sterben deswegen. Wenn wir uns weiter aussaugen lassen, und auspowern wie bisher, werden wir bald Menschlichkeit und Nächstenliebe (soll es ja noch geben, rudimentär) nicht mehr praktizieren können. Also: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst, und dich selbst wie deinen Nächsten !

  • 8.August 2012, 12:37Uhr
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    #46@Kollege Hoechst

    Zu Ihrem Punkt 1 und 2 sind wir der gleichen Meinung. Zu Punkt 3 bzw. meiner Ausführung der Website möchte ich nur anmerken: Dies soll nur der erste Schritt darstellen! Jeder GUTE Journalist muss sich in die Materie einarbeiten, das ist klar. Und je besser aufbereitet er die Materie vor sich findet, desto besser. Das Tolle ist ja: Wir müssen nicht einmal übertreiben, sondern können absolut sachlich und korrekt argumentieren. Die Fehler haben immer die anderen (Politik, GKV) gemacht (von den Fehlern der ABDA rede ich hier nicht). Als nächstes sind die Medien zu informieren. Eben mit Verweis auf die Webseite, wo sie sich näher einlesen können. Auch viele Politiker bzw. "Repräsentanten des Volkes" kann man auf die Seite verweisen. Nur werden diese wahrscheinlich gar nicht zu erst lesen beginnen. Auch denkbar, den bildungstechnisch gehobeneren Otto dies mal aufzuzeigen. Wie gesagt: Nur der erste Schritt. Wie bei einem Referat damals im Studium. Die Aufarbeitung und das exakte Lernen kommt danach, wenn man bereits die ersten Umrisse der Thematik besitzt.

  • 8.August 2012, 12:17Uhr
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    #45Nur Mut .....................

    ................. und Entschlossenheit ! Die Bevölkerung versteht uns und unsere Probleme besser als einige meinen. Außerdem geht es um EINEN Mittwoch pro Woche in EINEM Kammerbezirk / Bundesland. Niemand wird Schaden nehmen, wenn die Apotheker einmal "Flagge" zeigen. Also: Machen wir es ! Machen wir es JETZT ! Noch vor dem DAT ! Wer fängt an ............? www.apothekerprotest.de

  • 8.August 2012, 12:17Uhr
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    #44Packungspauschale mit Kopplung an Inflation

    @40 1. Zitat: "Zudem lässt es sich auch weit besser der Bevölkerung vermitteln, weil damit die Rx-Preise nicht steigen würden. NUR: Mit steigender Inflation haben wir dann in den nächsten Jahren (und das muss nicht weit in der Zukunft liegen) das gleiche Problem wie jetzt. Und dann kommen wir nicht darum herum, die Pauschale (und damit Rx-Preise) zu erhöhen." Das sehe ich genauso, deshalb war mein Vorschlag auch folgender: "Vorschlag: Wir verzichten ganz öffentlich auf die Erhöhung der Packungspauschale von 25cent, wir senken unser Honorar sogar um 25 cent, wenn im Gegenzug der Kassenpauschalrabatt gestrichen und die Packungspauschale dann jährlich an die Inflationsquote angepasst wird. Das ganze müsste nur medial gut rübergebracht werden. Wir benötigen die Kopplung an die Inflationsquote unbedingt!!!" 2. Zitat:"Es sei denn, es wird gleich ein neues Vergütungsmodell eingeführt - hin zu Medikationsmanagement, siehe ABDA/KBV-Modell,..." Natürlich unterstütze ich das ABDA/KBV-Modell zu 100%. Wir müssen uns unsere heilberufliche Kompetenz auch vergüten lassen! Ich persönlich präferiere sowieso weniger Kaufmann mehr Heilberufler! 3. Auch in Sachen Öffentlichkeitsarbeit stimme ich Ihrem Vorschlag der Webseite zu, nur brauchen wir hier weitaus mehr Maßnahmen. Wir müssen es künftig schaffen, Leute/Zeitungen, die uns mit unwahren Propagandasprüchen/Stammtischparolen beschimpfen, auch öffentlich so dastehen zu lassen, daß jeder sieht, wer dumm/unseriös und asozial ist. Lasst uns die Bevölkerung doch endlich aufklären auch wenn wir dafür die Hosen runterlassen. Wofür sollten wir uns schämen? Lasst uns Vorurteile abbauen! Lasst uns gezielt Krankenkassenvorstände an den Pranger stellen, die gegen uns hetzen! Soll heißen sofort dessen Gehalt veröffentlichen. Wir haben doch soviele Kundenemail Adressen. Wieso nicht an z.B. alle TK-oder DAK-Versicherten eine Infomail: Wussten Sie eigentlich, dass mit Hilfe Ihres KK-Beitrags oder Zusatzbeitrags der Chef Ihrer Kasse ein Gehalt von xxx€ verdient? Wir haben doch sogar den Präsidenten des Bundesrechnungshofes hinter uns: http://www.durchblick-gesundheit.de/content/red.otx/1177,92723,0.html Wir müssen jetzt in die Offensive, wir haben nur Asse in der Hand!

  • 8.August 2012, 09:53Uhr
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    #43streiktendenz

    ..ich frage hier vor ort gerade unverbindlich die tendenz ab....sie ist pro streik bei den ersten rückmeldungen

  • 8.August 2012, 09:36Uhr
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    #428 Jahre abgesahnt......

    @ 38: mit dem Verzichten oder gar Senken der 25 Cent ist das so eine Sache. Erstens ist es nicht richtig, da uns das rechtlich zusteht (und noch mehr). Zweitens müsste man es für alle Zukunft inflationssicher machen, oder an die Grundlohnsumme koppeln. Drittens , wie sieht das aus ." Apotheker verzichten auf Erhöhung ihres Honorars!" oder noch blöder "Apotheker wollen Honorarsenkung" ( --> "Denen scheint das Geld noch ziemlich aus der Tasche zu hängen..., wer den Pfennig nicht ehrt.....,aha, die brauchen also nichts, scheinen ja dann 8 Jahre nur abgesahnt zu haben... ) In der Medienoptik kommt beides nicht gut rüber, also nehmen wir doch das Geld bei gleich schlechter Presse lieber mit ! Der Abschlag muss in jedem Fall gesondert behandelt ( und gesenkt) werden. @ 36 :der "Computerausfall" ist gut !!

