Der Wahn des Großkunden
Es ist das Mantra des Großkunden: Die Krankenkassen wollen ihren alten Apothekenabschlag von 2,30 Euro zurück. Mit dieser Maximalforderung geht der GKV-Spitzenverband in jede politische Debatte. Neu... Mehr
APOTHEKE ADHOC, 17. Februar 2011, 15:00 Uhr
Die aktuellen Konditionenkürzungen des Großhandels haben im politischen Berlin dafür gesorgt, dass öffentlich über Nachbesserungen gesprochen wird. Im Bundesgesundheitsministerium (BMG) hatte man im Vorfeld die Warnungen ignoriert: Apotheken seien „auf eine systematische Querfinanzierung durch den Großhandel nicht angewiesen“, schrieb Gesundheitsstaatssekretär Daniel Bahr (FDP) im Dezember an den Bundestagsabgeordneten Professor Dr. Egon Jüttner (CDU).
Apotheken erhalten laut Bahr eine eigene, leistungsgerechte Vergütung. Der Großhandel könne seinen Zuschlag teilweise als Rabatt an die Apotheken weiterreichen. Damit hätten die Firmen die Möglichkeit, sich im Wettbewerb voneinander abzugrenzen sowie den Apotheken bei rationalem Bestellverhalten Einkaufsvorteile zu gewähren.
„Apotheken haben so auch weiterhin durch ihr Bestellverhalten maßgeblichen Einfluss auf die Gewährung von Rabatten durch den Großhandel“, so Bahr weiter. Jede Apotheke habe es in der Hand, durch die Bündelung ihrer Bestellungen Einkaufsvorteile in der Form von höheren Rabatten zu bekommen.
Jüttner, dessen Frau früher als Apothekerin arbeitete, hatte sich in seiner Anfrage erkundigt, was die Bundesregierung unternehme, um ein Weiterreichen des Großhandelsabschlags zu verhindern. Eine ähnliche Anfrage hatte Jüttner bei der Gesundheitsreform 2003 an die Bundesregierung gestellt. Mitte November hatte Jüttner gegen das AMNOG gestimmt.
apotheke adhoc Debatte 16 Kommentare
MitdiskutierenBlödsinn
1. Bender, Österle und Konsorten haben eine Meinung für die sie stehen.
Die FDP jedoch hat sich in Ihren Ansichten z.T. um 180 Grad gedreht nach der Wahl und ist einer großen Zahl ihrer Wählerschaft in den Rücken gefallen.
Das sind charakterlose Umfaller, bei denen kein Wähler vorher weiss, ob sie nachher noch zu ihrem Wort stehen.
Mir hat mein im Ruhestand befindlicher Vater aus jahrzentelanger Erfahrung genau das prohezeit und ich wollte es nicht glauben - bis es genau so kam.
2. Der Internetanteil bei Arzneimitteln liegt in Summe bei 4%, trotz aller Bemühungen der Versender. Damit kann jeder örtliche Apotheker leben.
3. Womit man trotz positivem Feedback während der täglichen Arbeit nicht leben kann, sind seit Jahren sinkende Einkommen für immer aufwändigere und teurere Arbeit bei konstant guter Leistung.
4. Würden sich die Grünen ganz schnell umgucken, wenn sie das Fremdbesitzverbot fallen lassen und auf einmal mit Großkonzernen Verhandlungen führen müssen.
Dann pfeift ganz schnell ein ganz anderer Wind.
Keiner braucht.....
Lieber T.G., natürlich braucht niemand die FDP, fragen Sie mal Biggi Bender von den Grünen, oder dem Österle von Gehe oder die Internettkäufer, ob sie die Apotheken für notwendig halten. In den Blogs steht doch überall, dass Nicht-Apo´s die Präsenz-Apotheke nur noch für den Notfall brauchen.Für Alles andere kann man doch auf sie verzichten.
Und glauben Sie nicht, dass abseits der offiziellen Grußworte diese Meinung auch sonst nicht noch sehr weit verbreitet ist.
