Der Wahn des Großkunden
Es ist das Mantra des Großkunden: Die Krankenkassen wollen ihren alten Apothekenabschlag von 2,30 Euro zurück. Mit dieser Maximalforderung geht der GKV-Spitzenverband in jede politische Debatte. Neu... Mehr
APOTHEKE ADHOC, 30. September 2010, 18:51 Uhr
Die AOK Westfalen-Lippe rechnet im laufenden Jahr nun doch mit dem neuen Kassenabschlag von 1,75 Euro ab. Darauf hat sich die Kasse heute mit dem Apothekerverband Westfalen-Lippe geeinigt. Die AOK hatte zuvor den Monat Mai auf den alten Abschlag von 2,30 Euro retaxiert. Diese einbehaltenen Beträge sollen jetzt unverzüglich zurückgezahlt werden.
Zwischen GKV-Spitzenverband und dem Deutschen Apothekerverband (DAV) ist umstritten, welcher Abschlag für das laufende Jahr gilt. Aus Sicht des DAV gilt der für 2009 ausgehandelte Rabatt von 1,75 Euro fort. Der GKV-Spitzenverband geht dagegen davon aus, dass der der alte Abschlag von 2,30 gilt, bis für 2010 ein neuer ausgehandelt wurde. Eine einheitliche Linie auf Seiten der Krankenkassen gibt es nicht, die meisten rechnen aber aktuell mit 1,75 Euro.
apotheke adhoc Debatte 1 Kommentar
MitdiskutierenGelder in fremden Geldbeuteln
Gelder in fremden Geldbeuteln
Ist doch etwas, wogegen ein jeder etwas hat oder doch zumindest haben sollte. Deshalb müsste es nun einen großen Aufschrei geben, dass ein Rezeptabrechner Gelder, die eigentlich der Apotheke gehören, (die 55 € Cent) mit nicht nachvollziehbaren Argumenten entweder einbehält, oder erst gar nicht in Rechnung stellt.
Gerade in dieser Zeit, wo Liquidität in jeder Apotheke wichtig ist, sollte meines Erachtens niemand auf einen Cent warten müssen. Was ich auf meinem Konto habe, ist erst einmal Meines. Lass den anderen doch versuchen, daran zu kommen.
Ist das die Denke dieses Dienstleisters?