25 Cent: Nackte Tatsachen für Rösler Carolin Bauer, 17.08.2012 12:04 Uhr
Berlin - Nackt bis auf die Haut: Als Protest gegen die Honorarpläne der Regierung hat sich eine Apothekerin aus Bayern ausgezogen. Mit einem großen Apotheken-A vor dem Bauch richtet Gabriela Aures eine Botschaft an Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler (FDP): „In welche Tasche wollen sie uns noch greifen?“ Bald soll das Motiv als Poster in ihrer Apotheke hängen.
Aures ist Inhaberin der Rathaus-Apotheke im oberbayerischen Gaimersheim. Die Apotheke hat sie vor 13 Jahren gekauft. Heute sehe sie wie viele andere Kollegen ihre Existenz bedroht, klagt Aures. Die Idee, mit einem Aktbild auf ihre Not aufmerksam zu machen, sei ihr ganz spontan gekommen. „Ich will es in der Apotheke am HV-Tisch aufhängen“, sagt Aures. Eigentlich sei es für das Schaufenster geplant gewesen. Doch ihr Ehemann, der sie fotografiert habe, sei damit ganz und gar nicht einverstanden gewesen.
In der rund 10.000 Seelengemeinde ist Aures als Apothekerin natürlich bekannt. Insgesamt gibt es in Gaimersheim zwei Apotheken. Das Plakat solle jedoch mit seinem provokanten Motiv die Kunden aufmerksam machen. „Viele wissen gar nicht, wie sich die Preise zusammenstellen“, sagt Aures.
Durch solch ein Plakat komme man ins Gespräch. Sie will mit dem Vorurteil aufräumen, eine Apotheke sei noch eine Goldgrube wie vor 20 Jahren. „Manche Kunden werden allerdings vielleicht erst einmal nach Luft schnappen.“
- 1
- 2
Lesen Sie auch
- Apothekenhonorar Röslers Tabelle»
-
Apothekenhonorar
Apotheker startet Anti-FDP-Kampagne»
-
Kossendey-Video
Videothekerin: Die Schubladenzieher»
-
Apothekenhonorar
Apotheker fordert Streik und Mittwochsdemos»
-
APOTHEKE ADHOC Umfrage
Apotheker: Protest gegen 8,35 Euro vorbereiten»
-
Apothekenhonorar
BMWi erklärt 8,35 Euro»
APOTHEKE ADHOC Debatte
Neuere Artikel zum Thema
Wort & Bild Verlag
Honorar-Flyer für Apotheken Umschau»
Apothekenhonorar
Medienrummel um nackte Apothekerin»
APOTHEKE ADHOC Umfrage
Jeder Dritte würde sich ausziehen»
Apothekerprotest
Jetzt zieht auch Kossendey blank»
Apothekenhonorar
Nackte Apothekerin Nr. 3»
Apothekenhonorar
Erster Apotheker wagt nackten Protest»
Apothekenhonorar
25 Cent: „Eine knappe Sache!“»
Apothekenhonorar
Apothekerin als Fußabtreter»
- Apothekenhonorar „Ohne Apotheken wird’s bald ganz dunkel“»
Öffentlichkeitsarbeit
„Sympathiekampagne“ für die ABDA»
Mehr aus Ressort
- Rabattverträge DAK spielt Rabattpuzzle»
- APOTHEKE ADHOC Umfrage Umfrage: Mehr als 1,75 Euro geht gar nicht»
- Kassenabschlag Apotheker fordern Urabstimmung»
#45@Kommentar 44 Herrn Lachenmaier
Werter Herr Kollege Es ist schön, wenn Ihre Zusammenarbeit so klappt. Das erlebe ich selten, kommt aber gaaaaaaaaanz langsam wieder. Die Idee ist provokant, klar. Aber wenn die Ärzte ehrlich sind, sagen sie: Stimmt, es ist so. Wer ehrlich zu sich selber ist, hat kein Problem damit. Doch meine Erfahrung ist, dass viele Ärzte - und in meiner Stadt werden die Ärzte extrem "eingebildet" ausgebildet - es nicht vertragen, wenn Apotheker sie auf Fehler hinweisen oder Verbesserungsvorschläge unterbreiten für den Patienten. Gut, der