Freie Apothekerschaft

77.205 Unterschriften gegen Rabattverträge APOTHEKE ADHOC, 23.04.2012 18:06 Uhr

Berlin - In Berlin haben heute Vertreter des Vereins „Freie Apothekerschaft“ dem Patientenbeauftragten der Bundesregierung, Wolfgang Zöller (CSU), drei Kartons mit Unterschriften gegen die Rabattverträge übergeben. Insgesamt kamen 77.205 Unterschriften zusammen. Ursprünglich hatte der Verein die gesammelten Stimmen bereits beim Apothekertag in Düsseldorf an Vertreter des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) übergeben wollen.

Die Aktion lief seit Juli 2011 unter dem Titel „Wir wollen die Arzneimittel, die unsere Ärzte verschreiben“. Die Apotheker kritisieren, dass die ständige Umstellung auf ein neues Präparat die Patienten verunsichere. „Ihren Ärger laden die Versicherten in den Apotheken ab“, so die Freie Apothekerschaft.

Der Verein mit derzeit rund 100 Mitgliedern fordert, dass künftig der Arzt entscheidet, welches Arzneimittel in der Apotheke abgegeben wird. Alternativ könnte der Arzt auch einen Wirkstoff verschreiben und der Apotheker das preisgünstigste Präparat abgeben.

APOTHEKE ADHOC Debatte

Ältere Kommentare lesen 3 Kommentare
  • 24.April 2012, 20:35Uhr
    Community Mitglied

    #3Super!

    Noch ein Glückwunsch.Hoffentlich wird der Patient mal gesehen und nicht nur die KK.

  • 24.April 2012, 10:45Uhr
    Community Mitglied

    #2Danke !!!

    Danke für Euren Einsatz !

  • 24.April 2012, 09:19Uhr
    Community Mitglied

    #1Schöne Aktion....

    ...meinen Glückwunsch für diese Kampagne. Ich hoffe die Politik wird den Wunsch des Patienten/Wählers in dieser Sache berücksichtigen. Bei den KK Rücklagen sollte es möglich sein, die Rabattverträge auf ein erträgliches Niveau herunterzubringen.

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