8,35 Euro: Krisensitzung bei der ABDA Benjamin Rohrer, 26.07.2012 13:39 Uhr
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Krisensitzung in der Jägerstraße: Der gesamtvorstand der ABDA will morgen über das weitere Vorgehen in Sachen 8,35 Euro beraten.Elke Hinkelbein
Berlin - Mitten in der Ferienzeit erleben die Apotheker die heißeste Phase des Jahres. Die Erhöhung des Fixhonorars um 25 Cent ist zwar noch in der Ressortabstimmung; voraussichtlich in der kommenden Woche müssen aber auch die Apotheker Stellung nehmen. Um darüber zu beraten, wie politisch mit dem in den Raum gestellten Betrag von 8,35 Euro umzugehen ist, hat die ABDA kurzfristig eine außerordentliche Versammlung des Gesamtvorstandes einberufen: Aus allen Verbands- und Kammerregionen kommen morgen Vertreter im Plenarsaal der Jägerstraße zusammen.
Die ABDA hat heute Vormittag alle Kammern und Verbände über die Krisensitzung informiert. Einziger Tagesordnungspunkt ist die Änderung der Arzneimittelpreisverordnung. Die Mitglieder sollen über den Sachstand informiert werden und die weitere Vorgehensweise erörtern.
Laut Satzung berät und entscheidet der Gesamtvorstand in allen berufspolitischen Angelegenheiten. Mitglieder sind alle Vorsitzenden und Präsidenten der Kammern und Verbände, die von der Mitgliederversammlung gewählten Apotheker aus dem Geschäftsführenden Vorstand sowie der ABDA-Präsident und sein Vize.
Wegen der Urlaubszeit dürfte es aber schwer werden, alle Beteiligten an einen Tisch zu bekommen. Angesichts der besonderen Bedeutung des Themas dürfen sich die Mitglieder aber ausnahmsweise von anderen, eigentlich nicht stimmberechtigten Vorstandsmitgliedern vertreten lassen.
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#41@40 auf neudeutsch: like
und nur der hilft, aber dann auch komplett. keine Notdienste, keine Heimbelieferung, keine Ausnahmen!
#40Streik hilft (schnell) - und nur der !!!
Es tut mir leid, aber als ehemaliges DDR-Zwangsmitglied drängen sich einem immer mehr Erinnerungen an Sätze der "Klassiker" der Ökonomie, Marx und Engels, auf, deren Werke wir damals lesen und diskutieren "durften", und langsam muß man sagen, die Herren hatten (leider !) recht... Und, abgewandelt, würde ich auch, frei nach W.I. Lenin, formulieren: Das (akademische) Proletariat (und nichts anderes sind wir inzwischen, wenn wir ehrlich sind, eher schon akademisches Prekariat) hat nichts zu verlieren als seine Ketten, aber alles zu gewinnen... Und leider muß man heute auch feststellen, dass die PDS mittlerweile die einzige verbliebene Partei ist, die sich in gesundheitspolitischen Belangen noch kompetent, ohne größere Vorurteile, mit dem nötigen Sachverstand, ohne permanente Besserwisserei und Taktiererei äußert (von wenigen Einzelmeinungen in den "Volksparteien" einmal abgesehen, welche meist schnell zur Räson gerufen werden). Hätte ich mir damals, 1989, als Teilnehmer an den ersten Montagsdemos, nicht träumen lassen. Überhaupt erinnert mich die gesamtgesellschaftliche Situation immer mehr, wenn auch unter anderem Vorzeichen, an die Situation in der DDR in den Jahren 1988/89. Damals konstatierten wir, dass die Kommunikation zwischen "oben" und "unten" in der DDR nicht mehr stattfindet, sich also die Regierung spätestens 89 - frei nach Brecht - das passende Volk hätte wählen müssen. Günter Grass sprach vor 2,3 Jahren von einer verlotterten Demokratie in unserem Land, und ihm wurde dafür mit Ignoranz, Mißachtung, sowie offenen Angriffen gegen seine Person begegnet. Ehrliche Erwerbstätigkeit findet man seit Jahren immer mehr