Randnotiz : Doping mit Ulle
Mutig, mutig: Der Hersteller Dr. Kurt Wolff lässt sein Anti-Haarausfall-Shampoo Alpecin künftig von Jan Ullrich bewerben. Der Ex-Radprofi hat laut dem Handelsblatt einen Dreijahresvertrag... Mehr
Alexander Müller, 06. September 2010, 10:41 Uhr
Die CDU-Gesundheitsexperten wollen die Grenze zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung lockern. Die CDU-Politiker Jens Spahn, Dr. Rolf Koschorrek und Karin Maag haben am Wochenende ein Positionspapier mit verschiedenen Vorschlägen eingebracht. Demnach sollen die Krankenkassen nur noch bestimmte Zusatzversicherungen anbieten dürfen. Die privaten Anbieter könnten dagegen in Zukunft von gemeinsamen Rabattverträgen profitieren.
Es sei zu prüfen, wie GKV und PKV in Fragen des Versorgungsmanagements zusammenarbeiten könnten, heißt es in dem Papier. Dies helfe der PKV bei der Kostendämpfung. „Hier sollte auch die Möglichkeit gemeinsamen Leistungseinkaufs (Arzneimittelrabattverträge, Hilfsmittel, etc.) klar geregelt werden.“
Bei den Zusatzversicherungen wollen die Unionspolitiker Angebote über Chefarztbehandlung oder Zweitbettzimmer der PKV vorbehalten. Die Kassen müssten sich auf Selbstbehalt-, Kostenerstattungs- und Versorgungstarife beschränken.
Im Gegenzug sollen die Kooperationsmöglichkeiten erweitert werden, damit die Kassen ihren Versicherten trotzdem entsprechende Angebote machen können. In Betracht gezogen werden dabei ein Betrieb gemeinsamer Geschäftsstellen, Vertriebsprovisionen und gegenseitige Dienstleistungen, etwa bei der Abwicklung der Zusatzversicherungen.
Die Vorschläge der CDU-Politiker wurden am Wochenende erstmals in der Koalition diskutiert. Über die einzelnen Vorschläge soll jetzt in kleinerer Runde verhandelt werden, heißt es aus Koalitionskreisen.
apotheke adhoc Debatte 1 Kommentar
MitdiskutierenMehr Rabatte..........., oder....
oder wissen Sie, was Ihre Krankenkasse mit ihren Rabatten so jährlich einspart?? Meine hat's mir immer noch nicht verraten!
Das sich die PKV da 'reinhängen wollen, dürfte klar sein.
Doch auch Rabatte müssen erfaßt, berechnet, bearbeitet, eingetrieben werden.
Also (auch wenn die Juristen jetzt traurig werden):
Weg mit den Rabatten, wenn wir eine Vereinfachung (und auch damit Kosten sparen) wollen
und
einheitliche und ohne (!) Kompensation gesenkte Herstellerabgabepreise ohne Rabatt-hin und -her.
Die Aufschläge von Großhandel und Apotheken sind bereits seit Jahren gesetzlich gefixt.
Und der Apothekenabschlag für die GKV?
Reduktion des Abschlags??
Herstellerrabatte??
- weg damit! Überflüssig wie ein Kropf!
Was hindert uns eigentlich daran, einmal mit einem weißen Blatt Papier das Planen zu beginnen....