Randnotiz : Doping mit Ulle
Mutig, mutig: Der Hersteller Dr. Kurt Wolff lässt sein Anti-Haarausfall-Shampoo Alpecin künftig von Jan Ullrich bewerben. Der Ex-Radprofi hat laut dem Handelsblatt einen Dreijahresvertrag... Mehr
APOTHEKE ADHOC, 10. September 2010, 13:29 Uhr
Die baden-württembergischen Apotheker sind von der eigenen Landesregierung enttäuscht: Im Gesundheitsausschuss des Bundesrats hatten die Politiker nicht für ein Pick-up-Verbot gestimmt. Damit gefährden sie nach Ansicht der Apothekerkammer die sichere Arzneimittelversorgung.
„Die Landesregierung hat sich wohl dem massiven Lobby-Druck der in Baden-Württemberg ansässigen Firmen gebeugt“, sagte Kammerpräsident Dr. Günther Hanke: Im Land haben die Drogerieketten dm, die mit der niederländischen Versandapotheke Europa Apotheek Venlo kooperiert, und Schlecker mit der konzerneigenen Versandapotheke Vitalsana ihren Sitz.
Ein Pick-up-Verbot ist nach Ansicht von Hanke die richtige Konsequenz aus dem EuGH-Urteil, das den freien Heilberuf Apotheker gestärkt habe. Nur in der Apotheke verfüge das Personal über das nötige Fachwissen zur Beratung, betonte Hanke. In der Drogerie könnten und dürften dagegen keine Beratungen stattfinden.