in den Niedriglohnsektor, in Leiharbeit und befristete Stellen verlagert. Wer in diesem Land über genug Abgebrühtheit, Rücksichtslosigkeit, Unverschämtheit, einen Hang zu Betrügereien, Klüngelei, die nötige Selbstbedienungsmentalität, Frechheit, Borniertheit, evtl. gepaart mit einem Hang zu mafiösen Tendenzen besitzt, kann zu Recht auf einen gut dotierten Posten in Politik oder Wirtschaft hoffen, denn er wird ihn zumeist finden... Das ist sicher nicht mehr die Bundesrepublik im Geiste eines Willi Brandt oder Herbert Wehner, die damals gewollte und praktizierte soziale Marktwirtschaft, die einem momentan ihr unschönes Gesicht zeigt. Und es ist auch mit Sicherheit nicht dass, wass die friedliche Revolution in der DDR wollte. Nur so ist unsere gegenwärtige Situation zu erklären, nämlich, indem man sie im Kontext zu analysieren und begreifen versucht. Was ist zu tun (für uns) ? -Reden, Gespräche mit Politik, Aktionen haben nicht gefruchtet. Dies beweist uns, dass nur ein allumfassender Streik die Sprache ist, die die Politik versteht. Es ist auch nicht "unchristlich" oder irgendwie "inhuman", wenn die Versorgung der Patienten dann zeitweise nur noch im Kranken- haus erfolgt. Wir werden uns dann wieder mit Selbstachtung begegnen können, und das wird sich auch sehr schnell auf das Verhätnis zu unseren Kunden auswirken, und dieses deutlich verbessern. Jeder Tag, an dem wir noch zögern, ist EIN VERLORENER. Ich hoffe, daß ABDA und DAV nicht erst in zehn Jahren zu dieser Erkenntnis gelangen... Die Politik und die GKVen wissen eigentlich sehr genau, dass ohne uns so gut wie garnichts läuft, da bin ich mir sicher. Die Akutversorgung geht ja ohne uns komplett "den Bach runter". Machen wir ihnen unmiss- verständlich klar, dass sie es wissen... Die Kassen rechnen mit unserer Berechenbarkeit und Unterwürfigkeit und Unterordnung unter ihre Knute - zeigen wir ihnen, dass wir komplett unberechenbar sein können, z.B. durch Kündigung der Lieferverträge... Wir haben wirklich alle Argumente auf unserer Seite, und alles Recht dieser Welt, zu streiken, um dieser unsäglichen Gängelei, der Verlogenheit der Argumentation seitens Politik und Krankenkassen, sowie der gehässigen Demagogie dieser Akteure ein für alle mal eine Abfuhr zu erteilen. -Es ist ausschließlich über die GKV-Erstattung zu verhanden, alles andere ist kategorisch und von vornherein auszuklammern, es sei denn, die GKVen erklären sich bereit, Aspirin, Körperpflegeartikel und Zahnpasta in ihren Leistungskatalog aufzunehmen. -Ersatzlose Abschaffung des Kassenabschlage ist zwingend erforderlich, da es faktisch keine Rabatte mehr in der GKV-Distributionskette gibt, die weitergereicht werden können. -Gleichzeitig Information der Öffentlichkeit, was ein (durchschnittlicher) Apotheker wirklich verdient, und wieviel womit... -Unbedingte Aufnahme einer Anpassungsklausel für das GKV-Honorar, z.B. nach dem Preissteigerungsindex der Lebenshaltungskosten. -Keinerlei Toleranz gegenüber der Einführung sonstiger neuer Rabatte, Zwangsabschläge etc. Und eigentlich bräuchte ja auch kein Kollege und keine Kollegin um seinen / ihren Umsatz fürchten, wenn alle nur dieses eine mal zusammenhalten... Er kommt dann nur etwas später... Und Herr Wolf und Herr Becker könnten dann gewiß sein, einmal in ihrem Leben etwas bedeutendes getan zu haben, wenn sie jetzt alle Kollegen zum ersten flächendeckenden Streik der Apotheken in Deutschland aufrufen... Dann werden sie auch in fünfzig Jahren noch nicht vergessen sein... In diesem Sinne: Stehen wir endlich auf - jetzt oder nie !!!