  • 8.August 2012, 09:30Uhr
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    #41Raus aus dem Konjunktiv

    @38 Ich lese da "müssen, ...müssen..., müsste..." Sie sprechen hier mit der konservativsten Berufsgruppe, die es gibt. conservare= das Alte behüten, Erfahrungsschatz bewahren Die heiße Luft machen ja schon die Politiker. Wir "werden jetzt" Nägel mit Köpfen machen!

  • 8.August 2012, 09:19Uhr
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    #40@die letzten Kommentare...

    Das mit den Softwarehäusern ist eine gute Idee. Mal ganz abgesehen davon, dass sie sich selber ganz schön ans Bein pinkeln würden, wenn sie denn so etwas machen würden und der ein- oder andere sogenannte "Kollege" eventuell den Weg einer Anzeige/Klage gehen würde. Ne, mir schwebt eine andere Sache vor: Jedes Softwarehaus bekommt seine Daten und Info's ja von einer zentralen Stelle (ABDATA ?) - ausserdem sind sie eigens vernetzt über ihren eigenen Verband. Das bedeutet: eine Info, die von denen ausgeht, kann JEDE Apotheke in Deutschland erreichen. Im Gegensatz zu den LAV's, denn wir wissen ja selber, wieviele Kollegen gerade in der letzten Zeit sich von ihrem Verband aufgrund der ABDA-Spiränzien verabschiedet haben. Gleichzeitig kann mit der Idee des Softwareknockouts ja auch jede Apotheke dazu gezwungen werden, mitzumachen. Cave: Notdienst muss gewährleistet werden. Ich bin nicht dafür, ALLE Apotheken in Deutschland für mehrere Tage zu schliessen. Die entsprechende Notdienst habende Apo MUSS für die Bevölkerung (und logischerweise nur für echte Notfälle) bereit stehen. Das mit den Hosen runterlassen ist schwer. Da stimme ich Frau Kollegin Patzelt, aber auch Herrn Kollegen Hoechst zu. Die Zahlen einer Durchschnittsapotheke sind insofern ganz gut anwendbar, als dass sich in der Regel ein "Treppeneffekt" einstellt: Ab gewissen durschnittlichen Umsatzgrößen sind entsprechend wieder mehr PTA's oder Approbierte einzustellen. Somit gleicht sich der Effekt aus: höherer Umsatz bedeutete nicht zwangsläufig höheres betriebliches Vorsteuerergebnis, sondern bleibt erstaunlicherweise auf dem gleichen Level. Natürlich nur zwischen bestimmten Umsatzgrößen. Nach meiner Erfahrung dürfte sich dies jedoch im Korridor 0.5 bis 2.0 mio Netto/Jahr abspielen. Und dem entsprechen weit über 80% von uns. Ihr Vorschlag (Koll. Hoechst) wurde bereits mehrfach angesprochen. In der jetzigen Situation ist das auch aus meiner Sicht die bessere Variante. Zudem lässt es sich auch weit besser der Bevölkerung vermitteln, weil damit die Rx-Preise nicht steigen würden. NUR: Mit steigender Inflation haben wir dann in den nächsten Jahren (und das muss nicht weit in der Zukunft liegen) das gleiche Problem wie jetzt. Und dann kommen wir nicht darum herum, die Pauschale (und damit Rx-Preise) zu erhöhen. Es sei denn, es wird gleich ein neues Vergütungsmodell eingeführt - hin zu Medikationsmanagement, siehe ABDA/KBV-Modell, nur mit der nach wie vor geltenden packungsbezogenen Pauschalvergütung wie bisher, die jedoch an einem Limit angekommen und höchstwahrscheinlich dann auch längst nicht mehr Unkostendeckend (wie bereits jetzt schon) sein wird. Zur Öffentlichkeitsarbeit (und zum Thema "abschreiben ist einfacher") schlage ich vor, dass eine - möglichst auf einer eigenen URL zu erreichenden - Website erstellt wird, in der chonologisch unser Werdegang seit dem GMG aufgezeigt wird. Es gibt zwar schon solche Listen, aus meiner Sicht sind diese jedoch entweder nicht vollständig oder zu umständlich beschrieben - zudem zu arg versteckt. Unter einer eigenen Top-Level-URL ist alles "auf einen Blick" schneller und besser ersichtlich. Natürlich sollten ebenfalls nur die wichtigsten Punkte erwähnt werden, aber auch weit mehr als im Brettspiel der LAV Schles.-Holst. Die Punkte müssen mit den nötigen Infos und Konsequenzen für uns "gefüllt" sein. Somit kann sich jeder (Otto Normalbürger oder Journalist) ein weit besseres und homogeneres Bild unserer jetzigen Situation machen. Für so etwas halte ich Herrn Kollegen Poonawalla für prädestiniert.

  • 8.August 2012, 08:46Uhr
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    #39Streik ja natürlich aber wie...

    es gibt noch mehr Möglichkeiten als den Laden komplett zu schließen, wir brauchen ja sowieso Steigerungsmöglichkeiten...Zuerst streichen wir alle Serviceleistungen 1) Einen Tag lang keine Kassenrezepte annehmen 2) Einen Tag lang keine Bestellungen ausführen 3) Keine Beratung mehr (machen wir ja angeblich sowieso nicht) also alle Patienten zum Arzt schicken (halten die Finanzen der Kassen keine Woche durch). Und dann erst Voll-Streik.

