Randnotiz : Doping mit Ulle
Mutig, mutig: Der Hersteller Dr. Kurt Wolff lässt sein Anti-Haarausfall-Shampoo Alpecin künftig von Jan Ullrich bewerben. Der Ex-Radprofi hat laut dem Handelsblatt einen Dreijahresvertrag... Mehr
APOTHEKE ADHOC/dpa, 18. Februar 2010, 12:24 Uhr
Unmittelbar vor einem Gespräch mit Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler (FDP) über Kostensenkungen hat die Pharmaindustrie die Preise für neue Medikamente verteidigt. Der Vorsitzende des Bundesverbands der Pharmazeutischen Industrie (BPI), Dr. Bernd Wegener, kritisierte im ARD Morgenmagazin, „dass Arzneimittel (...) auf einmal wie eine Konsumware verramscht werden sollen zum Nulltarif im Fortschrittsbereich“. Rösler müsse die Balance halten zwischen Fortschritt und Wirtschaftlichkeit.
Er werde dem Gesundheitsminister am Nachmittag Vorschläge zur künftigen Preisgestaltung neuer Arzneimittel unterbreiten, kündigte Wegener an. So sollen innerhalb von fünf Jahren nach der Zulassung Studien zum Nutzen des neuen Arzneimittels durchgeführt werden. Außerdem wollen die Unternehmen mit den Krankenkassen über die Preise verhandeln. Neben dem BPI sind heute auch Vertreter des Verbands Forschender Arzneimittelhersteller (VFA) bei Rösler.