Nachwuchs wird langsam. Ausserdem ist der Arzt prägend für unseren Berufsstand, da gibt es Studien zu. Und da die Ärzte eh nichts von uns halten (in der Masse). Womit wir beim Patienten sind: Der denkt doch, wir können ersetzt werden, da der Arzt ja Ahnung hat und er das Internet. Es weiss doch keiner, dass wir die größere Kompetenz haben. Ich selbst kommuniziere das auch meinen Patienten, schiebe hinterher, dass das erstmal überheblich klingt, aber ein Familienmitglied Medizin studiert hat und ich mir das dann selbstbewusst erlaube, zu kommunizieren. Wahrheiten sind Wahrheiten, wieso sollte man sie verschweigen? Es gibt sicherlich noch viele andere Ideen, aber in unserer Medienwelt ist Provokation mit Wahrheit das effektivste Mittel - aus meiner Sicht. Ich habe 2011 schon mal eine Karrikatur zu Rösler, der auf dem Apotheker rumtritt, veröffentlicht. Wie kann man nur, wen interessiert das. Hinter vorgehaltener Hand habe ich dann gehört: der hat Mut, das traue ich mich nicht. Er spricht die Wahrheit. Also: Warum sollten die Ärzte ein Problem mit der Wahrheit haben. Verprellen tut man nur die, die ein Egoproblem haben. ;)
#44@43 kersting
nichts gegen weitere image-kampagnen, aber weshalb sollten wir uns mit den ärzten anlegen? (ihr beispiel) wir profitieren hier vor ort von einer guten und kollegialen zusammenarbeit und ich denke und hoffe, das geht auch vielen anderen so. wichtig ist immer, seine kundschaft zu sensibilisieren und die meisten hören auch gern zu. informieren gern - aber nicht mit solchen vergleichen. da gibt es doch bessere ideen, oder?
#43Endlich mal medienwirksam...
...aber wir leiden unter dem subjektiven Empfängerhorizont der Nicht-Apotheker. Denn solange die Apotheker nicht im Geschäft selbst zu sehen sind, große (?) Autos fahren und Preise im OTC verramschen können, geht es denen zu gut - ist die Meinung. Ich habe am eigenen Leib erlebt, was der eingeschränkte Horizont bei Nicht-Apothekern bedeutet - selbst bei Vermieter und Angestellten. Und dieses eingeschränkte Denken ist überall. Wenn selbst in Institutionen der Ruf als Lebemann und Cabriofahrer durch Deutschland geht, läuft was falsch. V.a., wenn man 60-80Std/Woche schuftet und sich darum eben z.B. ein 3er Cabrio leistet. Übrigens ein Auto, was in anderen Berufsklassen als untere Kategorie gesehen wird. Die Leute gucken nicht dahinter, sie sehen nur das, was sie sehen können (und wollen). Und die Leute sehen nicht, dass durch das Arbeitspensum Ehen oder Beziehungen kaputt gehen. Ich finde die Aktion sehr mutig, aber ich denke, sie wird wohl eher auf dem Land etwas bringen oder dort, wo schon viele Apotheken schliessen (wie in Hessen, die bis Juli -14,5% verloren haben). In der Stadt und bei Preiskampf müssen erst Apotheken schliessen, wenn man dem Plakat glauben soll. Wie wäre es aber generell mal mit einer Imagekampagne, die auch mal Wahrheite verbreitet? Z.B.: Wussten Sie schon, dass ein Arzt niemals die Kompetenz einen Apothekers hat? (Ein Arzt hat 200-300Medis im Kopf, ein Apotheker 3000-6000!) Ich denke, da uns keine Zeit mehr für das Image bleibt, müssen wir beide Kampagnen parallel fahren.