  • 8.August 2012, 00:53Uhr
    Community Mitglied

    #38Imagewechsel

    @37 Sehr geehrter Herr Kollege, Es geht nicht darum Ihr Einkommen im örtlichen Blättchen zu veröffentlichen, es geht darum statistisch aufzuzeigen was der Durchschnittsapotheker wirklich verdient. Ich wäre froh, wenn meine Patienten dies erfahren würden. Hierdurch könnten wir endlich mal mit den Vorurteilen aufräumen, die uns ganz offensichtlich im Wege stehen. Warum meinen Sie tut sich die Politik so schwer unser Honor anzupassen (von Erhöhung kann hier keine Rede sein)? Ohne diese Veröffentlichung werden wir weder jetzt noch künftig nur halbwegs gerechte Honorare erhalten. Wir müssen jetzt den Krankenkassen und der Opposition den Wind aus den Segeln nehmen und einen Gegenangriff starten!!! Hier müssen sich ganz andere verstecken! Warum sind wir so passiv/defensiv? Ich denke dieses Image und unsere Passivität diesbezüglich hat uns alle am meisten Geld gekostet und das Grundsatzproblem erst verursacht. Wir müssen in die Offensive!!! ( Auch jeder Einzelne muss hier viel mehr tun, angefangen beim Kommentieren von Presseberichten wie Spiegel, Stern, ... richtigtellen und in die Tasten hauen, und vieles mehr ). Vorschlag: Wir verzichten ganz öffentlich auf die Erhöhung der Packungspauschale von 25cent, wir senken unser Honorar sogar um 25 cent, wenn im Gegenzug der Kassenpauschalrabatt gestrichen und die Packungspauschale dann jährlich an die Inflationsquote angepasst wird. Das ganze müsste nur medial gut rübergebracht werden. Wir benötigen die Kopplung an die Inflationsquote unbedingt!!! Es wäre schön zu sehen, dass die Apothekerschaft jetzt wirklich zusammenhält, denn nur gemeinsam können wir hier was reissen.

  • 7.August 2012, 23:23Uhr
    Community Mitglied

    #37@35

    Wenn der Journalist ehrlich über unsere Alltäglichkeiten berichten würde, müsste er sich: 1) in eine sehr komplizierte Materie einarbeiten -- abschreiben is einfacher.. 2) lang gepflegte Vorurteile revidieren -- abschreiben is einfacher.. 3) sich erklären, warum er auf einmal (igitt) Apotheker sympathisch darstellt -- abschreiben is einfacher.. 4) sich von seinem Redakteur anhören müssen, dass das doch keine Sau interessiert, studierte Kaufleute, die in Geldnot sind -- abschreiben is einfacher.. -- es verkauft sich schlichtweg nicht!! deshalb wird darüber nicht berichtet!! Und mal ehrlich, welche/r Kollege/Kollegin von uns lässt vor der Presse die Hose runter und erzählt, wie es ihm finanziell wirklich geht - ganz ernst gemeint, mir persönlich ist dieser Zustand auch peinlich und höchstgradig unangenehm -- reicht, wenn meine Mitarbeiterinnen so halbwegs im Bilde sind! Das soll nicht heissen, dass ich die Hände in den Schoss legen werde, ich bin voll dabei - ich fiebere mit! Ich möchte nur mein persönliches Elend nicht in der örtlichen Zeitung stehen haben..sorry ;-ß -- der Ansatz ist aber super, die Schreiberlinge könnten sich viel mehr Mühe geben (guttenbergen ist aber leider sehr en vogue..)!

  • 7.August 2012, 23:09Uhr
    Community Mitglied

    #36Zwei Ideen zum Streik

    1. alle Apotheken können ohne Computer nicht funktionieren. Alle Apotheken haben ein Software-Haus. Ich habe mich mal mit der Zentrale einesd Software-Anbieters unterhalten. Da sagte man mir, es würde absolut kein Problem sein, wenn vom Software-Haus in jeden PC so eine Software eingespielt wird, dass am Tage X zur Uhrzeit Y plötzlich in allen Apotheken der Bildschirm schwarz wird. Hotline abgeschaltet und fertig ist... Das geht ganz einfach. Uns kann keine Behörde belangen, und ohne PC gehts nicht. 2. alle GH sind sich darüber einig, dass an den Tagen X,Y,Z keine Apotheken beliefert werden. Dann merkt man auch mal, wie es ist, wenn es keine Apotheken mehr gibt. Hm, S T R E I K auf jeden Fall!

  • 7.August 2012, 23:01Uhr
    Community Mitglied

    #35Imagewechsel durch Transparenz!!!

