Lobbyarbeit

ABDA: Nicht aggressiver, sondern erfolgreicher Benjamin Rohrer, 23.04.2012 17:34 Uhr

Berlin - Neun von zehn Apothekern sprechen sich laut einer Umfrage von APOTHEKE ADHOC für eine aggressivere Lobbyarbeit der ABDA aus. In der Jägerstraße weiß man es anscheinend besser: „Apotheker wollen keine 'aggressivere', sondern eine erfolgreichere ABDA“, kommentiert Florian Martius, Leiter der Stabsstelle Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit der ABDA. Einen Kurswechsel peilt man daher nicht an: „Wir glauben, dass der eingeschlagene Weg der richtige ist, um die angestrebten Ziele zu erreichen.“

Die ABDA hatte Ende März auf einer Pressekonferenz ihre Forderungen vorgestellt: 624 Millionen machten die Apotheker geltend. Aus Sicht von Martius war dies der richtige Schritt: In intensiven Gesprächen mit den zuständigen Fachebenen in den Ministerien und den relevanten Gesundheitspolitikern von Bund und Ländern versuche man mit „guter Datenlage“ zu überzeugen.

„Ende der Woche ist DAV-Wirtschaftsforum, auf dem neueste Zahlen aus 2011 präsentiert und diskutiert werden – auch in Anwesenheit von Politik und Medien“, kündigte der neue ABDA-Sprecher an.

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APOTHEKE ADHOC Debatte

Ältere Kommentare lesen 23 Kommentare
  • 27.April 2012, 19:51Uhr
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    #23Schade

    Irgendwie hätte ich jetzt doch gerne noch mal eine Reaktion gehabt..

  • 26.April 2012, 09:36Uhr
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    #22Sehr geehrter Kollege Hansmann