#42@ J Schnellrath
"...das Grundübel der deutschen Apothekerschaft: sie ist sich nicht einig und halten leider nicht zusammen!" Wir werden das ja bald sehen. Die DAZ will in den kommenden Ausgaben die Streikbereitschaft der deutschen Apotheken abfragen und unterstützt damit die Kollegen, die sich bei apothekerprotest.de bereits solidarisiert haben (gibt's also durchaus!). Die Frage wird sein, wieviele werden es am Ende sein? Sehr viele wollen nicht mehr auf die ABDA warten. Unterstützen wir sie: www.apothekerprotest.xobor.de
#41Nackte Tasachen
Sehr geehrte Kollegin Aures, Respekt vor Ihrer recht drastischen Darstellung der Situation in den meisten deutschen Apotheken. Aber auch schon die Kommentare der Kollegen auf Ihre Plakataktion zeigt eigentlich das Grundübel der deutschen Apothekerschaft: sie ist sich nicht einig und halten leider nicht zusammen! Und das gibt unseren Gegnern die richtige Waffe in die Hand. Seit fast dreißig jahren lebe ich meinen Beruf aus purer Überzeugung-kein Erbapotheker! schon allein dieses Wort ist total daneben!- und habe die stetig wachsenden Herausforderungen der wechselnden Regierungen aller Coleur analysiert und Lösungen für meine weitere Arbeit gefunden: hohe pharmazeuitsche Leistungen und zwischenmenschliche Integrität.Dazu gehört auch unpopuläre Massnahmen zu treffen und nicht Angst davor zu haben, dass der Kollege auf der anderen Straßenseite vermeintlich von meinem Nein profitiert. Zeigen wir den Herren und auch Damen der Wendehälse-sprich Polikerschaft-dass die deutsche Apothekerschaft unverzichtbar ist und zusammenhält. Sehen Sie denn alle nicht die Bestrebungen der Politik, den Mittelstand zu zerstören? Große Ketten haben doch Vorstände, in die abgehalfterte Politiker nach ihrer Politkarriere doch unterschlüpfen können. Apotheken bieten diesen exclusiven Service nicht. Auch die Gewerkschaften bieten uns keinen Schutz, denn auch diese Funktionäre sind machtgeil und benötigen nur manipulierbares Stimmvieh. Ansonsten lässt es sich als Radieschen-nur außen ein bisschen rot- im Chanelkostum und Armanianzug gut von Gleichheit parlieren. Und Vorstände von den in der Gewerkschaftszeit so verpönten Firmen bieten auch Gewerkschaftsfuzzis ein sonniges Ruhekissen. Liebe Kollegen, hoffen wir nicht auf Politiker- die haben eh kein Gewissen und chronische Amnesie-Funktionäre-Herr Hundt, was hat Sie als Arbeitgeberpräsident bloß geritten, solche Statements abzugeben?? Haben Sie vergessen, dass der deutsche MIttelstand Sie in diese Position vor Jahren gebracht hat und Sie danken dieses mit dieser Münze? Vielleicht sollten wir daran etwas ändern!!!!!Es sind nackte Tatsachen, dass wir von einem geringen Prozentsatz -wieviel Politikergibt es eigentlich- als überflüssig gesehen werden. Aber unsere Bilanz auf der anderen Seite sind Millionen von Kundenkontakten-das ist unsere Bank- macht was daraus! Lasst diesen Wendehälsen, die für ein paar Minuten am Redepult des Bundestages ihre Oma verschachern würden, nicht die Macht. Nutzen wir unsere Macht im direkten Gespräch mit unsren Kunden durch Gespräche, Anteilnahme-siehe auch der Bericht über den Kollegen aus Kleve- yes we can!
#40Klagen!!!!!!!!!!
Jeder sollte zum anwalt ghen und geld investieren in eine klage oder sammelklage nicht gegen diese regierung weil sie bald abgewaehlt werden sondern die bundesrepublik.Es wird irgend wo schlupfloecher seihen die sie vergessen habenDa unsere blode Abda und DAV es nicht fuer noetig haelt sollten wir jetzt ,jeder von uns,anwaelte konsultieren.,Wir haben alle sovielgeld verloren wir sind alle enteignet geworden das anwaelte eine billige loesung waeren.Die enteignung ist interessant.Diese verdammte regierung hat eine entwicklung vorangetrieben das bedeutet viele haben apotheken die nicht mehr verkaueflich sind.Sie haben uns enteignet.Wir haben alle die banken bezahlt und unsere besitzstand verloren.Nicht alle aber sehr viele.Wir diskutieren ueber Putin,Chavas Castro wir sollten ueber ex jegendfuehrerin merkel und bande reden.Undemokratisch faschistische tendenzen in Vaterland D!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
#39Gratuliere ganz tolle idee!!!!!!!!!!!!!!