    Wir müssen endlich der Öffentlichkeit klar machen, was der durchschnittliche Apothekenleiter mit all seinen Pflichten und Risiken (Haftung mit gesamtem Privatvermögen) verdient und zwar ganz transparent. Warum sehe ich in Politiktalkshows nie Vertreter der Apothekerschaft? Jedesmal sind Ärzte und Krankenkassen oder aber Glaeske (warum wird nie klargestellt in welchem Verhältnis er z.B. zur Gmünder steht?) vertreten, die über uns herziehen. Warum wird dort nie aufgeklärt, was wirklich in der Realität passiert? Bsp. >25% Krankenkassenrabatt,AMNOG, Rabattarzneimittel, Rezepturen, BtM-Gebühren, Notdiensten,... Warum höre und lese ich immer etwas von Apothekermafia oder die Apotheker mit ihrer Lobby bestimmen und regieren? Warum werden die Treuhandzahlen nicht an die FAZ, Spiegel und co. gegeben? Gerne auch durch eine weitere unabhängige Institution bestätigt (z.B. Gutachten durch eine Universität) um Röslers Rechenfehler zu beweisen bzw. seine Ängste, gerechte Politik zu betreiben, aufzuzeigen? Der FAZ als Kettenanhänger könnte doch mal aufgezeigt werden, dass ein angestellter Apotheker als Berufsanfänger in den USA schon über 100.000$ verdient und das schon über dem Einkommen des Apothekenleiters liegt. Welcher Patient weiß denn, wie defezitär Rezepturen sind und wir für die Herstellung seiner Creme (Rezeptur) gerade einmal 5€ erhalten? Welche Prüfungen und Überprüfungen dahinter stecken (Zeit und Geld) und daß der Angestellte, der die Rezeptur anfertigt, auch Geld kostet? Und Dank der neuen ApoBetrO auch noch alles dokumentiert werden muss. Das ist bei weitem nicht einmal kostendeckend!!! Warum zeigen wir der Presse nicht unsere EK´s und VK´s bei der Inkontinenzversorgung und vielen anderen Hilfsmitteln? Reichtum bei Apothekern ist schon lange vorbei. Warum haben wir immer noch dieses Image? Lasst uns jetzt beweisen, dass es anders ist oder muss es uns erst nicht mehr geben? Wir brauchen jetzt aggressive Öffentlichkeitsarbeit. Sollen wir uns wirklich für eine Marge von ca. 15% im gKV-Bereich schämen? Allein die Umsatzsteuer beträgt 19% !!! Hier sollte unsere Forderung ganz klar eine Senkung der Umsatzsteuer auf 7% (wie nahezu in der gesamten EU) sein (Druck auf Rösler und Schäuble), und die erzielten Einsparungen müssen den Beitragszahlern 100% zu Gute kommen, genau wie eine Beitragsrückerstattung der 20Milliarden-Überschusses ( - den uns fehlenden 600Mio€) (so hätten wir berechtigterweise auch alle Versicherten auf unserer Seite). Hier muss ganz transparent unser Verdienst aufgezeigt werden und im gleichen Atemzug muss dem Bundesbürger aufgezeigt werden, welche Gehälter und Gehaltserhöhungen der letzten Jahre die Vorstände ihrer Krankenkasse erhalten haben. Wer muss sich hier eigentlich verstecken? Was verdient eigentlich der durchschnittliche Angestellte einer Krankenkasse bei welcher Qualifikation im Vergleich zu den Apothekenmitarbeitern mit sehr guten Berufsqualifikationen? Ich wäre dafür hier die Konfrontation zu suchen, mal gucken wie schnell hier die Krankenkassen verstummen. Hat doch bei der BtM-Retax Geschichte auch funktioniert. @Kollegen, die es immer noch nicht verstanden haben: Der größte Feind des Apothekers sind die Krankenkassen und die meisten Politiker ( schon lange nicht mehr der Apotheker )!!! Aktuell spricht doch alles für Streik! und Imagewandel!!!

  • 7.August 2012, 22:29Uhr
    Community Mitglied

    #34Wie organisieren wir das ???

    Ich freue mich sehr über die vielen intelligenten Kommentare und Vorschläge der Kollegen Lueg, Klotz, Schärf, Fischer u.a. - das ist genau auch meine Richtung ---> ich mache mit! Aber wie können wir das bündeln ??? Die richtige Erkenntnis und gute Ideen ist der erste Schritt - aber wie setzen wir es um? Wo kommen wir sinnvoll zusammen? Wie organisieren wir das? Kontakte zur Presse und zu Abgeordneten, Info vor Ort, Anfrage an die Kollegen vor Ort "wer macht mit?" Diskutieren ist einfach - Umsetzen erfordert Arbeit ! Wie stellen wir es an? Auf die (Plakat-) Aktionen der Landesverbände und Kammern zu warten halte ich für sinnlos. Wir sollten das in Eigenregie organisieren - aber wie?

  • 7.August 2012, 21:13Uhr
    Community Mitglied

    #33@32

    Über was anderes wird hier ja auch hoffentlich nicht diskutiert. Notdienst wird sichergestellt - aber auch nicht mehr als das. Tagsüber durch die Klappe (für Härtefälle), mehr aber auch nicht. Oma Trude darf ruhig mal anstehen und sich wundern, was da passiert. Vielleicht berücksichtigt sie das ja mit ihrem Kreuzchen beim nächsten Urnengang (Den konnte ich mir jetzt nicht verkneifen ;-))

  • 7.August 2012, 21:17Uhr
    Community Mitglied

    #32Worauf warten wir?

    Lasst uns auch in Berlin demonstrieren! Kiel ist ein bisschen zu weit. Aber gute Idee mit dem "MehrWert". Wir sollten viele gute Ideen mitbringen und nicht einfach nur plump mehr Geld fordern. Wir wollen uns doch nicht mit Fluglotsen und Zugführern auf eine Stufe stellen ;-) Okay, mit Piloten ist das schon etwas Anderes! Immerhin ist Apotheker ein Serviceberuf im Gesundheitsbereich mit sozialer Kompetenz. Und diese Kompetenz erfordert auch Persönlichkeit und eine gewisse Reife. Also lasst uns besonnen ans Werk gehen und wenigstens VERSUCHEN, die Kunden auf unsere Seite zu ziehen. Dass uns das nur teilweise gelingen wird und meistens die Vorurteile siegen werden-that's life. Wer nicht kämpft, hat bereits verloren. Aber wir müssen dabei auch immer an Oma Trudchen denken, die das alles nicht mehr versteht und plötzlich eine verschlossene Apotheke vorfindet. Das, wo sie schon traurig ist, dass ihr Arzt ständig und unverhofft sich im Urlaub befindet. Wenn sie dann noch mit Nachbarn oder dem Bus über 20km angereist ist-doppelt bitter. Also muss der Härtefall abgedeckt sein, auch über die Mittagszeit Notdienst! Wir dürfen die Menschlichkeit nicht über Bord werfen, sonst sind wir nicht besser als Kassenchefs, Rösler, Bahr, Schwesig und Konsorten. Kämpfen ja, aber mit Herz und Verstand. Wenn wir zum Beispiel den Streik langfristig ankündigen und kommunizieren, kann man uns keine "Geiselhaft" vorwerfen. Wer absehbar etwas braucht, kann es vorher holen. Wichtig ist nur, dass wir es in die Nachrichten der überregionalen Fernsehsender schaffen und dass unsere Argumentation plausibel rübergebracht wird. Das wäre schon die halbe Miete. Unsere Kunden kennen uns als sozial engagierte, hilfsbereite, korrekte und spendenwillige Menschen. Viele werden uns glauben, dass wir nicht auf die Straße gehen, um die Rate für unseren neuen Porsche bezahlen zu können...