    Danke für Ihre Stellungnahme. Es ist Ihnen schon hoch anzurechnen, dass wenigstens Sie sich mal in die Niederungen hier begeben. Greifen wir mal einige Punkte aus Ihrem Statement auf: "- durch die Gesetzgebung der vergangenen Jahre, massiv gestiegenen Finanzdrucks und die überbordende Bürokratie und letztlich Arbeitsbelastung maximal angespannt und verärgert" Stimmt. Sind wir. Aber wir gehen auch einen Schritt weiter und fragen uns, warum wir die Gesetzgebung/ Finanzdruck/ überbordende Bürokratie jetzt haben. "Denn was nützen gute PR-Konzepte, wenn der Basis der wirtschaftliche background aufgrund (zu) tief greifender politischer Eingriffe abhanden kommt? Nichts!" Vollkommene Zustimmung. Aber auch hier einen Schritt weiter. Was nützen gute PR-Konzepte, wenn die breite Öffentlichkeit (sprich Massenpresse/Medien) nichts davon wahrnimmt. Und genau das ist seit Jahren der Fall. "Die ABDA, BAK, DAV, Kammern und Verbände haben erst kürzlich gegenüber der Politik sehr deutlich gemacht, in welcher Größenordnung und vor allem warum wir nach Jahren der Hinhaltepolitik eine Honorarsteigerung erwarten." Stimmt. Und ich und sicher alle Kollegen haben das hocherfreut zur Kenntnis genommen. Trotzdem müssen hierzu zwei Fragen erlaubt sein: Warum so spät (auch und gerade im Vergleich mit anderen Leistungserbringern) und warum hört man seither keinen Ton mehr davon? "Wir sind diesbezüglich nicht besser oder schlechter als andere Wirtschaftsverbände oder auch die Gewerkschaften." Wirklich? Im Vergleich zu den Standesorganisationen der Ärzte, der Kliniken, VERDI oder der Lokführergewerkschaft GDL? Das sehe ich, bei allem Respekt für Ihre Arbeit, anders. "Solche Forderungen zu stellen ist legitim in einer Demokratie und natürlich werden sie von der Politik wahrgenommen." Auch das bezweifle ich nicht. Aber es geht nicht um "WAHRnehmen" sondern um "ERNSTnehmen" und als zwingend notwendig erkennen. Wie steht es denn damit? "von eigenen Kollegen - weil es natürlich immer mehr sein kann" Das finde ich jetzt ein wenig frech. Ich bin überzeugt, alle Kollegen wären mehr als froh und dankbar, wenn Sie die jetzt auf dem Tisch liegenden Forderungen vollumfänglich durchsetzen könnten. Wir wollen nicht mehr als das, was uns zusteht und notwendig ist, um unsere vielfältigen Aufgaben zu erfüllen! "und man immer auch aggressiver auftreten kann" Ja, kann man. Und sollte man. Es geht in unserem Fall doch gar nicht darum "mit dem Bulldozer durch Berlin zu brettern", wie Herr Martius uns etwas herablassend mitteilte, sondern darum, den seit Jahren völlig erfolglosen Kuschelkurs endlich mal zu beenden! "Zum anderen die Medien und "Volkes-Meinung"" Genau. Wobei das eine das andere definiert. Und genau da sehe ich eine originäre Aufgabe der ABDA. Mit die Wichtigste. Warum stehen andere in den Medien gut da, und wir nicht? Warum kann ein erfolgloser FDP Minister trotz permanentem FDP Bashing auf allen Kanälen die verständliche, wenn auch ausgesprochen dumme Wut einiger Kollegen sofort in einen eigenen Vorteil ummünzen? Wo ist die Reaktion unsererseits auf sowas? Was macht Herr Martius den ganzen Tag? "Die Medien mögen uns halt nicht" gilt als Ausrede nicht mehr. Die Frage muss lauten, was müssen wir tun, damit sie uns mögen, in einer Zeit, in der Journalisten ihre "Sympathien" zwischen Tagestrend, Journalistenrabatten und ganzseitigen Werbeanzeigen finden müssen.. "Die Forderungen stehen und sie sind gut begründet und das weiß auch Herr Minister Bahr." Davon bin ich überzeugt. Es ist ihm halt nur offensichtlich völlig egal. "Es liegt an uns allen, diese Forderungen unserer Berufsvertretung nachdrücklich zu unterstützen und ich hoffe, daß es möglichst viele Kollegen in den Wahlkreisen dieser Republik bei den zuständigen Abgeordneten vorbringen." Zustimmung ohne jede Einschränkung. Ich kann nur, wie bereits an anderer Stelle, an jeden Kollegen, jede Kollegin appellieren, die jeweiligen Abgeordneten mit Briefen zu bombardieren und Leserbriefe zu schreiben!

  • 25.April 2012, 08:39Uhr
    Community Mitglied

    #21@20

    Sehr geehrter Herr Hansmann, vielen Dank für Ihre Stellungnahme, aber vielleicht zählen Sie mal einfach die Erfolge der Bemühungen von Verband, Abda, BAK usw. der letzten Jahre auf. Die Stellungnahme wäre dann bedeutend kürzer. Ps.: Wir haben PR-Konzepte? Sie meinen doch nicht die "Alles schläft, einer wacht"-Kampagne. Man hätte die Vorstellung der Apothekendaten auch nicht in Sans Souci machen sollen, sonder in einem Plattenbau. Kein Wunder, das uns keiner ernst nimmt.

  • 24.April 2012, 21:34Uhr
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    #20Einigkeit ist gefragt!