Congratulations!!!!!!!!!!!!!!
#38@#36
das beobachten der kundenreaktion ist auch ein grund, warum ich das plakat nicht ins schaufenster hängen werde. die leute gehen vorbei und wissen nicht, warum hängt die da "nackert" rum. wenn sie allerdings IN der apotheke das photo sehen , kann ich ihnen den hinter- und beweggrund erklären. und ebenso habe ich nicht vor, dieses photo ungefragt auf irgendwelchen politiker/parteien seiten zu platzieren und habe auch meine kollegen gebeten, das zu unterlassen. ich empfände das alte "plumpe stimmungsmache" an ungeeigneter stelle.
#37@36
eben herr herzog, was haben wir im moment auch schon zu verlieren? und danke für ihren 2. kommentar.
#36Ansichtssache, eben ...
... und deshalb habe ich hier bewusst - bei all der Begeisterung - den Advocatus diaboli gespielt und gezeigt, dass man das Ganze eben auch anders sehen kann, insbesondere von außen ohne tiefere Kenntnis der Situation. Aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren. Manch kritisch beäugte Aktion wurde schon zum Riesenerfolg, anderes mit viel Vorschusslorbeeren Bedachtes verschwand in der Versenkung ... Entscheidend sollte sein, wie eine solche Aktion bei den Kunden ankommt. Diese müssen die Verbündeten werden! Und deshalb sollte unbedingt die Reaktion der Kunden sehr fein beobachtet werden. Bei den Politikern direkt würde ich mir mit solchen Aktionen nicht allzu viel erhoffen. Das ändert sich erst, wenn sie merken sollten, dass Wählerstimmen in Gefahr sind. Doch wie heisst es: Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren. In diesem Sinne: Probiert es einfach aus - auf gutes Gelingen!
#35@all Das Plakat ist gut!
Machen!!
#34Ansichtssache
zu @26 jetzt stehen wir vielleicht noch nicht ganz nackt da, aber wie lange wird es dauern, bis es soweit ist. Für eine Apotheke ist es täglich soweit, dass sie finanziell nackt dasteht. Mehr vermittelt das Plakat nicht, Herr Herzog und die Werbewirtschaft wird entgegen Ihrer Meinung der Kollegin beipflichten. Ihnen fehlt vielleicht nur der Blick und die Intuation dafür. Das Poster ist stimmig bis in die gezitterte Schrift. 11.400 Einwohner und 2 Apotheken. Das muss gar nichts heißen. Das sollten sie eigentlich wissen, falls Sie mit der DAZ zu tun haben. Da ist man gut sortiert mit Zahlenmaterial. Dann lassen wir den Drops doch gelutscht sein und lassen den Hammer kreisen: Fifthy ways to leave your turturers
#33so, die neuen daten:
plakate ab dienstag, versand : 4,10 € plus 1,50 € wenn es rollt ( post halt), wenn es nicht rollt, dann nur 4,10 (plakat im paket - suupersache !! ) plakat kostet mich 8 € plus 19% mwst. also 9,52 plus versandrolle : 1,80 incl. mwst. oder weiterleiten über großhandel(anzag/gehe, dauert aber) die tafel erreiche ich erst morgen, die kinderwelt (kinderbetreuung ab säuglingsalter) auch. bestellungen oder photodaten per mail: info(at)rathaus-apotheke-gaimersheim.de
#32@#26:
richtigstellung: - etting hat sehr wohl eine apotheke : st. michael apotheke ; wird aber unter ingolstadt gelistet. - gaimersheim gehört zum landkreis eichstätt, ist eine eigene gemeinde,, grenzt aber an ingolstadt und hier gibt es ganz in der nähe ein großen einkaufszentrum, mit apotheke natürlich, das sehr viele kunden auch aus dem ort an/abzieht ansonsten geht es ja nicht um meine persönliche ( finanzielle)situation alleine - die sie fälschlichweise aber sehr gut zu kennen glauben - sondern um die apotheker in deutschland insgesamt. und da ist mir nicht nach "schbässle" zumute.