#39nichts aber auch gar nichts gegen Qualtität
aber wer Qualtität will muss auch Qualität bezahlen, haben sie schon mal ausgerechnet, wieviel eine Rezeptur mit Doku und Plausibilätsprfüfung kostet? alleine an manpower? und da sind 5€ gerechtfertigt? Ich kann ihren Beitrag leider nicht verstehen, oder ist das eine Bewerbung für den ABDA Vorstand? Wie gesagt, gegen Qualität habe ich gar nichts, nicht dass das missverstanden wird.
#38Kollege?
@ 37 Kollege ? Troll ? Oder den Medien auf den Leim gegangen ?
#37
Dieser Kommentar wurde entfernt.
#36 unbefristeter Hungerstreik durch den g e s a m t e n ABDA-Vorst
Wolf & Co. haben in den gesamten letzten Jahren durch sinnlose Plakataktionen, Tage der Apotheke und slch Mist unsere Zwangsbeitrräge sinnlos verpulvert. Was da an Image heraus gekommen ist, sieht man hier. Wenn die Herren des ABDA - Vorstandes wenigstens etwas A... in der Hose hätten, dann würden sie drastischer kämpfen. Meine Forderung: Der gsesamte ABDA-Vorstand incl. der Kammerfürsten und LAV-Chefs mögen in einen unbefristeten Hungerstreik treten. Das wäre garantiert mehr medienwirksam als alles andere! Los Herr Wolf, seien Sie kein Feigling und setzen Sie sich mittels HUINGERSTREIK mal für uns ein!!!!
#35 unbefristeter Hungerstreik durch den g e s a m t e n ABDA-Vorst
Wolf & Co. haben in den gesamten letzten Jahren durch sinnlose Plakataktionen, Tage der Apotheke und slch Mist unsere Zwangsbeitrräge sinnlos verpulvert. Was da an Image heraus gekommen ist, sieht man hier. Wenn die Herren des ABDA - Vorstandes wenigstens etwas A... in der Hose hätten, dann würden sie drastischer kämpfen. Meine Forderung: Der gsesamte ABDA-Vorstand incl. der Kammerfürsten und LAV-Chefs mögen in einen unbefristeten Hungerstreik treten. Das wäre garantiert mehr medienwirksam als alles andere! Los Herr Wolf, seien Sie kein Feigling und setzen Sie sich mittels HUINGERSTREIK mal für uns ein!!!!
#34 unbefristeter Hungerstreik durch den g e s a m t e n ABDA-Vorst
Wolf & Co. haben in den gesamten letzten Jahren durch sinnlose Plakataktionen, Tage der Apotheke und slch Mist unsere Zwangsbeitrräge sinnlos verpulvert. Was da an Image heraus gekommen ist, sieht man hier. Wenn die Herren des ABDA - Vorstandes wenigstens etwas A... in der Hose hätten, dann würden sie drastischer kämpfen. Meine Forderung: Der gsesamte ABDA-Vorstand incl. der Kammerfürsten und LAV-Chefs mögen in einen unbefristeten Hungerstreik treten. Das wäre garantiert mehr medienwirksam als alles andere! Los Herr Wolf, seien Sie kein Feigling und setzen Sie sich mittels HUINGERSTREIK mal für uns ein!!!!
#33#28-#32
Das P-Wort ;) Sorry, musste echt schmunzeln bei #32, so ernst die Lage auch ist. Kollege Frensemeyer, Kollege Ullmann, wie schaut's aus? Wenn wir noch die Kollegen Daferner und Seeberger überzeugen können, ist unsere Stadt dicht.
#32@hansmann
Bevor ich jetzt am See "chillen" gehe, möchte ich noch ein Bemerkung hierlassen. Wenn aus dem Krisengipfel auch nur im Ansatz sowas hervorgeht und auch nur so riecht wie eine Plakataktion, werde ich mich vom hiesigen Arbeitsamt schnellstmöglich umschulen lassen. Wehe!
#31Was mich so wütend macht...
