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Rabattverträge

AOK schließt Prüfung ab

APOTHEKE ADHOC, 05. Dezember 2008, 13:46 Uhr

  • „Uns sind die Hände gebunden“: AOK-Verhandlungsführer Dr. Christopher Hermann darf wegen laufender Nachprüfungsverfahren noch keine Zuschläge erteilen.
Berlin -

Die AOK ist mit der Prüfung von insgesamt 70 Angeboten für die neuen Rabattverträge durch: Wie die Kasse mitteilte, wurden gestern die noch fehlenden Vorabinformationen versandt. Demnach bekommen in den nächsten Tagen 52 Unternehmen den Bescheid über weitere 19 Wirkstoffe. Bereits am vergangenen Freitag hatte die AOK ihre Entscheidungen zu 44 Wirkstoffen an die Generikahersteller verschickt.

Lediglich bei einem Wirkstoff muss die AOK nach eigenen Angaben noch den Ausgang eines Patentrechtsstreits abwarten. Endgültige Zuschläge darf die Kasse ohnehin erst erteilen, wenn die rechtlichen Streitigkeiten um die Ausschreibung beigelegt sind. „So lange sind uns hier leider die Hände gebunden“, sagte AOK-Verhandlungsführer Dr. Christopher Hermann.

Für wen sich die AOK entschieden hat, verrät die Kasse zunächst nicht: „Allein aus wettbewerblichen Gründen können und wollen wir hierzu auch nichts sagen. Objektivität und die Wahrung von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen waren für uns das oberste Gebot und sind es auch weiterhin“, so Hermann.

In der ersten Tranche der Vorabinformationen waren die großen Hersteller offenbar nicht besonders erfolgreich. In den kommenden Tagen dürfte klar sein, wer sich bei den ausstehenden Wirkstoffen durchsetzt konnte.

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