  • 7.August 2012, 19:42Uhr
    Community Mitglied

    #31Nachgelegt

    Man muß es deutlich formulieren: Niedergelassene Apotheken sind ein äußerst wichtiger Bestandteil der Infrastruktur eines hochentwickelten Landes. Und ein Land wie Deutschland wird es sich nicht erlauben können, auf einen Teil seiner gut funktionierenden Infrastruktur tageweise, oder auch länger, zu verzichten, um damit auf das Niveau eines "Entwicklungslandes" abzurutschen. Im übrigen: Wäre in punkto (teilweise) ausufernder Besoldung anderer Leistungserbringer im Gesundheitssystem in den letzten 10, 20 Jahren etwas maßvoller verfahren worden, müßte man sich jetzt über eine gerechte Honorierung unserer Arbeit möglicherweise weniger Gedanken machen. Und Dr. Eckhart von Hirschhausen müßte dann keine Radiologenwitze über seine Berufskollegen mehr verfassen...

  • 7.August 2012, 19:20Uhr
    Community Mitglied

    #30Darf jetzt jeder...

    ...von uns Mitstreitern mal 'n Artikel auf adhoc bekommen? Scherz beiseite, man muss ja schliesslich auch etwas dafür tun. Kollege Dramburg, gut gemacht. *KlopfKlopf auf Schulter* Ich habe es bereits mehrfach gesagt: Ich bin dabei. Jungs und Mädels, es fängt an, Spaß zu machen... (Ihr wisst, was ich meine)

  • 7.August 2012, 18:41Uhr
    Community Mitglied

    #29Die Zeit ist reif

    für einen Kurswechsel - auch über die Köpfe anderer hinweg. Schon interessant die Kommentare hier. Die Bedenkenträger sind doch im Geiste die gleichen, die uns die Verträge einbrocken unter denen die Kollegenschaft dann zu leiden hat. Die gleichen Leute, die zulassen, dass Kammerbezirke gegen einander ausgespielt werden. Die gleichen Geister die dafür sorgen, das gute Kampagnen vor die Wand laufen. Die Gleichen, die sich die "Hände nicht schmutzig" machen wollen, weil sie durch ihre Verpflichtungen schon bis zum Hals in der Scheiße stecken. Die gleichen, bei denen das "ich" dreimal vor dem "wir" steht, weil sie nicht begriffen haben, dass erst das "wir" das "ich" ermöglicht.- Nein, das war jetzt zu philosophisch. Deswegen, wir müssen im eigenen Berufstand aufräumen, damit er endlich den Biss bekommt, den er angeblich haben soll. Wieso heißt es , wir hätten so eine tolle Berufsvertretung, wenn die schon seit Frieses Zeiten nur Schlappen einfährt. Und was die Bevölkerung betrifft, die hat durchaus Angst, dass es sie erwischen könnte: - Das Risiko, ihre Krankheitsumstände selber managen zu müssen, ohne das ihnen eine Apotheke hilft. Da ist das Risiko, in der Apotheke keine Rabatte mehr zu bekommen sicher das kleinere Risiko. aber bereits das perverse Verhalten der Patienten/Kunden in diesem Punkt zeigt, wie schnell sie hier angepisst reagieren. Ein Streik mit einem erfolgreichen Ende hätte auch den Vorteil, dass so mancher verlorene Sohn + Tochter des Berufsstandes wieder in den Schoß des selbigen zurückkehrt und das Fell wieder weiß statt schwarz wird. Weil man sich wieder zuhause und sicher fühlt. Momentan fühlt man sich ja nur von allen Seiten angegriffen und ausgesaugt. Mao hat sich um die Bedenkenträger nicht geschert. Im hat ein Bruchteil seines Volkes gereicht, um alle zu unterwerfen. Wir wollen ja niemanden unterwerfen. Wir wollen nur im 21. Jahrhundert nicht mehr mit spätrömischer Dekadenz behandelt werden.

  • 7.August 2012, 17:20Uhr
    Community Mitglied

    #28@ #16: Die Bevölkerung

    Glauben Sie denn wirklich und ernsthaft, die Bevölkerung war beim letzten Streik der mehr als gut bezahlten Fluglotsen (gefühlte Zahl der Gehaltserhöhungen mindestens 2 jährlich !) auf deren Seite ? Nein, die Leute wollten einfach wieder ein Flugzeug besteigen können, das dann auch abhebt. Und analog bei den Lokführern, für deren Gehalt sich auch niemand grundsätzlich interessiert. Und bei einem Ärztestreik wollten die Leute einfach die Gewißheit, auch in den nächsten Tagen wieder, bei Bedarf und im Notfall, behandelt werden zu können. So einfältig, unsere Probleme und Sorgen zu denen von mindestens 90 % der Bevölkerung machen zu wollen, bevor man dann irgendwann und irgendwie mal loslegt, kann man doch gar nicht sein... Das ist für 90 % unserer Kunden viel zu komplex...Die trinken in der Zeit lieber ein Bier, oder essen ein Stück Kuchen. Es geht vor allem darum, unseren Kunden zu zeigen, daß es ohne uns eben nicht geht, nicht so wie bisher. Das müssen sie verstehen lernen, und nach ein paar Tagen ohne Apotheke werden sie das auch tun. Da bin ich sehr zuversichtlich...