...ist die Tatsache, dass seit JAHREN viele Kolleginnen und Kollegen Folgendes immer wieder deutlich gemacht haben: die ABDA und ihre PR-Kampagnen sind ebenso wie die "Maßnahmen" zum "Tag der Apotheke" vollkommen daneben gewesen! Unsere Außendarstellung war und ist leider alles andere als positiv. Wir sind im Moment der Häme der Öffentlichkeit ausgesetzt und das haben wir vor allem unserer Standesvertretung zu verdanken! Nun - wo das "Kind" so richtig tief in den Brunnen gefallen ist, wird es eine unglaubliche Kraftanstrengung, wieder nach oben zu kommen! Ich sehe es so: morgen ist die LETZTE Möglichkeit für die ABDA, alle Apotheken zusammenzuführen und der Politik /Öffentlichkeit / Krankenkassen zu zeigen, dass wir uns mit der Unverschämtheit von plus 0,25 € nicht abspeisen lassen. Meine Hände sind jedenfalls wund vom Schreiben an Politiker und Journalisten. Wenn dieses Vorhaben morgen nicht gelingen sollte, dann weiß ich wirklich nicht, was bald noch passieren wird!
#30@ Tip for all
Langsam den Bauchladen zumachen, raus, Terrasse, Rotwein, chillen :-)) Morgen ist ein neuer Tag! auf gut Norddeutsch. Muntär bleibän! Schönen Feierabend
#29@ 28 Alles korrekt! Bin bei Ihnen.
Vor allem die Ausführungen zum Thema Streik. Besten Dank. Besser kann man es nicht schreiben.
#28Tee? Zu heiß.
...ich würde Eistee empfehlen. Oder den Tee weglassen. Herr Hansmann, ich kann verstehen, das man als Vorstandsarbeitender die ewige Mäkelei der Apotheker satt hat (zumal die meisten Mäkler niemals selber Verantwortung übernehmen würden). Aber - diese Kritik hat ja eine Ursache: Seit Jahr und Tag werden die Apotheker von der Öffentlichkeit wahlweise belächelt, als unfähig beschimpft oder als unnötig totgeschrieben. Man würde nun Öffentlichkeitskampagnen, Pressearbeit etc. erwarten, um diesen Umstand zu bessern. Entweder sie haben nicht stattgefunden, oder ihr Erfolg war unmerklich. Diese Kritik muß man sich dann gafallen lassen, verbunden mit der Überlegung, was verbessert werden muß. Außerdem werden den Apothekern seit Jahr und Tag mehr Lasten, Risiken, Pflichten aufgebürdet, bei sinkender Vergütung, und alles, was von Führungsseite zu hören ist, ist das berüchtigte "es hätte schlimmer kommen können". Da ist Unmut, m. E. nachvollziehbar. Daher, Butter bei die Fische, reden Sie Tacheles hier bei uns, und bewirken Sie etwas! Dann wird auch nicht gemäkelt, versprochen. B.t.w., wenn wir "Basisapotheker" Streik fordern, müssen wir ihn dann natürlich auch alle durchhalten. Ich erinnere mich an die Demos vor Jahren, als kein Apotheker zu machen wollte, denn der Konkurrent an der nächsten Ecke, und Frau Müller mit Ihren Schmerzen, und was sollen die Leute denken, und unsere Verpflichtungen... SCH.... DRAUF! Wenn wir streiken, dann alle, fünf Tage lang, um wirklich mal die Aufmerksamkeit zu erhalten. Man wäre erstaunt, wie sehr sich die Öffentlichkeit plötzlich um die Belange der Apotheker kümmerte. Aber so lange dieser Zusammenhalt fehlt, können wir lange auf unseren Oberen rumhacken, wir werden nichts ändern. Und, wetten, die Politik weiß das auch...
#27@25
Ich hatte die " EU-Förderländer" bereits erwähnt. Auch das ist angekommen.
#26@22
Wenn ich alles gleich persönlich nehmen würde . . . wäre ich sicher hier schon länger nicht mehr dabei. Aber man darf ja glücklicherweise auch mal sagen, wenn es einem auf den Draht geht. :-)) Ich geh mal davon aus, das alle von Ihnen angesprochenen Personen und Institutionen morgen dabei sein werden. Und ich gehe auch davon aus, daß wir intensiv diskutieren und uns eine Meinung bilden werden und natürlich ist die Stimmung in der Kollegenschaft in Berlin längst angekommen. Ganz sicher.