#31@all Kleines facebook . . . als Anregung. :-))
Uwe Hansmann Respekt für die Aktion. Bitte 5x Plakate in A1 zum Aushang in den Apos. vor 2 StundenAures Gabriela wenn ich mit der druckerei fertig bin, sage ich bescheid! kann aber locker mittwoch werden.. vor 2 StundenUwe Hansmann Schätze mal, Sie werden die Auflage heftig erhöhen müssen. ;-)) Wir sollten das gegen Spende für ein soziales Projekt in Ihrem Ort erwerben! Mal Gedanken machen und Konto online stellen. vor 2 StundenAures Gabriela ein plakat kostet 9,50 € versand entweder über gemeinsamen großhandel (anzag, gehe) oder per post. und ich werde mal sehen, ob die kirche eine spende will - nö, nur spaß..lieber die tafel oder kindergarten.. vor 2 StundenUwe Hansmann Macht es für die Tafel. Kommt immer an. Und weil es mindestens 5 vor 12 ist sollte das Plakat inkl. Spende 11,95 kosten. (Gegenwert einer Pizza ;-))
#30@26 herr herzog
... wozu benötigen wir "hochglanzwerbespots", die eine agentur für viel geld produziert? was frau aures hier mutig macht, ist v.a. anderen authentisch und spontan. damit wird sie mehr aufmerksamkeit erreichen als sämtliche abda-hüpfburgen und hochglanz-artikel zuvor. unterschätzen sie die wirkung nicht.
#29@26
"Nichts gegen Aktionen ... aber durchdacht. Und mit einer handwerklichen Umsetzung bei der Mediengestaltung, die einer soliden 40 Mrd. €-Branche angemessen ist." Schon sehr richtig, Frau Aures hatt nur einfach keine Lust und Geduld mehr, auf irgendeine "Wir müsse erstmal abwarten vielleicht wird ja doch nicht alles schlimmer kommen..."-Hinhaltegeseiere unserer "Stammesältesten". Haben Sie den Offenbarungseid des Herrn Engelen von vor 1-2 Wochen schon vergessen? Der Mann ist VORSITZENDER eines PR-Ausschusses, von dem 99% der Apotheker in Deutschland nicht mal wissen/wussten, dass es ihn überhaupt gibt! DAS passt - bei allem Respekt für alle Ehrenamtlichen - nun einmal NULL komma GARNICHT zu einer "soliden 40Mrd. EUR Branche. Daher: Respekt! Frau Aures!
#28DANKE FÜR DIE MUTIGE UMSETZUNG
...ich habe genau diese Idee am 13.02.12 an die LAK Baden-Württemberg gemailt, um die gut gemeinte Pinocchio-Kampagne (www.apotheken-informieren.de) etwas wirkungsvoller zu gestalten: ZITAT: Für die Kampagne 2013 habe ich eine weitere Idee (bitte nicht lachen!) – sie ist plakativ bis provokant, wird so u.U. nicht von Apothekern erwartet, aber evtl. frech, witzig und für das jüngere, mobilere Publikum eine Option, die Wichtigkeit der Apotheke schon in jungen Jahren (16+) aufzuzeigen: „Nichts als die NACKTE WAHRHEIT!“ „Aber dennoch anziehend“ Ihre Apotheke Dazu wieder die ganzen Argumente, bildlich verknüpft mit nackter Haut. Selbstverständlich jugendfrei, aber wir wissen ja alle, das sowas werbetechnisch (noch) immer zieht. Die Gestaltung kann ja durchaus wertig und niveauvoll, aber eben auch ein Hingucker sein – für Frau und Mann. Negativ wie positiv. So in Richtung entschärfte Version der Benetton-Fotos. Stilmittel der Gegenüberstellung – wie man eben auch mit der nackten Wahrheit konfrontiert werden kann. Nackter Mann mit großem Apotheken-A vor sich, das Entsprechendes verdeckt. Nackte Zahlen, die aufzeigen, was nirgends zu lesen ist. Nackte Tatsachen, was jede Apotheke täglich leistet… Nackter Patient (hinsichtlich Datenhoheit durch vers. Verträge, Gesundheitskarte, Angaben im Versandhandel, etc….), Apotheke der Schutzmantel. Außerdem passt „nackt“ doch auch irgendwie zur Apotheke: natürlich, schön, schutzlos, jeder hat´s gern, aber es kann auch schnell kalt werden. Jede Reform ein Kleidungsstück weniger und bekanntlich hat der Nackte keine Taschen… Ich meine, es ließe sich was draus machen. Nur mal als spontane Idee… Und was war