  • 7.August 2012, 17:18Uhr
    Community Mitglied

    #27Streikt endlich

    Ich unterstütze Herrn Dramburg, es wird langsam wirklich Zeit, dass wir mal Kante zeigen

  • 7.August 2012, 17:06Uhr
    Community Mitglied

    #26Feigheit die Politik die gkvs gegenuber

    Bakanntlich ist es doch so wenn ich es richtig verstehe das die GKVs ganz einfach ein Staat im Staat sind oder sehe ich es falsch.Unsere politik in deutschland ist schon laengst impotent die GKVs gegenuber.Sie schreien und Herr Bahr muss schnell verschwinden.Bitte beobachte naechtes mal welche menschen die GKVs fuehren????? WIR BRAUCHEN EINE GANZ NEUE SYSTEM und schnell.Wir brauchen eine deutschlandweite krankenkasse fuer alle.ALLE MUESSEN AUCH REIN ZAHLEN auch kinder.Ein system ist nur so gut so lange es bezahlbar ist und alle aerzte apotheker hebammen krankenschwester zahlen fuer die diktatur der kassen und politik in deutschland.Wir sind schoen laengst in eine RTL VOX RTL2 banana republic und die masse wird leider von ober dumm gehalten.Mit wirkliche demokratie hat dieses alles nicht mehr zu tuhen.JA auf papier ist deutschland demokratisch aber mit all solche sachen wie uberhangsmandaten kreistage landtage bundestag etc wer blickt da noch durch.Die aerzte waren zu feige aus dem system auszuscheiden wir sind zu feige was auf die beine zu stellen bundesweit ODER????????

  • 7.August 2012, 17:05Uhr
    Community Mitglied

    #25

    Dieser Kommentar wurde entfernt.

  • 7.August 2012, 17:01Uhr
    Community Mitglied

    #24Irrtum

    Es ist übrigens ein großer Irrtum, dass man bei einem Streik die Bevölkerung auf seine Seite bringen muß Piloten, Zugführer etc. erpressen gar durch Wahl der Streiktermine (Urlaub) ihre Arbeitgeber und nehmen die Urlauber (Bevölkerung) in Geiselhaft. Fragen Sie mal einen Gestrandeten am Flughafen nach seiner Meinung dazu. Das Ziel haben diese Streiks alle erreicht. Jüngst war nur die Ankündigung der Zugführer ausreichend, Ziele zu erreichen (man hat sie nämlich ernst genommen, etwas was wir erst noch erreichen müssen). Im Übrigen könnten drastische Maßnahmen den einen oder anderen Medienvertreter durchaus mal dazu veranlassen, genauer zu fragen, wie es dazu kommt, dass plötzlich die devoten Apotheker auf die Barikaden gehen

  • 7.August 2012, 16:56Uhr
    Community Mitglied

    #23@herr eisele

    GENAU SO!!!!!

  • 7.August 2012, 16:46Uhr
    Community Mitglied

    #22Streikaufruf

    Sobald zumindest die LAVs (Kammern müssen sich da vielleicht raushalten) zu flächendeckenden Streiks aufrufen dann machen auch genug mit! Sonst machen doch auch fast alle kritiklos jeden Quatsch mit: Präqualifizierung, Hilfsmittel zum EK, Zertifizierungen, Zulassungen...). Wacht endlich auf und laßt die Situation eskaliern! Streik sofort nach Ferienende, 2 Tage nur Notdienstapotheken. Und die versorgung ist kollabiert. Und wenn Plakate dann solche die Die Urheber nennen (wie die Anti-FDP-Plakate). Das fällt auf, nicht diese langweiligen ABDA-Plakate. Provokation und Eskalation, was anderes verstehen Politiker nicht!

  • 7.August 2012, 16:37Uhr
    Community Mitglied

    #21@#16

    "Ich frage jetzt mal alle "Streikwillige": warum haben wir denn einen solchen Vertrag mit den Krankenkassen abgeschlossen, den wir jetzt wohl als falsch ansehen. " Ich habe keinen dieser Verträge abgeschlossen, mich hat auch keiner gefragt und ich hätte solche Verträge auch nie abgeschlossen, aber leider muß ich den Schwachsinn wegen der unseligen "Kontrahierungspflicht" mitmachen. Man sollte bei Vertragsverhandlungen (besser: Diktaten der Krakenkassen) eben auch mal nein sagen. Wie sollen die denn so schnell eine flächendeckende 24/7 Versorgung ohne Apotheken zustande bringen? Das klappt doch schon bei den Inkontinenzprodukten nicht, hier sind z.B.DAK-Versicherte auf den Barrikaden, einige haben deswegen schon die Kasse gewechselt. Im Moment funktioniert die Versorgung ohne uns keine 2 Tage, dann ist das Chaos da. Und genau dieses Chaos muß endlich her, Schluß damit daß wir auf eigenes Risiko alles regeln, so daß der Patient ja nichts bemerkt, das ist genau der falsche Weg! Italien hats doch auch funktioniert.

  • 7.August 2012, 16:37Uhr
    Community Mitglied

    #20Volltext auf Apothekerprotest.de

    Wer den ganzen Brief lesen möchte, kann sich gerne bei Apothekerprotest.de anmelden. Sollte der Aufruf an die Verbände keinen Erfolg bringen, müssen wir darüber nachdenken es von der Basis aus zu organisieren, aber das wäre viel schwieriger. An alle Zögerer und Zauderer: warum so viel Angst vor etwas, was andere Berufsgruppen uns jedes Jahr und jeden Tag vormachen ? MIT REGELMÄSSIGEM ERFOLG !! Dann machen eben ein Paar Kollegen nicht mit, na und. Wenn nur 70-80% mitmachen reicht es. Eine größtmögliche Geschlossenheit wäre natürlich gut für unseren Berufsstand und das müssen eigentlich auch die Kollegen verstehen, die für einen kleinen kurzfristigen Vorteil ihre langfristige Existenz riskieren. Die Versender interessieren eh nicht. Das sind alles vorgeschobene Argumente. Wenn nicht jetzt, wann dann ? @Herrn Pfeiffer, natürlich brauchen wir eine grundsätzliche Reform, es ist so vieles liegengeblieben, aber es interessiert unsere Regierung nicht. Wir müssen sie irgendwie zwingen das anzugehen. Wenn wir es hinbekommen, dass auch in Zukunft mit einem Apothekerstreik zu rechnen ist, wenn man Politik gegen uns macht, wird man in Zukunft vorher überlegen, welche Art Gesundheitsreform man macht. Wir sind so ein kleiner Kostenfaktor, eigentlich spielen wir in der Gesamtkostenrechnung gar keine Rolle. Selbst wenn wir doppelt so viel kosten würden, wie im Moment, würde das die Beiträge noch nicht wirklich steigen lassen. Wir stehen nur deshalb so dumm da, weil wir uns das über Jahre gefallen lassen haben.