#25FEDERFARMA
und allen, die von "Spaghettis" so ihr Vorurteil pflegen, die Italienischen Apotheken sind heute zu. Obwohl da keine unter 300 000 Euro Reingewinn hat .. mal hier lesen ... http://www.federfarma.it/
#241. und 2.
1. sind WOLFBECKER in Berlin keine ernsten Verhandlungspartner, noch nie gewesen. Deshalb auch Becker: es gab nichts zuverhandeln. Deshalb müssen beide sofort weg. 2. zum x ten mal, die Strategie mehr Honorar höhere RX Preise war und ist immer noch FALSCH, weil politisch, medial nicht machbar. Und alle im Gesamtvorstand, die das immer noch befürworten, müssen sofort zurücktreten .... aber das eben ist unser Untergang ... wie haben NULL BASISDEMOKRATIE. WOLFBECKER / ABDA repräsentieren 18 Mitglieder, keine 160 000 Apotheker und Mitarbeiter. Apotheker in Deutschland - ein Schicksal ...
#23Wen kümmert`s?
Mal ehrlich: Wenn ich mir die Kommentare der Politiker und KKler, aber auch der spiegel-online-Leser so anschaue, dann muss einem doch klar werden - die Leute glauben, dass die Apotheker eine wahnsinnig mächtige Lobby haben und stinkreich sind. Und jetzt kommt´s: Die politisch verantwortlichen wissen genau DAS! Die sind nämlich nicht blöd, wie manche hier meinen. Da muss ich unsere Leute echt in Schutz nehmen, die Politik macht was sie will. Wie kann man da Einfluss nehmen? Da hat auch jemand wie Hr. Martius wenig Chancen, wenn er erst seit Januar im Dienste der ABDA agiert. Der muss doch erst mal den Keller entrümpeln und neue Wege gehen, Netzt aufbauen. Klar muss jetzt was kommen, aber wenn die Politik einen so hinters Licht führt.... Da beißt man irgendwann schon auf Granit. Und Streik? Ganz ehrlich: Selbst den unwahrscheinlichen Fall, dass ALLE Apotheken einen Tag (ausgenommen Diensthabende) schließen, gehen dann nicht unsere lieben versendende Kollegen zum Minister und sagen: "Wenn die es für das Geld nicht machen, wir schon!" Ich bin da sehr wohl mit Hr. Hansmann einer Meinung: Koordinierte Maßnahmen, Geschlossenheit und mit möglichst einer Stimme sprechen bewirkt weit mehr als rumgepoltere, am Besten noch unter der Gürtellinie. Ganz klar: Das Apotheker-Image muss verändert werden! Welcher Politiker gibt denn freiwillig eine Erhöhung von Irgendwas, wenn die Mehrheit der Bevölkerung glaubt, wir fahren alle Porsche? Denen sind wir schnurzegal! Das sollten auch mal die Meckerer hier merken... Erst wenn die Apotheken wieder als qualitativ hochwertige Anlaufstelle wahrgenommen wird, also etwas von Unverzichtbarkeit hat, DANN kann man was erwarten und zwar ohne die nervige Neiddebatte. Und irgendjemand hat das schon mal geschrieben: Warum sollen wir mehr bekommen, wenn sich besonders "aktive" Kollegen einen offenen Preiskampf liefern und mit -50%-Prospekten um sich ballern? Das Gefühl, mit den KK-Beiträgen diese Rabattschlachten zu finanzieren, will doch auch keiner haben... Personaldiskussionen kann man immer führen, aber im Moment wäre Geschlossenheit sinnvoller.