die Antwort der LAK: Sehr geehrter Herr Ertelt, ... Zu Ihrem Vorschlag „NACKTE WAHRHEIT“: Ich verstehe die Idee dahinter und begrüße auch den provozierenden Effekt der Motive. Ich habe jedoch Zweifel, wie die Materialien durch Ihre Kollegen angenommen würden. Wir haben das Gefühl, mit der langen Nase auf den Plakaten bereits an eine Grenze der Akzeptanz durch die Apotheken gestoßen zu sein. Zudem darf man sowohl Apotheker als auch Patienten mit Kampagnen nicht überladen. Ich gehe daher davon aus, dass nach dieser Kampagne zumindest ein Jahr Pause eingelegt werden müsste, bevor die nächste Kampagne gefahren werden kann. Für Rückfragen stehe ich natürlich gerne zur Verfügung. Mit freundlichen Grüßen Die Idee und noch viel mehr die Umsetzung, Frau Aures, ist wirklich klasse und verdient meinen höchsten Respekt! Eine Nackt-Demo vor dem Bundestag ? Das würde die Republik nicht mehr vergessen...
#27Leistung in der Zukunft..
"Schon ab Sachbearbeiterebene aufwärts lernt man in der Industrie, dass man mehr Geld nicht auf die Mitleidsschiene bekommt oder "weil eben alles teurer wird". Sondern nur mit der Aussicht auf mehr Leistung - in der Zukunft." Und selbst Winziggewerkschaften wie PVC oder DGL zeigen uns annährend jährlich wie es noch geht: Mit der Aussicht auf gar keine Leistung mehr in ganz unmittelbarer Zukunft. (PVC und DGL vorzugsweise in der Feriensaison, bei uns vielleicht Erkältungszeit?)
#26Sehe ich etwas anders ...
Was soll ein solches Plakat vermitteln? Dass der Berufsstand finanziell völlig nackt dasteht? Geben das die Daten wirklich her? Und wer steht nackt da und warum (denn die gibt es ja ohne Zweifel)? Mit solchen Aktionen wird man ... - einen bedeutenden Teil aufgrund der Darstellung an sich abschrecken, - bei Anderen nur ein mildes Lächeln hervorrufen, - bei Manchen auf Mitleid stoßen, - nur die Wenigsten werden ernsthaft ins Grübeln kommen bzw. den Dialog suchen. In der Summe also viel zu wenig positiver Effekt! Und bitte nicht an die verantwortlichen Politiker weiterleiten! Da könnte doch glatt jemand auf die Idee kommen, und per Google Maps mal eben rasch wie ich eben nachrecherchieren: 11.400 Einwohner in Gaimersheim (+ Nachbarstadtteil von Ingolstadt - Etting - ohne Apotheke) mit 2 (zwei!) Apotheken, in einer Gegend, die nicht unbedingt zu den ärmsten der Republik zählt. Wer da um seine Existenz fürchtet ... Da kenne ich wirklich dramatischere Beispiele! So etwas kann dann eben ganz böse nach hinten losgehen! Nichts gegen Aktionen ... aber durchdacht. Und mit einer handwerklichen Umsetzung bei der Mediengestaltung, die einer soliden 40 Mrd. €-Branche angemessen ist. Und da sehe ich zwei Varianten: Entweder klar und rational, oder mit Witz (und trotzdem Verstand). Mir kommt bei dieser Gelegenheit ein tatsächlich reales (!) Beispiel in den Sinn: "Einst fuhr er S-Klasse - heute liefert er seine Medikamente im Kittel auf der Vespa aus ...". Liesse sich als Kurzspot so umsetzen, dass die Lacher gewiss wären. Nun, Spass beiseite: Schon ab Sachbearbeiterebene aufwärts lernt man in der Industrie, dass man mehr Geld nicht auf die Mitleidsschiene bekommt oder "weil eben alles teurer wird". Sondern nur mit der Aussicht auf mehr Leistung - in der Zukunft. Für die Vergangenheit zahlt niemand was, hart, aber wahr. Es wird also viel mehr darauf ankommen, einen Leistungskatalog für die Zukunft zu entwickeln und sich über neue Honorierungsformen Gedanken zu machen. Was die jetzige Runde angeht: Der Drops ist, fürchte ich, gelutscht ... Dummerweise sind wir mit z.B. mit der ApBetrO bereits wieder in Vorleistung gegangen, ein schwerer, strategischer Fehler. Da hätte schon der Hammer kreisen müssen ...