Aber, wollen Sie geliebt werden, von einem solchen Politiker?Wenn Sie Ihren Job gut machen, bekommen Sie Ihr berufliche Befriedigung von Ihren Kunden. Ob Sie für Ihre Anstrengungen ausreichen bezahlt werden, das kann ich Ihnen nicht versprechen.
FDP
Daniel Bahr ist FDP pur:
F wie frei von Wissen,
D wie dämlich und dickköpfig,
P wie peinlich.
Ich kann mich nur den Aussgaen aller Kollegen in diesem Forum anschließen. Kein Mensch braucht diese gelben Ratten!
Querfinanzierung...
durch den Grosshandel ist das ungenannte Mittel zum
Überleben vornehmlich der grösseren Apotheken.Leider ist
nie gesagt worden,dass angemessene Bezahlung der Arbeitsleistung des Inhabers und hochqualifizierter Angestellter ohne diese Rabatte nicht möglich ist.Oder anders:
Apotheken sind nur noch da,weil keiner sie haben will-eben
staatlich strukturell betriebswirtschaftlich unrentabel.
Zum Schnäppchen gemacht für zukünftige Preistreiber.
Tolle FDP-Politik !Wer zu ignorant ist,den bestraft das Leben.
Für eine bessere Gesundheitspolitik 0%FDP
Internetsuche o.g. Begriff unter "BILDER" und Ihr sehr das erste Plakat zum kostenfreien (!) Download für den Straßenstopper, das Schaufenster, Botenfahrzeug.
Wie sagte der kluge CATO bei jeder Gelegenheit: ceterum censeo Carthaginem esse delendam.
Merke: steter Tropfen höhlt den Stein. Wer nix macht, hat schon verloren.
Wer in Davos war und die Stammesfürsten der Apotheker am "Berufspolitischem Abend" erlebt hat, weiß zu gut, daß d i e nichts tun werden, um die Situation der Betroffenen zu verbessern.
Streik, Demo = Fehlanzeige.
zum ersten und letzten mal FDP gewählt
erinnert sich noch jemand an Gesundheitsministerin Andrea Fischer. Die war im Rückblick noch am besten. Selbst eine Ulla Schmidt war/ ist irgendwie kompetenter, ich hätte das vor der letzen Wahl nicht für möglich gehalten.
Apotheken brauchen keine Großhandelsrabatte mehr?
Und Deutschland braucht keine FDP mehr! Die Jungs haben ihre Daseinsberechtigung verwirkt. Lauter Anzüge ohne Inhalt. Die Quittung kommt am nächsten Wahltag.
Bahr-Anschreiben
Ja, man muß sich wehren!!Bitte schreiben Sie doch ALLE einen Brief an D.B. und dem öertlichen FDP Kreisvorsitzenden zur Kenntnisnahme. Nur so erreicht man etwas, wenn überhaupt.
Nach meinem nächsten Nachtdienst werde ich mitteilen!!
Adios FDP
Die FDP hat sich meiner Meinung nach seit der Wahl den größten Teil ihrer Basis vergrault.
Und sie sind so selbstgefällig, dass sie es immer noch nicht checken.
Mit ihren verbleibenden wenigen Vorstandsstimmen werden sie nicht mehr erfolgreich sein, nachdem Kleinbetriebe und Mittelstand so enttäuscht wurden und werden.
Ich für meinen Teil vergesse das alles nicht, niemals.
Da bin ich wie ein Elefant.
Pfeifenkonzerte
Arrgh! Ich habe diese Pfeifen von der FDP auch gewählt. Und jetzt bekommen wir die Backpfeifen! Wenn der Junge so rechnen könnte, wie es sein C.V. vermuten ließe, würde diesen Senf für sich behalten!
Allerdings hat er in einem Recht: Rabatte sind verhandelbar und unterliegen dem Wettbewerb. Also werte Kollegen, nix gefallen lassen vom GH!
Aber die FDP... drauf gepfiffen. Erst peinlich, dann inkompetent.