#22Lieber herr Hansmann,
fang Sie bitte um Himmels Willen nicht damit an, alle Kommentare hier im Forum persönlich zu nehmen. Habe mir gestern damit den Tag absolout versaut, weil ich im Spiegel-Forum gelesen habe. Wenn Sie da auch noch waren, kann ich Ihr Statement - und auch so - absolut nachvollziehen. Nun aber gut! Ich wünsche Ihnen maximale Erfolge für die morgige Krisensitzung. Die allermeisten Kollegen wissen sehr wohl, dass die ehrenamtliche Arbeit von Apothekern wie Ihnen nicht "just for fun" ist und erhebliche Belastungen mit sich bringt. Ich schreibe das jetzt nochmal: wir brauchen JETZT eine starke ABDA, die JETZT die Basis mobilisiert. Schließen Sie in den Diskussionen morgen KEINE Reaktionen kategorisch aus. Befragen Sie im Zweifel (Streit?) ggf. die Basis (dann aber bitte "besser" als die FDP zuletzt). Holen Sie die ADEXA in's Boot! Eins muss klar sein, wenn wir jetzt nicht deutlich machen können, wie sehr uns diese Politik stinkt und das wir Apotheker sehr wohl eine tragende Säule im Gesundheitswesen sind, dann war's das! Wir sind gespannt auf die Pressekonferenz! Alles andere, natürlich AUCH eine Führungsdebatte, können wir später haben. Und jetzt nur so aus Interesse: Ist denn der Herr Martius morgen auch dabei? Gibt's den überhaupt noch? Er ist wohl jemand, der sich sehr wohl der Kritik aussetzten muss. Soweit ich weiß ist der "Kommunikationsleiter" keine Ehrenamtlicher. Und viele Apotheker fragen sich auch heute noch, warum wohl der Herr Bellartz verschwunden ist. Wie gesagt, dass dann zu einem späteren Zeitpunkt.
#21@19 @20 Bin Ostfriese . . .
deswegen zum jetzigen Zeitpunkt . . . abwarten, Tee trinken. :-))
#20Auch Ihre Verantwortung Herr Hansmann Morgen
Wenn es Morgen nicht gelingt, Wolf und Becker von ihrem falschen Weg abzubringen, diskreditiert sich das Führungsgremium um ABDA und DAV beim Fußvolk endgültig. Vor allem ist es eh der Treppenwitz der Nation: Trotz der ganzen Andienerei, sind diese zwei Personen extrem unbeliebt bei der Politik. Wie schlau ist das, dass solche Leute Verhandlungen führen. Meist sind echte, charismatische Verhandlungsführer beim Gegner geschätzter. Wer weiß,wieviel uns Alle diese Unbeliebtheit schon gekostet hat.
#19DIALOG ohne Partner
@11 Es ehrt Sie , dass Sie hier immer mitdiskutieren. Ich glaube auch, dass Sie eine schwierige Aufgabe bewältigen müssen. die Argumente sind meist auch auf unserer Seite. Nur werden sie nicht gehört und schon gar nicht angenommen. vermutlich versucht die ABDA mit ihrer verbindlichen Art ,"die Brücken nicht einzureissen", bzw, den dialog nicht zu verbauen. DAS gerade nutzt der jeweilige Partner (Politik, KK) aber aus, um auszuloten , wie weit er gehen kann, Und die Erfahrung (8Jahre min.) zeigt dass er sehr weit gehen kann. "Nach fest kommt ab", hab ich irgendwo kürzlich gelesen und es ist soweit. Es gibt keine Partner- es gibt keinen Dialog. Nicht mehr weiter bitten und betteln, sonst verlieren wir noch den Rest an Würde den wir uns noch erhalten haben. Verkaufen Sie uns nicht für ein paar Silberlinge an Leute, die uns am liebsten abschaffen würden ! Eine völlig andere Gangart. Drohung. Streik. (Nicht die Sprache der Apotheker,für gewöhnlich) Aber es geht hier nicht mehr nur um Honorar. Es geht um den Beruf und es geht um die Existenz. Begriffe, mit denen ein Politiker sicher nichts anfangen kann. Ihr Einsatz war sicher aufwändig und zeitintensiv. Aber in der Wirkung offensichtlich gleich null. Trotzdem viel Glück in Berlin und bringen Sie die WUT der Basis mit in die Jägerstraße. Dort muss JEDER wissen, wie es kocht. Wir warten auf einen Befreiungsschlag und nicht auf Beschwichtigung.
