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Apothekenbetriebsordnung

ApBetrO kostet Apotheken 3,4 Millionen Euro

Alexander Müller, 25. Januar 2012, 13:10 Uhr

  • Neue Vorgaben: Weil mit der ApBetrO die Anforderungen steigen, wird es für die Apotheken teurer.Foto: Elke Hinkelbein
Berlin -

Die Novelle der Apothekenbetriebsordnung (ApBetrO) kostet die Apotheken nach Berechnungen des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) unter dem Strich 3,4 Millionen Euro. Jedes Jahr kommen finanzielle Belastungen von 700.000 Euro hinzu. Das geht aus der Begründung zur Kabinettvorlage hervor.

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Die tatsächlichen einmaligen Kosten beziffert das BMG sogar auf 5,7 Millionen Euro, die jährlichen auf eine Million Euro. Dem gegenüber stehen Einsparungen von 2,3 Millionen Euro und jährliche wirkende Entlastungen von 300.000 Euro. Auf die Einzelapotheke herunter gebrochen klingen die Zahlen weniger dramatisch: Demnach wird jede Apotheke mit einmalig 158 Euro belastet, jährlich mit 32,55 Euro. Kosten und Einsparungen sind allerdings ungleich verteilt.

Teuer wird es vor allem für Apotheken, die ihre Rezeptur wegen der neuen Vorschriften umbauen müssen. Der Raum muss laut der Kabinettsvorlage künftig von mindestens drei Seiten bis zur Decke von anderen Bereichen der Apotheke abgetrennt sein. Nach Schätzung des BMG müssen 5 Prozent, also 1070 Apotheken, umbauen. Das kostet insgesamt 600.000 Euro.

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apotheke adhoc Debatte 8 Kommentare

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Community Mitglied 29. Januar 2012, 23:04 Uhr
#8 Der Widerstand formiert sich, jetzt mitmachen.

Nicht immer nur jammern, helft mir was auf die Beine zu stellen.
Jetzt mitdiskutieren bei apothekerprotest.xabor.de

Community Mitglied 26. Januar 2012, 17:08 Uhr
#7 @6

Vielleicht ist es der Versuch, Botenfahrer nicht als selbständige Subunternehmer beschäftigen zu dürfen..oder so.. oder ein Ahnungsloser ist der Verfasser! Man kann den werten Politikern viel vorwerfen, aber sie sprudeln nur so vor Einfällen! Ich ziehe jedesmal meinen Hut vor soviel Kreativität!;-)

Community Mitglied 26. Januar 2012, 13:49 Uhr
#6 ...Botendienst in der Apo

was bedeutet "der Bote muss zum Team gehören" bitte? Eine Aussage betr. Pharmazeutisches Personal, ja oder nein, fände ich angebrachter. Hier wird wieder deutlich von welcher Art Profis wir regiert und informiert werden.

Community Mitglied 25. Januar 2012, 18:00 Uhr
#5 Was es kosten soll, können sie berechnen,

wenn auch so wie das bekannte Milchmädchen rechnet.

Womit wir die sinnlose Umstellung 2012 / 2013 überhaupt finanzieren sollen, das sagt aber leider niemand. Womöglich mit der Entlohnung Stand 2004 ???

Community Mitglied 25. Januar 2012, 17:56 Uhr
#4 resultat

...mit verlaub, das ist alles ein kompletter sch......
scheibchenweiser schwachsinn.

Community Mitglied 25. Januar 2012, 17:10 Uhr
#3 MIlchmädchenrechnung

.... da braucht im Ministerium aber jemand mal einen Mathe-Nachhilfekurs. Mal angenommen und sehr optimistisch kalkuliert, dass bereits ein Drittel der Apotheken QMS-zertifiziert wäre, dann müssten noch 15.000 Handbucher bereitsgestellt werden. Das wären bei 370.000 Euro kosten dann 24,67 Euro pro Handbuch. Ich glaube nicht, dass es viel günstigere Angebote als die in Westfalen-Lippe gibt - da kostet das elektronische Handbuch 490 Euro + 5 Euro/Monat = 550 Euro im 1. Jahr. Da komme ich dann bei 15.000 Apotheken schon auf eine Summe von über 8 Millionen Euro.

Community Mitglied 25. Januar 2012, 16:54 Uhr
#2 @1

Also, aus meiner Sicht:

... Einsparungen (imaginäre)
... Deprofessionalisierung des Standes (sehr real)
... sukzessive Angleichung des "Arzneimittelmarktes" bzw. des Arzneimittels als besondere Ware ins Drogeriesortiment.

... da gab's jetzt eins auf die Mütz' - drum konnten sie ihre Langzeitpläne nicht so vorantreiben wie man es wollte - jetzt macht man's halt schrittchenweise.

Community Mitglied 25. Januar 2012, 15:59 Uhr
#1 was ich mich frage...

Was möchte die Gesetzgebung eigentlich mit der Novelle bezwecken?

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