    Guten Abend Zusammen! Es ist selbstverständlich unbestritten, daß die Kolleginnen und Kollegen derzeit angesichts des immensen, durch die Gesetzgebung der vergangenen Jahre, massiv gestiegenen Finanzdrucks und die überbordende Bürokratie und letztlich Arbeitsbelastung maximal angespannt und verärgert sind. Mir und den Mitarbeitern geht es persönlich mit unseren Familienbetrieben ganz genau so und ich sage das auch - wie im Übrigen viele meiner Vorstandskollegen in Bund und Ländern - gegenüber der Politik sehr deutlich. Zuletzt übrigens bei der Vorstellung unseres neuen ABDA-ÖA anlässlich der letzten Kammerversammlung in Niedersachsen(s.PZ). Denn was nützen gute PR-Konzepte, wenn der Basis der wirtschaftliche background aufgrund (zu) tief greifender politischer Eingriffe abhanden kommt? Nichts! Die ABDA, BAK, DAV, Kammern und Verbände haben erst kürzlich gegenüber der Politik sehr deutlich gemacht, in welcher Größenordnung und vor allem warum wir nach Jahren der Hinhaltepolitik eine Honorarsteigerung erwarten. Diese ist seinerzeit schon im GMG verankert worden!! Und natürlich wird es Thema beim Wirtschaftsforum und den nachfolgenden politischen Veranstaltungen jeglicher Couleur, seien es nun Parteitage der im Bundestag vertretenen Parteien oder auch andere Gelegenheiten. Wir sind diesbezüglich nicht besser oder schlechter als andere Wirtschaftsverbände oder auch die Gewerkschaften. Solche Forderungen zu stellen ist legitim in einer Demokratie und natürlich werden sie von der Politik wahrgenommen. Über die Höhe kann man immer trefflich streiten. In diesem Zusammenhang muß man dann aber auch Kritik verschiedenster Art aushalten und das tun wir. Auf der einen Seite von eigenen Kollegen - weil es natürlich immer mehr sein kann und man immer auch aggressiver auftreten kann. Zum anderen die Medien und "Volkes-Meinung". Und Glaeske - so what? Also nochmal: Die Forderungen stehen und sie sind gut begründet und das weiß auch Herr Minister Bahr. Es liegt an uns allen, diese Forderungen unserer Berufsvertretung nachdrücklich zu unterstützen und ich hoffe, daß es möglichst viele Kollegen in den Wahlkreisen dieser Republik bei den zuständigen Abgeordneten vorbringen. Mit kollegialen Grüßen Uwe Hansmann Stellv. Vorstandsvorsitzender Landesapothekerverband Niedersachsen e.V. Rendsburger Strasse 24 30659 Hannover

  • 24.April 2012, 15:54Uhr
    Community Mitglied

    #19Überheblichkeit kommt vor dem Fall

    Kollegen, nächstes Jahr werden unsere Freunde von der FDP abgewählt. Und das mit der ABDA bekommen wir auch noch hin...

  • 24.April 2012, 11:50Uhr
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    #18Prinzip Homöopathie

    Das trifft es wirklich exakt! Vor allem das Beharren auf einer Methode wider besseres Wissen und gegen den überwiegenden Teil der eigenen Zwangsmitglieder und Beitragszahler. Nur daß bei der Homöopathie nach der Erstverschlimmerung die Besserung folgen sollte. Darauf warten wir aber schon alle viel zu lange, irgendwann sollte auch der überzeugteste Therapeut mal merken, daß er die falsche Therapi verfolgt und seine Behandlung umstellen. Eine lebensbedrohliche Infektion behandelt man ja auch nicht mit Globuli. Und lebensbedrohlch ist unsere Situation ja wohl ganz eindeutig. Man muß schon sehr abgegoben und/oder ignorant sein wenn man da von Erfolgen spricht! Es sei denn man hat als Ziel eine "Marktbereinigung", also ein Drittel weniger Apotheken. Dann stimmt die Richtung, allerdings sollte man das dann auch klar sagen damit die Mitglieder, die es erwischen soll, auch wissen, wem sie es verdanken.

  • 24.April 2012, 11:01Uhr
    Community Mitglied

    #17Regelmäßige Erstverschlimmerung

    Die ADBA verkörpert die Homöopathie in der Gesundheitspolitik. Sanft , nebenwirkungsarm, aber leider auch völlig unwirksam. Aber regelmäßig mit Erstverschlimmerung. Vielleicht sollte man doch die Behandlungsart der Politiker wechseln und nicht dogmatisch auf dem sanften Pfad bleiben. was brauchen die Kollegen "da oben" noch für Beweise von "denen da unten"? Erfolgreicher ja, nach den Erfahrungen der letzten Jahrzehnte auch gerne aggressiver. Und wenn die ABDA es mal genauer wissen will : fragt doch mal eure euch zwangssponsernde Basis ?!