#18@7 wir wollen keinen Systemwechsel
Wir wollen keine Revolution. Wir wollen eine Evolution. Einige bewundern Ihre schier unglaubliche Leistungsfähigkeit als Gruppe, können es aber nirgendwo Kommunizieren. Wir alle erkennen die Problematik, die unsere zum Zwecke der Leitung demokratisch gewählte Gruppe unterworfen ist. Lassen Sie sich nicht von einzelnen Meinungen aus dem Konzept bringen und ärgern Sie sich bitte nicht, wenn hier einige Kommentare querschiessen. Oder, wenn manche Kommentierungen so mal überhaupt nicht in Ihr Bild passen. Es ist doch auch manches Mal als erfrischende Chance zu sehen, wenn Kollegen sicher geglaubte Sachverhalte aus einem anderen Licht betrachten, ohne alle Details zu kennen. Das kann für den gesamten Verband ja auch von Vorteil sein. Ich empfehle Ihnen gerne ein Buch zu diesem Thema: "50 Jahre Apothekerverband Nordrhein e.V." ISBN 3-7741-0903-6 Wir als Gruppe sollten moderne Kommunikationswege in unsere Infrastruktur einbringen um den schnell komplexer werdenden Anforderungen langfristig gerecht zu werden. Macht weiter so! Wir vertrauen Euch :-) ...aber schaut bitte auch zukünftig immer genau auf die Vorschläge von der nicht gewählten Basis, denn der Verband gibt uns - bewusst oder unbewusst - nicht mal ein Forum. Wertet Ideen aus, übernehmt gute Dinge und fangt an diese zu Kommunizieren. Schritt für Schritt kann man lernen, kurzfristige Erfolge zu planen... Zur Zeit befinden wir uns in einer von der Politik gesteuerten ausweglosen Geld-Quäl-Kommunikationsscheiße. Aber das ist überall so!
#17@16 wer lesen kann, ist eben echt im Vorteil
Empfehle nochmal genaue Lektüre der vorangegangenen postings.
#16Dünnhäutig
Herr Hansmann, kenn ich gar nicht von Ihnen. Das ist doch nur die von Wolf prohezeite "intensive interne Diskussion unter den Apothekern" Und da gehört die Personaldiskussion, welche schon lange überfällig ist, dazu. Ja Medien und Politik sind gegen uns. Da braucht es dann zumindest fähiges Führungspersonal. Nicht Leute, die ihre eigenen Mitglieder mit der Pflicht zu präqualifizierten Plausibiltätschecks zum Nulltarif quälen.
#15@14 Kollege Hupe . . .
drück mal drauf . . . vielleicht kommt dann ja mal ein ordentlicher Ton raus. :-)
#14"...politische Versagen der derzeitigen Regierungsparteien"
Herr Hansmann, ich glaube, da verwechseln Sie was. Die Regierungsparteien haben nicht versagt, die haben (wahrscheinlich) ihre 25 Cent gegen unsere 1,04 Euro durchgesetzt. Ach ja, richtig, die Zahlen liegen auf dem Tisch und das letzte Wort ist noch nicht gesprochen. Das hat der große Manitu. Das mit Ihrer Frau tut mir leid. Vielleicht kann ja Ihre Tochter ein wenig mit ihr fernsehen?
#13@12
Jupp
#12Ich meine
dass es morgen ganz sicher nicht um lecker Kekse geht ;-)
#11@ Erst mal Danke . . .
aber meinen Sie wirklich, es geht morgen um was Anderes?
#10Immer mit der Ruhe
Es bezweifelt niemand, dass Sie und Ihre Kollegen sich einsetzen. Aber es ist halt auch eine Tatsache, dass alle anderen Berufsgruppen mit ihrem Lobbyismus wesentlich erfolgreicher sind als wir. Und es tut eine Analyse not, warum das so ist. Ich wünsche Ihnen wirklich von Herzen ein glückliches Händchen, dass Sie eine adäquate, wirksame und wahrnehmbare Reaktion auf diesen Affront finden. Vielleicht fangen Sie ja auch mal an, das Undenkbare zu denken und den Patienten mal zu zeigen, was eigentlich los ist. Für die funktionieren wir nämlich immer noch reibungslos also warum sollten die sich Gedanken machen? "Paradebeispiel die Reaktion der SPD. Ein Armutszeugnis. Schlimmster klassenkämpferischer Wahlkampf mit den niedersten Instinkten der Bevölkerung." Da fragt man sich jetzt unmittelbar: Warum lese ich diesen Satz nicht von Herrn Wolf oder Herrn Becker? Wo ist Herr Martius, der das in die PResse bringen kann?
