ADA-Chef Hasse schreibt an Flach APOTHEKE ADHOC, 07.08.2012 12:41 Uhr
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Erinnerung: Der AdA-Vorsitzende Theo Hasse weist Ulrike Flach (FDP) auf ein Gespräch hin, in dem er eine höhere Honoraranpassung für die Apotheken gefordert hatte. Elke Hinkelbein
Berlin - Der Vorsitzende des Arbeitgeberverbandes Deutscher Apotheker (ADA), Theo Hasse, hat sich in einem Brief an Ulrike Flach (FDP), parlamentarische Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium (BMG), über die geplante Erhöhung des Fixhonorars um 25 Cent beschwert. Hasse erinnert Flach an ein gemeinsames Treffen im Mai, als er darauf hingewiesen habe, dass eine Anpassung in Höhe von 200 Millionen Euro nicht ausreichend sei.
Gemeinsam mit der Vorsitzenden der Apothekengewerkschaft Adexa, Barbara Neusetzer, hatte Hasse am 24. Mai im BMG argumentiert, dass mit den damals im Raum stehenden 200 Millionen Euro keine Lohnerhöhung realisiert werden könne, die auch den Inflationsausgleich abdecke. „25 Cent Honorarerhöhung reichten nicht einmal für den allgemeinen Kostenausgleich, geschweige denn für eine angemessene Lohnerhöhung“, heißt es in einer Mitteilung des ADA.
Weil die Anpassung nun doch in dieser Höhe geplant ist, wendet sich Hasse erneut an Flach: „190 Millionen Euro Vergütungserhöhung für Apotheken haben nichts mit Lobbyismus für Apotheker zu tun, denn es geht nicht nur um 21.000 Apotheken in Deutschland, sondern auch um circa 150.000 Arbeitsplätze“, so der ADA-Vorsitzende. Hasse würde es begrüßen, wenn seine Überlegungen in die „Entscheidungsfindung“ einfließen könnten.
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