Der Wahn des Großkunden
Es ist das Mantra des Großkunden: Die Krankenkassen wollen ihren alten Apothekenabschlag von 2,30 Euro zurück. Mit dieser Maximalforderung geht der GKV-Spitzenverband in jede politische Debatte. Neu... Mehr
Patrick Hollstein, 14. Februar 2012, 13:43 Uhr
So wie es aussieht, war für die Überwachung der Vorgänge bei der GFD stellvertretend für alle Gesellschafter die VSA zuständig. Das Münchener Rechenzentrum, an dem über den Förderungsverein der Süddeutschen Apotheken (FSA) rund 5200 Pharmazeuten als Mitglieder beteiligt sind, versuchte gestern, die Verantwortung auf einen ehemaligen GFD-Geschäftsführer abzuschieben.
Doch egal, wie viel die VSA-Chefs wirklich wussten: Die Vorwürfe des „Spiegel“ haben gewaltige Sprengkraft im Verhältnis des Rechenzentrums und der Apothekerverbände. Denn sowohl die VSA, insbesondere aber auch die GFD sind bei den Verbänden Chefsache: Für den Sächsischen Apothekerverband (SAV) betreute Geschäftsführer Dr. Ulrich Bethge die Beteiligung an der Datenfirma, für den Bayerischen Apothekerverband war mit Josef Kammermeier der 2. Vorsitzende zuständig. Auch die Baden-Württemberger schickten mit Uwe Geiß ihren langjährigen Verbandsvize ins Rennen. Geiß war parallel Vorstandsvize bei der VSA und wurde im Sommer vergangenen Jahres zum Chef des neu geschaffenen Aufsichtsrats gewählt.
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apotheke adhoc Debatte 8 Kommentare
Mitdiskutieren#8 Bravo!
Jetzt gibt Herr Becker auch noch alles zu:
Becker: „Die Berichterstattung ist sehr vergangenheitsbezogen und thematisiert zum großen Teil Sachverhalte, die unserer Kenntnis nach bereits seit 2010 abgestellt worden sind.“
Na dann!
#7 Spiegel schreibt nicht immer die Wahrheit...
Ich will hier niemand in den Schutz nehmen, aber eins steht fest, die Presse schreibt auch vieles, was nicht korrekt recherchiert wurde...
#6 Wieso die Aufregung?
Es ist doch interessant zu wissen, wer zuständig ist. Ich möchte wissen, was da läuft und wer auf Kosten von uns Apothekern in welchen Gremien tätig ist. Mich wundert ein bisschen, wenn Mitarbeiter von Verbänden wie zum Beispiel Herr Eickmann hier gegen Medien hetzen. Klar, dass er sich vor seine Chefs stellt. Aber wIeso die ganze Aufregung und Medienschelte, wenn alles so harmlos ist???
#5 Außer Vermutungen nichts Substanzielles
Liebe apotheke-adhoc-Redaktion,
wie Herr Eickmann schon schreibt geht es ja ganz schön spekulativ bei Ihnen in der Redaktion zu. "Fakten - Fakten - Fakten" warb ein anderes Nachrichtenmagazin einst. Davon lese ich leider nichts hier. Nur im Vermuten sind Sie gut. Schade!
#4 tiefer hängen
wir haben doch ganz andere Probleme!
#3 Vebrecherische Nationalsozialistische undemokratische Tendenzen!
Wann wachen die Bundesbuerger endlich auf!!!!!!!
Wir werden in allen richtungen ENDMUENDIGT!!!!!!!!!!
AUFWACHEN!!!!!!!!!
#2 Konjunktiv
könnte - hätte - würde - sollte: das hat augenscheinlich nicht nur der Spiegel drauf, sondern auch apotheke-adhoc. Schon toll, wie man sich hier auf eine fremdrecherchierte Geschichte stürzt und nun an die nicht-eigenen Thesen wenigstens ein paar eigene zusammengeschriebene Fakten hängt. Aber was soll ich als geneigter Leser mit der Aneinanderreihung von Namen und Funktionen anfangen? Oder anders gefragt: Was will mir der Autor hier eigentlich sagen? Hat man nicht im eigenen Haus lange Zeit darunter gelitten, dass personelle und informelle Kollaborationen gemutmaßt wurden, wo nach eigenem Bekunden keine waren? Mann, mann, mann ...
#1
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