  • 24.April 2012, 10:01Uhr
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    #16Generalität und Fußvolk

    ABDA runter von Wolke 7 zu uns in die Kanalisation. Denn vom Regen, in dem man uns stehen lassen hat, sind wir bereits in die Traufe gespült worden. Gerade hat jemand im BMI an der Schnur gezogen und wir haben die ganze Gülle auf den Kopf bekommen. Es wird Zeit, den ganzen Dreck zu nehmen und dem Minister vor die Tür zu schütten.

  • 23.April 2012, 21:11Uhr
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    #15ich könnte vomitieren um im Stil der ABDA zu schreiben

    ich vermute mal in Herrn Martius auch nur einen (Worte und Gedanken) Wiederkäuer von Wolfes Gnaden, weg mit diesem zahnlosen Wolf!!! Gegen ihn ist Michael Preetz bei Hertha ja geradezu ein senkrechtstartender Topmanager.

  • 23.April 2012, 19:24Uhr
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    #14@8

    ich find's auch nicht verwirrend. leider ich weiß nicht, was die bei ihren gesprächsrunden so machen (vielleicht dias schauen vom letzten robinson-club-urlaub), aber viel rum kommt dabei schon lange nicht mehr.

  • 23.April 2012, 19:17Uhr
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    #13...............im Dorint Hotel Sanssouci Potsdam...........

    .....................französisch sans souci ‚ohne Sorge'.................. Ein passenderer Tagungsort ließ sich wohl für diese Veranstaltung nicht finden ! siehe http://www.wuv-gmbh.de/muk/wifo.html Lieber DAV, es reicht !!!!! apothekerprotest.de

  • 23.April 2012, 19:14Uhr
    Community Mitglied

    #12Nicht jammern, selber machen....

    Liebe Kollegen, seit zwei Monaten gibt es nun apothekerprotest.de, wir sind inzwischen 380 Kollegen, wir rühren rum wo es geht. Doch das ist nicht genug, JEDER wird gebraucht. Es wird nur gehen, wenn die Basis es selbst macht. Wir brauchen die zornige Basis auf der Straße, überall. Die Apotheken müssen dann eben auch mal zu bleiben. Zeigen wir den Politikern doch mal, dass wir das können. Machen wir den Tag der Apotheke zum Tag OHNE Apotheke und Zitat der ABDA Seite: "Dabei präsentieren sich etliche Apotheken nicht nur an ihrem eigentlichen Standort, sondern auch auf kleinen und großen Veranstaltungen in den Innenstädten und anderen stark frequentierten Plätzen. " Wer macht mit ? Jetzt anmelden bei apothekerprotest.xobor.de Ingo Dramburg

  • 23.April 2012, 19:03Uhr
    Community Mitglied

    #11noch erfolgreicher?

    wie man so überheblich sein kann?

  • 23.April 2012, 19:44Uhr
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    #10Zurückgeschossen

    Wird niemals. Und genau das ist das Problem..

  • 23.April 2012, 18:50Uhr
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    #9Stabsstelle Kommunikation.......

    ..... militärisch. wann wird zurückgeschossen?

  • 23.April 2012, 18:31Uhr
    Community Mitglied

    #8@6

    Verwirrend? Find ich gar nicht so sehr. Das zeigt nichts anderes, als dass wir nicht nur der Politik, sondern auch unserer eigenen, von uns finanzierten Standesvertretung gepflegt an der regio glutealis vorbeigehen. Tot stellen, bis der Basisärger dann doch zu laut wird und dann zaubert man "intensive Gespräche" aus dem Hut, von denen vorher nie einer was gehört hat, die konkret nicht nachprüfbar sind und über die es keinerlei weitere Information gibt. Da scheint mir die erste Meldung, nämlich dass es keine Reaktion aus den Ministerien auf die Bitte (BITTE!!) um ein Gespräch gibt, wahrscheinlicher.

  • 23.April 2012, 19:21Uhr
    Community Mitglied

    #7..die angestrebten ziele...

    sind wohl die 624 mios. die werden garantiert verfehlt. mit etwas glück bleibt der apothekenabschlag bei 2,05 € und wir müssen nur die differenz von 2,30 € zu 2,05 € zurückzahlen, nicht zu 1,75 €. glück gehabt, denn es hätte mal wieder noch schlimmer kommen können.

