Randnotiz : Doping mit Ulle
Mutig, mutig: Der Hersteller Dr. Kurt Wolff lässt sein Anti-Haarausfall-Shampoo Alpecin künftig von Jan Ullrich bewerben. Der Ex-Radprofi hat laut dem Handelsblatt einen Dreijahresvertrag... Mehr
dpa, 30. Dezember 2009, 13:06 Uhr
Die Produktion des Schweinegrippe-Impfstoffs Pandemrix im Dresdner Werk von GlaxoSmithKline (GSK) läuft trotz gesunkener Nachfrage zunächst planmäßig weiter. „Solange nichts anderes entschieden ist, halten wir uns an unseren Vertrag“, sagte eine Sprecherin des Herstellers. Deutschland hatte insgesamt 50 Millionen Impfdosen bestellt. Die Gesundheitsminister der Länder wollen angesichts geringer Impfbereitschaft offenbar aber nur die Hälfte davon abnehmen.
„Momentan ist alles beim Alten“, so die Sprecherin: „Man kann nicht einfach den Knopf ausdrücken und dann stoppt alles.“ Die Produktion von Impfstoff sei ein langfristiger und logistisch anspruchsvoller Prozess. Offenkundig ist GSK jedoch zu Nachverhandlungen bereit. „Jetzt setzt man sich erstmal zusammen. Und wenn wir uns dann über eine bestimmte Menge einig geworden sind, dann müssen wir überlegen, wie wir das Ganze behandeln.“ Die Sprecherin erinnerte daran, dass auch Zulieferer beteiligt sind und GSK neue Mitarbeiter eingestellt habe.