#9@8
die #5 überliest man besser, don´t feed the troll
#8 @ 5 Bruder?
Sind Sie der Bruder von Heinz-Günter? Oder Schwager?
#7@ Lueg et.al. - Ihr seid echt Super Kollegen!
. . . das wollte ich Euch immer schon mal sagen. Habe meiner Approbierten gerade mitgeteilt, daß ihr freier Freitagnachmittag ausfällt, da ich morgen 6.09 Uhr ab HB Hbf in Richtung B fahren werde. Natürlich just for fun, weil ich sonst nichts Besseres zu tun habe und es lecker Kekse bei der ABDA gibt. Meine Frau freut sich auch gerade ein Loch in den Bauch, kann sie doch wieder mal alleine vor dem Fernseher sitzen, weil ich sicher erst kurz vor Mitternacht wieder im Haus sein werde. Allen anderen Kollegen die morgen in Berlin eintrudeln dürfen, geht es genauso. Vielfach müssen sie noch früher los. Habt Ihr Euch das überhaupt mal bewußt gemacht? Neeeeeee . . . habt ihr nicht. Ihr haut nur mit maximaler Schilddrüsenüberfunktion ohne Überlegung drauf, weil ihr einen Sündenbock für das elendige politische Versagen der derzeitigen Regierungsparteien sucht. Eigentlich wisst Ihr aber genau, wie schwierig es für unseren Berufsstand ist, gegen diese unsäglichen, im Kleinhirn vieler Medienvertreter und Politiker eingebrannten Neidkomplexe und Vorurteile anzustinken. Paradebeispiel die Reaktion der SPD. Ein Armutszeugnis. Schlimmster klassenkämpferischer Wahlkampf mit den niedersten Instinkten der Bevölkerung. Biete aber schon jetzt jedem Interessierten an, sich vorab - sozusagen prophylaktisch - über Art und Umfang der Tätigkeit von gewählten Standesvertretern zu informieren, damit sie nach dem "Systemwechsel" nicht aus allen Wolken fallen. Nichts für ungut, aber das muß ich im Interesse aller Vorstandskollegen, die sich vielfach schon über Jahre einbringen, mal loswerden. Es reicht einfach.
#6Verbrannt
Die jetzigen Führungsköpfe sind verbrannt. In der Politik nimmt man sie nicht ernst, bei der Basis haben sie endgültig jeden Rückhalt verspielt. (und ich meine die Basis, nicht ggf. profitierende Funktionäre). Ein (berufs-)politisches Amt bedingt den Rücktritt bei Erfolglosigkeit.Und schlimmer kann es ohne das jetzige Spitzenpersonal nicht kommen.
#5#3 Hut?
.... und dann? Glaube kaum, dass die GUTE Personaldecke bei den Apotheker und .innen so prall ist. Und wer von denen ist so bekannt bei Politik usw., wie die jetzige Spitze. Machen Sie es doch. Alle schreien immer das vermeintlich einfachste und "wirkungsvollste". Selbst in die Bütt wollen diese dann nicht. Die Apotheer sollten froh sein, eine solche Spitze zu haben. Wie es wohl nach der Neuwahl aussehen wird?
#4
Dieser Kommentar wurde entfernt.
#3Hut nehmen
Ich hoffe ein paar Herren fühlen sich von dieser Überschrift angesprochen. Befürchte allerdings ehr eine Wulf Mentalität
#2Na da wollen
wir doch mal gespannt auf morgen warten.
#1Diskussionen und Warme Luft
Too little too late for all those rich pharmacists!!!!!!!!!!!!!!