#25Ich bezahle jeden Preis
her mit dem Poster!!!!!!
#24bei soviel ENERGIE
muesste die Neonröhre des Apotheken A eigentlich leuchten ;-)
#23DAUMEN HOCH !!!
tolle AKtion
#22ich ziehe den Hut!
bei meiner Figur wäre das nicht so dolle, aber bei einer großen Masse? Warum nicht! Ausziehen!!!
#21Zwischenresümee
Laut Umfrage aktuell 42 % von 127 die das auch machen würden... ergibt 53...Ich spinn' jetzt mal rum: Wir 53 machen das und posten die Bilder einzeln bei Rösler, Lindemann, Bahr und Co...! Wie wäre das ? Klaus Wilhelm
#20Super Aktion
Das Plakat würde ich sofort in mein Fenster hängen. Danke für ihre Idee und den Mut. Christoph Leddin
#19toll
gabriela, das weisst du ja schon. Ich kann mir schon vorstellen, wie Wolf, Becker und mit Sicherheit Engelen jetzt aus dem Kopfschütteln nicht mehr raus kommen. Das kommen wir bei deren Verhandlungspraxis aber auch nicht mehr.
#18hallo umschau...
...ein bild der mutigen kollegin auf der titelseite. wo seid ihr eigentlich? weißwurst, freibier und radio reichen jetzt nicht mehr. jahrelang haben die apotheken euch gefüttert...es wird zeit mal was für uns zu tun. wir erwarten unterstützung, dann können wir auch gern auf den messestand verzichten.
#17Anerkennung!
Leider gibt mein Körper das nicht her...
#16Respekt!
herzlichen dank frau aures ( - ich schreibe ab jetzt auch alles klein ;-) ) für diese idee und die mutige umsetzung.
#15Besser einmalige Aktion
Ich halte ja nichts von den nackten Stars bei ihren Peta- Statements. Aber eine so mutige Kollegin zu haben, die so viel Konsequenz besitzt. Hut ab. Und unter uns, sie ist auch ein richtiger Hingucker. Ich hoffe nur, dass das nicht allzuviele nachahmen werden, bei denen das nicht der Fall ist ;-)
#14@13
na, nur mut herr küsgens... danke gabriela! das ist mehr als mutig.
#13Bravo!!!
Danke für diesen Einsatz. Wo sind die anderen die es Frau Aures nachmachen?
#12einfach gut...
respekt......
#11Respekt !
Mehr solcher mutigen Kampagnen und ich fasse wieder Mut und Vertrauen in die Apothekerschaft !
#10Respekt!
Respekt und Dank an Frau Aures!
#9
Dieser Kommentar wurde entfernt.
#8gabriela aures
endlich eine frau, die mut und ideen hat. toll !
#7Volltreffer
Danke Frau Aures!!!!!
#6Volltreffer
Danke Frau Aures!!!!!
#5Daumen hoch!!
Respekt Frau Kollegin für Ihren außergewöhnlichen mutigen Einsatz!!
#4KAMPAGNE!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Gefällt mir wirklich super und Riesen-Respekt! Aber man sollte darüber nachdenken, das als Kampagne mit so vielen Apothekern wie möglich zu machen!
#3WAHNSINN!!!!!
die beste aktion des jahres.
#2bestellhotline:
info(at)rathaus-apotheke-gaimersheim.de danke für die positiven rückmeldungen !! gabriela aures
#1Super Idee! Einfach toll!
Respekt Fr Kollegin! Wirkung und Aussagekraft 1000 mal besser als Plakate mit Pinokkionase und Törtchen. Jetzt werden einige Herrschaften in Berlin auch nach Luft Schnappen! Ab damit zur Presse, dpa, etc.