  • 23.April 2012, 18:24Uhr
    Community Mitglied

    #6was jetzt...gespräche oder warten ?

    meldung von heute :...In intensiven Gesprächen mit den zuständigen Fachebenen in den Ministerien und den relevanten Gesundheitspolitikern von Bund und Ländern versuche man mit „guter Datenlage“ zu überzeugen... und so klang es am 20 .april: Wolf und Schmidt hatten Rösler am 12. März um ein persönliches Gespräch gebeten... Aus dem BMWi ist bis heute jedoch weder eine Zu- noch eine Absage eingetroffen.. Bis heute gebe es auch aus dem Bundesgesundheitsministerium (BMG) keine konkrete Reaktion auf die Forderung nach einem höheren Fixhonorar. Schmidt hofft trotzdem auf ein baldiges Treffen. gab's jetzt gespräche - und wenn ja mit wem ?oder eher doch nicht ?oder wartet man noch ? hab' ich was verpaßt ?

  • 23.April 2012, 18:14Uhr
    Community Mitglied

    #5Das Glaub ich nicht...

    92% der Apotheker ignorieren. Wer so eine Standesvertretung hat, braucht sich über nichts wundern. Wie kann ich verhindern, dass die ABDA von mir Geld bekommt? Ich kann ja mal meinen dreijährigen Sohn losschicken, der erreicht bestimmt dasselbe.

  • 23.April 2012, 18:14Uhr
    Community Mitglied

    #4Ohne Hoffnung

    Ach Florian Martius heißt der Mann. Wußte ich bisher nicht. Liegt wohl daran, dass man von dem nie was hört. (so z.B. Stellungnahme zu der unglaublichen Äußerung des BMI) Und wenn man was hört, wär man froh, er hätte sich nicht geäußert. Genau die Qualifikation und Eigenschaften muß man haben um Pressesprecher bei der ABDA zu werden. Das gibt es sonst nirgendwo.

  • 23.April 2012, 18:08Uhr
    Community Mitglied

    #3Werte

    So lange das Donnerstagsprogramm, nämlich Eröffnung und politischer Lagebericht Aktuelle Wirtschaftsdaten rund um die Apotheke und Gesundheitspolitische Diskussionsrunde Gesundheitspolitische Sprecher der Bundestagsfraktionen Jens Spahn, CDU Heinz Lanfermann, FPD Dr. Martina Bunge, DIE LINKE Fritz Becker, DAV endlich dazu genutzt wird, der Politik massiv Druck zu machen, ertrage ich auch gerne eine Diskussion über Werte mit Herrn Wickert Vielleicht lesen wir dann am Samstag in allen großen Zeitungen Schlagzeilen, wie "Apotheken steht das Wasser bis zum Hals" oder "Massives Apothekensterben vor allem auf dem Land befürchtet" oder "Massenentlassungen bei den Apotheken drohen".. Unsere erfolgreiche ABDA wird sicher dafür sorgen. Ganz bestimmt..

  • 23.April 2012, 17:56Uhr
    Community Mitglied

    #2DAV-Wirtschaftsforum

    Bekanntermaßen immer eine glanzvolle Veranstaltung. Aus dem aktuellen Programm: Ulrich Wickert, Moderator: "Werte - Was uns Werte wert sein müssen" Da sieht man, in welchen Sphären unsere Schöngeister von der ABDA so schweben...

  • 23.April 2012, 17:52Uhr
    Community Mitglied

    #1Man möchte einfach nur schreien!

    Die Umfrage hier genügt sicher nicht den Anforderungen an randomisiert/ doppelblind/ crossover/ placebokontrolliert (obwohl die ABDA ja für Placebos wenigstens sorgt), aber für ein Stimmungsbild taugt sie allemal. Und die ABDA ignoriert das in bewährter Manier. Ich kenne keinen, in Worten KEINEN Kollegen, der nicht eine aggressivere Standespolitik fordert. Und ja, natürlich wollen wir eine erfolgreichere ABDA, aber wo ist denn die? "man versucht, mit guter Datenlage zu überzeugen". Na, da bin ich ja schon sehr auf die geläuterten und zugänglichen Politiker gespannt..

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