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Promotionsskandal

Guttenberg, die Promotion und die Klinikkette

APOTHEKE ADHOC, 25. Februar 2011, 15:53 Uhr

  • Doktor a.D.: Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) war Aufsichtsrat des Klinikkonzerns Rhön, als Spendengelder an seine Universität flossen.Foto: Elke Hinkelbein
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Berlin -

Die Plagiats-Vorwürfe gegen Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) scheinen auch aus gesundheitspolitischer Sicht relevant zu werden: Einem Bericht des Tagesspiegels zufolge hat der Klinikkonzern Rhön zwischen 1999 und 2006 fast 750.000 Euro an Spendengeldern an die Fakultät überwiesen, an der Guttenberg promovierte. Bis 2002 war die Familie mit 26,5 Prozent am Konzern beteiligt; Guttenberg selbst saß zwischen 1996 und 2002 im Aufsichtsrat.

Guttenberg hatte sein Jura-Studium 1999 an der an der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bayreuth abgeschlossen. Bis 2007 schrieb er am gleichen Lehrstuhl seine Doktorarbeit. Genau in diesem Zeitraum flossen von Rhön-Konten die ersten Spendengelder für einen neuen Lehrstuhl in der Fakultät.

Eigenen Angaben zufolge hatte der Klinikkonzern im Jahr 1998 einen Kooperationsvertrag mit dem bayerischen Bildungsministerium geschlossen, in dem er sich durch Spendengelder für die Einrichtung eines Studiengangs „Gesundheitsmanagement“ stark machte.

Der Freistaat darf die im Vertrag zugesicherten Finanzspritzen jedoch ausschließlich für den neuen Studiengang verwenden. Mit dem Geld wurden Personalkosten gedeckt. Grund für die Finanzhilfe sei das Interesse des Konzerns, für mehr Nachwuchskräfte im Bereich des Krankenhausmanagements zu sorgen. Da der Vertrag vom Vorstand beschlossen wurde, sei Guttenberg als Aufsichtsratsmitglied aber nicht an der Entscheidung beteiligt gewesen.

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apotheke adhoc Debatte 3 Kommentare

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Community Mitglied 28. Februar 2011, 15:41 Uhr
Ohne Ehrgefühl

Ein Doktorand, der seinen Doktorvater über Jahre angeschmiert hat, besitzt kein Ehrgefühl.

Community Mitglied 27. Februar 2011, 17:13 Uhr
Lichtblick ??

Hat der jemals selbst gearbeitet, außer in der Vermögensverwaltung seines eigenen Familienvermögens.
Und dann noch den Doktor abgeschrieben ? oder schreiben lassen ? und dann erstmal alles abstreiten.

Community Mitglied 25. Februar 2011, 20:55 Uhr
..auch das noch!

wenn die bombe auch noch hochgeht, muss er gehen. wäre schade, denn als politiker würde uns dieser mann fehlen. weit und breit der einzige lichtblick. hoffentlich geht das licht da nicht aus.

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