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Apothekenbetriebsordnung

ApBetrO: Kiel will zustimmen

APOTHEKE ADHOC, 02. Februar 2012, 11:11 Uhr

  • Auch ohne Pick-up-Verbot: Schleswig-Holsteins Gesundheitsminister Dr. Heiner Garg (FDP) will der ApBetrO im Bundesrat zustimmen.Foto: Thomas Eisenkrätzer
Berlin -

Die Apothekenbetriebsordnung (ApBetrO) hat für die Abstimmung im Bundesrat bereits die ersten Stimmen: Schleswig-Holsteins Gesundheitsminister Dr. Heiner Garg (FDP) begrüßt die Änderungen in der vom Bundeskabinett verabschiedeten Verordnung. „An uns wird diese Verordnung nicht scheitern“, sagt Garg. Der FDP-Politiker monierte jedoch, dass das von den Ländern gewünschte Pick-up-Verbot in der ApBetrO nicht aufgegriffen wurde.

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Aus Sicht von Garg kann die neue ApBetrO „durch Deregulierung und Entbürokratisierung des Apothekenbetriebs“ einen Beitrag dazu leisten, dass Apotheker flexibler arbeiten können. Dies ergebe sich beispielsweise durch die Neuregelungen zu Notdiensten, Vertretungsmöglichkeiten und die Einbindung von nicht pharmazeutischem Fachpersonal in Herstellerbetrieben, meint der liberale Gesundheitsminister. Insbesondere ländliche Regionen hätten dadurch mehr Planungssicherheit.

Schon in der Stellungnahme zum ersten Entwurf der ApBetrO hatte Kiel das fehlende Verbot von Pick-up-Stellen kritisiert. Dabei bleibt das Gesundheitsministerium auch: „Ich hätte mir gewünscht, dass im Rahmen der Novellierung auch die Frage der Pick-up-Stellen aufgegriffen worden wäre“, sagt Garg. Aus Sicht des nördlichsten Bundeslandes sollten die Rezeptsammelstellen die Aufnahme des Betriebes anmelden müssen und ebenso wie Apotheken der Überwachung der zuständigen Gesundheitsbehörden unterliegen.

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apotheke adhoc Debatte 4 Kommentare

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Community Mitglied 02. Februar 2012, 14:08 Uhr
#4 Politiker sind mediengeil!

Es ist immer wieder erstaunlich, wie Politiker agieren! Kaum sehen sie eine Kamera, einen Reporter, auch einen Blog- und schon präsentieren sie sich-natürlich immer von der besten Seite mit viel Versprechungen und wenig Substanz. Wann kapieren diese Leute, dass die Wähler nicht nur dummes Stimmvieh sind und durchaus auch komplizierte Vorgänge durchschauen.
Herr Garg hat allerdings damit ein Problem: Er hat die neue ApoBetriebsVO nicht verstanden, denn es wird mehr Belastung an Dokumentation, Beratung, Nerverei bei der Erklärung und wie immer eine erhebliche finazielle Belastung für uns Buhmänner- und -frauen sprich Apotheker geben. Ich hoffe von ganzem Herzen, dass diese Parteien abgestraft werden. Frühere Mittelstandsnahe Parteien sind zu den schlimmsten Agitatoren mutiert. Weg mit ihnen ohne Pardon!!!!

Community Mitglied 02. Februar 2012, 12:00 Uhr
#3 das möchte ich gerne von einem POLITIKER erklärt bekommen

„durch Deregulierung und Entbürokratisierung des Apothekenbetriebs“ einen Beitrag dazu leisten, dass Apotheker flexibler arbeiten können.

Also ICH sehe in der Novellierung genau das Gegenteil.

Community Mitglied 02. Februar 2012, 12:00 Uhr
#2 Hallo Herr Garg,

wenn man sich irgendetwas gewünscht hat, dann muß man den Mut zur Ablehnung haben, wenn der Wunsch nicht erfüllt wurde. Aber die eine hackt der anderen ja kein Auge aus. Monieren und trotzdem zustimmen, ich weiss nicht was soll es bedeuten.

Community Mitglied 02. Februar 2012, 11:36 Uhr
#1 die macht der 3% partei

wohl die letzte handlung vor der wahl. das ist gut so.

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