Randnotiz : Doping mit Ulle
Mutig, mutig: Der Hersteller Dr. Kurt Wolff lässt sein Anti-Haarausfall-Shampoo Alpecin künftig von Jan Ullrich bewerben. Der Ex-Radprofi hat laut dem Handelsblatt einen Dreijahresvertrag... Mehr
Alexander Müller, 21. Dezember 2009, 17:40 Uhr
Der Kassenabschlag für Apotheken sinkt von 2,30 Euro auf 1,75 Euro pro Packung. Das hat die Schiedsstelle nach Informationen von APOTHEKE ADHOC soeben entschieden. Der Abschlag wird rückwirkend für das gesamte Jahr 2009 gezahlt. Auf der Basis von 571 Millionen abgegebenen Packungen entspricht das einer Bruttosumme von 315 Millionen Euro.
Die drei Vorsitzenden, Dr. Rainer Daubenbüchel, Professor Dr. Christian Starck sowie Professor Dr. Ingwer Ebsen hatten den Vorschlag gemeinsam unterbreitet; die fünf Vertreter der Apotheker hatten zu-, die Kassenseite geschlossen dagegen gestimmt. Damit gab es eine Mehrheit von 8:5. Die schriftliche Begründung der Vorsitzenden steht noch aus.
Bereits Anfang des Monats hatten die Vorsitzenden die Parteien über die Eckpunkte ihrer Entscheidung informiert. Doch daraufhin hatte sich das Bundesgesundheitsministerium (BMG) eingeschaltet und in einem Schreiben an den Vorsitzenden Daubenbüchel die Berechnungsgrundlage unter Beschuss genommen. Statt einer Entscheidung Anfang Dezember war für heute ein neuer Erörterungstermin angesetzt worden.