Der Wahn des Großkunden
Es ist das Mantra des Großkunden: Die Krankenkassen wollen ihren alten Apothekenabschlag von 2,30 Euro zurück. Mit dieser Maximalforderung geht der GKV-Spitzenverband in jede politische Debatte. Neu... Mehr
APOTHEKE ADHOC, 02. Februar 2012, 11:11 Uhr
Aus Sicht von Garg kann die neue ApBetrO „durch Deregulierung und Entbürokratisierung des Apothekenbetriebs“ einen Beitrag dazu leisten, dass Apotheker flexibler arbeiten können. Dies ergebe sich beispielsweise durch die Neuregelungen zu Notdiensten, Vertretungsmöglichkeiten und die Einbindung von nicht pharmazeutischem Fachpersonal in Herstellerbetrieben, meint der liberale Gesundheitsminister. Insbesondere ländliche Regionen hätten dadurch mehr Planungssicherheit.
Schon in der Stellungnahme zum ersten Entwurf der ApBetrO hatte Kiel das fehlende Verbot von Pick-up-Stellen kritisiert. Dabei bleibt das Gesundheitsministerium auch: „Ich hätte mir gewünscht, dass im Rahmen der Novellierung auch die Frage der Pick-up-Stellen aufgegriffen worden wäre“, sagt Garg. Aus Sicht des nördlichsten Bundeslandes sollten die Rezeptsammelstellen die Aufnahme des Betriebes anmelden müssen und ebenso wie Apotheken der Überwachung der zuständigen Gesundheitsbehörden unterliegen.
apotheke adhoc Debatte 4 Kommentare
Mitdiskutieren#4 Politiker sind mediengeil!
Es ist immer wieder erstaunlich, wie Politiker agieren! Kaum sehen sie eine Kamera, einen Reporter, auch einen Blog- und schon präsentieren sie sich-natürlich immer von der besten Seite mit viel Versprechungen und wenig Substanz. Wann kapieren diese Leute, dass die Wähler nicht nur dummes Stimmvieh sind und durchaus auch komplizierte Vorgänge durchschauen.
Herr Garg hat allerdings damit ein Problem: Er hat die neue ApoBetriebsVO nicht verstanden, denn es wird mehr Belastung an Dokumentation, Beratung, Nerverei bei der Erklärung und wie immer eine erhebliche finazielle Belastung für uns Buhmänner- und -frauen sprich Apotheker geben. Ich hoffe von ganzem Herzen, dass diese Parteien abgestraft werden. Frühere Mittelstandsnahe Parteien sind zu den schlimmsten Agitatoren mutiert. Weg mit ihnen ohne Pardon!!!!
#3 das möchte ich gerne von einem POLITIKER erklärt bekommen
„durch Deregulierung und Entbürokratisierung des Apothekenbetriebs“ einen Beitrag dazu leisten, dass Apotheker flexibler arbeiten können.
Also ICH sehe in der Novellierung genau das Gegenteil.
#2 Hallo Herr Garg,
wenn man sich irgendetwas gewünscht hat, dann muß man den Mut zur Ablehnung haben, wenn der Wunsch nicht erfüllt wurde. Aber die eine hackt der anderen ja kein Auge aus. Monieren und trotzdem zustimmen, ich weiss nicht was soll es bedeuten.
#1 die macht der 3% partei
wohl die letzte handlung vor der wahl. das ist gut so.