  • 7.August 2012, 16:25Uhr
    Community Mitglied

    #19@4 meine Versandkostenpauschale

    sind 9.999,99€ - vielleicht verstehen Sie mich jetzt besser ;-)

  • 7.August 2012, 16:25Uhr
    Community Mitglied

    #18Nachtrag (zu meinem Kommentar)

    Auch wenn die Zeit der Liebe noch ein paar Monate auf sich warten läßt (kommt sie dieses Jahr überhaupt ?), so würde ich doch jedem Berufskollegen Robert Gernhardts Weihnachtsgeschichte als Pflichtlektüre empfehlen...

  • 7.August 2012, 16:24Uhr
    Community Mitglied

    #17Alle kommentare

    Ich finde alle kommentatoren heute ganz toll gratuliere!!!!!!!!!!

  • 7.August 2012, 16:21Uhr
    Community Mitglied

    #16Alternativen

    Ach wissen Sie, lieber Herr Kollege Dribusch, ich lerne sehr selten Telefonbücher auswendig. Der Apotheker als Heilberufler wird von den Politikern nicht ausreichend wahrgenommen. Glauben Sie denn wirklich, die interessieren sich für unsere Probleme im Einzelnen? Wer sind wir denn: unabhängige Einzelkaufleute, also keine grossen Lobby-Gruppen für uns: weder die Gewerkschaften, noch irgendwelche Landräte oder Priester wie bei Krankenhäusern. Und die Krankenkassen sind auch nicht auf unserer Seite. Und von den Ärzten will ich jetzt nun gar nicht erst reden. Das sind absolute Profis. Aber Streiks würden nur dann helfen, wenn die Bevölkerung auf unserer Seite wäre- dazu lesen Sie mal die Kommentare auf den nicht apothekereigenen online Portalen wie Zeit oder Spiegel. Fangen Sie mal einen Streik an, die BILD Zeitung wird dann richtig loslegen.Schön wäre ja, wenn die zu unseren Gunsten loslegen würde- aber das bezweifele ich sehr. Ich frage jetzt mal alle "Streikwillige": warum haben wir denn einen solchen Vertrag mit den Krankenkassen abgeschlossen, den wir jetzt wohl als falsch ansehen. Und was für Alternativen wir haben? Da reicht der Platz hier nicht, allerdings muss hier eine grundsätzliche Reform her. Was glauben Sie was mit uns sonst passiert, wenn in einem Jahr oder so es den Krankenkassen wieder schlechter geht.

  • 7.August 2012, 16:12Uhr
    Community Mitglied

    #15Ein Streik ist unabwendbar,

    solange die Politik nicht auf uns eingeht. Natürlich wird es ein paar Profiteure und schwarze Schafe geben, das ist ärgerlich, aber völlig normal. Selbst die Italiener hatten "nur" eine Streikquote von 93 %. Aber damit haben sie ihr Ziel in nur wenigen Tagen erreicht. Von vermuteten Profiteuren darf man sich nicht abhalten lassen! Es ist nur schwer zu verstehen, dass sich die deutschen Kollegen und noch mehr die Funktionäre zu fein für einen Streik sind. Dieser ist in einer Demokratie ein normales und legitimes Mittel sich Gehör zu verschaffen, gesetzliche Öffnungspflicht hin oder her (was ist mit der Öffnungspflicht bei einem Konkurs?). Uns geht nicht darum, noch reicher zu werden, sondern darum, überhaupt eine kostendeckende Bezahlung zu erhalten und massenhafte Konkurse zu vermeiden, was als das Selbstverständlichste der Welt gelten sollte. Niemand streikt für mehr Geld, wir wollen überhaupt Geld erhalten. Eine Streikquote von 50 % wäre schon traumhaft und klingt dennoch nach wenig. Aber man bedenke dass über 10.000 Apotheken geschlossen hätten und geschätze 2 Millionen Kunden pro Tag es zu spüren bekommen würden, wie es ohne Apotheke wäre. Ich denke das ist ein lohnendes Ziel. Und ich bin mir ganz sicher, dass eine Quote von 50 % sehr schnellen Erfolg bei der Politk erzielen würden. Diese hat Angst vor negativer Presse, die sie bei richtiger (!) und einfacher (!) Darstellung unserer Belange sehr schnell bekommen würde. Also, was haben wir zu verlieren ?

  • 7.August 2012, 16:08Uhr
    Community Mitglied

    #14Streik

    Wir haben nichts mehr zu verlieren!

  • 7.August 2012, 16:05Uhr
    Community Mitglied

    #13Der LÄNGERE Hebel

    Wir niedergelassenen Apotheker müssen uns nur darüber im klaren sein, daß wir es sind, die letztlich bei einem Streik am längeren Hebel sitzen, und NICHT irgendwelche Krankenkassen oder Politiker. Und das sollte die letzten Zweifler und Zauderer überzeugen. Unsere Medikamente, Hilfsmittel und alle Waren unserer Apotheken gehören doch letztendlich uns und unseren Großhändlern / Lieferanten, und welche Institution soll uns im Streikfall dazu zwingen können, diese nicht nur noch gegen Vorkasse, oder auch eine Zeitlang gar nicht mehr abzugeben, wie es andere "Kaufleute" und Dienstleister auch tun, um eine gerechte Entlohnung ihrer Tätigkeit und Bezahlung ihrer Waren zu erzielen (nebenbei bemerkt, werden wir ja seit Jahren immer weiter in die kaufmännische Ecke gedrängt !) ? Warum sollten wir unsere Waren, unsere Arbeitskraft weiter verschleudern, warum unser Unternehmertum und unsere fachliche Kompetenz und Versiertheit weiter mit Füßen treten lassen ??? Kündigen wir unsere Lieferverträge, machen wir einen Schnitt, und dann einen neuen Anfang... Und im übrigen sind wir auch in naher und ferner Zukunft nicht zu ersetzen, auch bestimmt nicht durch Versandapotheken...

  • 7.August 2012, 16:02Uhr
    Community Mitglied

    #12@10

    Wenn Sie jetzt nicht mitmachen, werden wir eh bald nicht mehr überlebensfähig sein, dann sind Ihre Bedenken rein akademischer Natur

  • 7.August 2012, 16:01Uhr
    Community Mitglied

    #11Herr (Kollege ?) Pfeiffer

    wollen Sie mich vorsätzlich missverstehen ? Dann sagen Sie uns, welche Alternative zum Streik uns denn bleibt ! Flugblätter ??? Toll Aber das ist typisch Apotheker....Sie haben bestimmt auch das Telefonbuch auswendig gelernt !!! Nicht ist erfolgreicher als eine Idee, für die die Zeit gekommen ist - ist glaub ich von Henry Ford

  • 7.August 2012, 15:48Uhr
    Community Mitglied

    #10Akutversorgung?

    Was denn für eine Akutversorgung? Wenn Sie so argumentieren, können ja in Zukunft die Versandapotheken sämtliche Chroniker versorgen, die Ärzte geben bei Akutfällen Muster an die Patienten, tja- und was bleibt uns dann noch?

  • 7.August 2012, 15:43Uhr
    Community Mitglied

    #9

    Dieser Kommentar wurde entfernt.

  • 7.August 2012, 15:43Uhr
    Community Mitglied

    #8versand apotheken und sweat shops asia style!!

    Sie muessten sowieso ALLE vom netz auf dauer genommen werden.Versand apotheken sind eine schande fuer unsere berufsstand!!!! Ich weiss erste hand wie diese sweat shops mitten in deutschland arbeiten. Ich weiss auch welche standars von uns kleinen erwartet wird und unter welche bedingugen die versand apotheke besitzer sich gesund stossen. Hier ist CDU CSU FDPLA auch voellig daneben.Ins gesammt ist deutschland ein land der vorreiter seihen moechte das problem ist es fehlt an sensibiltaet und flexibilitaet.Deutschland will flexible sein mit all seinen rigide strukturen.Ein bisschen wie vollbekleidet auf ein fkk strand bei 30 grad oder das beruehmte Agentur fuer Arbeit ne et al.Alle wissen das frau van der leyn ihre arbeitszaelen beschoenigt.Wir haben in ihren augen ein flexiblen arbeitsmarkt.Ja versand apotheken zahlen ihre mitarbeiter nur 4 oder 5 euro prostunde und sie arbeiten unter miserablen umstaende. Dank CDU CSU UNFDP fuer diese miserablen umstaende.Flexible sein uberlassen wir die english sprachigen laende das ist vernuenftige!!!!!!!!!!!

  • 7.August 2012, 15:37Uhr
    Community Mitglied

    #7@#4 : grösseren Blödsinn

    können Sie nicht schreiben. Es geht um die AKUTversorgung. Die kann kein Versender leisten....und genau DAS wird dargestellt. BTW: Auch der Notdienst muss dann drastisch reduziert werden. Evtl noch von 10-12 Uhr und 16-18 Uhr, wie bei den Ärztn auch. Lieber Klaus Michels, Du liest hier mit... TUT was, Herr Hansmann: SO muss es gehen. Sie voran !

  • 7.August 2012, 15:35Uhr
    Community Mitglied

    #6@4

    ohne Risiko geht nichts. Es gibt auch Bedenken, Morgens aus dem Bett zu steigen. Dennoch tut man es. Natürlich wird es vermeindliche Profiteure geben. Die sorgen mich nicht. Es sind die Bedenkenträger. Es gilt langfristig die Dinge wieder in die rechte Bahn zu rücken. Das kann selbstverständlich kurzfristig was kosten.

  • 7.August 2012, 15:33Uhr
    Community Mitglied

    #5Streik

    Auch wenn das sehr populistisch klingt. Ein "Streik" würde nichts bringen. Unsere lieben Kollegen von den Versandapotheken würden einen sehr grossen Zuwachs bekommen- und den auch behalten. Ausserdem machen sowieso nicht alle Kollegen mit. @Kollege Dribusch: eine berufsrechtliche Bestrafung der "Streikbrecher" geht nicht, wir haben in unserem Grundgesetz so etwas wie negative Koalitionsfreiheit stehen.

  • 7.August 2012, 14:47Uhr
    Community Mitglied

    #4wenn man die Kunden zu den Versandapotheken treiben will ...

    Machen eigentlich die Versender auch mit? Also sowohl die in Deutschland als auch unsere ausländischen "Kollegen". Nehmen die Ihre Server vom Netz um mitzudemonstrieren?

  • 7.August 2012, 14:42Uhr
    Community Mitglied

    #3@1 genau so

    Herr Dribusch genau so muss es seihen es gibt naemlich in unseren beruf sehr viele schwarze schafe die daraus wieder ein profit schlagen werden.ES MUSS SOLIDARISCH seihen ohne wenn und aber.Das muessen auch die Verbaende ihre lieber mitglieder erklaeren.Auch die vorsitzenden die selber mehrere Apotheken besitzen,oder auch die jenigen die freunde in die CSU CDU oder die boyband FDP.Es ist bekanntlich der der apotheker sein eigene groesste feind.Das muss etwas an den genen liegen hahaahah

  • 7.August 2012, 14:37Uhr
    Community Mitglied

    #2GENAU SO!!!!!

    Wir sind dabei oh,und was ist mit Bayern da hoeren wir jarnichts!!!!!!

  • 7.August 2012, 14:30Uhr
    Community Mitglied

    #1Unabdingbar für den Erfolg eines Streikes ist...

    .....dass Streikbrecher berufsrechtlich bestraft werden. Sonst wirds nie was.....

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