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Gewerkschaften

Adexa: Kassenabschlag muss sinken

APOTHEKE ADHOC, 06. Februar 2012, 15:14 Uhr

  • Hilfe von der Gewerkschaft: Die Adexa-Vorsitzende Barbara Neusetzer fordert eine Senkung des Kassenabschlags für Apotheken.Foto: Elke Hinkelbein
Berlin -

Der überarbeitete Entwurf zur Apothekenbetriebsordnung (ApBetrO) stößt bei der Apothekengewerkschaft Adexa größtenteils auf Zustimmung. Von der Einführung eines Qualitätsmanagementsystems (QMS) bei der Herstellung und Prüfung von Arzneimitteln verspricht sich die Adexa ein einheitlich hohes Qualitätsniveau. Wegen der steigenden Anforderungen an Apotheken verlangt die Gewerkschaft aber auch auf Seiten der Apothekenhonorierung Nachbesserungen.

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Dabei seien aus Gewerkschaftssicht die notwendigen jährlichen Gehaltssteigerungen für die Apothekenmitarbeiter eines der Hauptargumente der Standesvertretung gegenüber der Politik. „Ohne eine Absenkung des Kassenabschlags fehlt den Apotheken aber die Grundlage, die Mitarbeiter angemessen zu bezahlen", sagt die Adexa-Vorsitzende Barbara Neusetzer. Auch bei der Rezeptgebühr für BtM-Rezepte, Rezepturen und Notdienste fordert die Gewerkschaft neue, höhere Werte.

Positv ist aus Sicht der Adexa auch zu bewerten, dass die ApBetrO nun PKA ausdrücklich bei der personellen Besetzung für den ordnungsgemäßen Betrieb erwähnt. Dennoch fehlen weiterhin klarere Kriterien für einen Personalschlüssel.

Die schriftliche Übertragung von Beratungsverpflichtung auf nichtapprobiertes pharmazeutisches Personal unterstreiche, dass der größte Teil der Beratung heute von PTA und Pharmazie-Ingenieuren geleistet werde, so Adexa. In der überarbeiteten ApBetrO vermisst die Gewerkschaft aber eine Regelung zu Pick-up-Stellen.

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apotheke adhoc Debatte 18 Kommentare

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Community Mitglied 21. Februar 2012, 14:16 Uhr
#18

Dieser Kommentar wurde entfernt.

Community Mitglied 20. Februar 2012, 11:36 Uhr
#17 @ Moira

leider vielleicht doch "klassisch". Guck mal unter Adexa-tarifkommission + Adexa Vorsitzender Hessen. Schon komisch wenn eine Gewerkschaft so auf Arbeitgeber reagiert, die im Namen ihrer Arbeitnehmer ! etwas kritisiert . So etwas darf es halt nicht geben. Vielleicht sind wir einfach aus dem falschen Bundesland um das zu verstehen.
Grüße von der schwachen Persönlichkeit und Prost (wegen Hopfen und Malz).

Community Mitglied 17. Februar 2012, 19:09 Uhr
#16

Dieser Kommentar wurde entfernt.

Community Mitglied 17. Februar 2012, 17:45 Uhr
#15 @ Moira

Du hast Recht, sachlich ist leider nicht möglich. Woher dieser Hass auf die bösen Arbeitgeber auch kommt, keine Ahnung. Ich dachte auch wenn man es ihm immer ausführlicher erklärt, versteht er es. Pustekuchen. Der "Arbeitgeber bleibt Arbeitgeber !!!" und fertig.
übersetzt: Ich habe Recht, ihr seid alle doof und ich weiß viel besser wie ihr das meint was ihr sagt, als ihr selber.
Naja, einen Versuch war es wert. Halt ein falsches Selbstbild. Schade. Nur Unterstellungen ohne Substanz. Hatte ich wohl ein falsches Bild von der Adexa, sehr schade. Aber wir bin ja der Feind.

Community Mitglied 17. Februar 2012, 16:17 Uhr
#14 @ Steffen und Kollegen Schulze

ich glaube nicht das diese Diskussion viel Zweck hat. Wenn Beitrag 13 respektvoll und sachlich ist, dann habe ich ein falsches Weltbild.
Allerdings hoffe ich das das nicht der "klassische" Gewerkschafter ist. Dann viel Spaß bei Verhandlungen.
Immer schön respektvoll, halt nur ironisch, sarkastisch und leicht beleidigend.
Übrigends finden auch meine Mitarbeiter den "Zwangs-Rentenvertrag" Mist. Entschuldigung, aber meine Arbeitnehmer haben mich gefragt ob das wirklich so sein muß . Der eine wollte lieber VWL, der andere lieber einen Bausparvertrag, die meisten einfach mehr Geld, aber rechtssicher ist das nicht umsetzbar.
Es tut mir wirklich sehr leid (in etwa so ironisch/sarkastisch formuliert unser Gewerkschaftkollege ja auch immer) das meine Arbeitnehmer diesen Teil des Tarifvertrages bescheuert finden. Ja und meine Mitarbeiter sind mir wertvoll, auch wenn sie das nie glauben werden.

Eigentlich müßte ich ja jetzt noch
"Aber Gewerkschafter bleibt halt Gewerkschafter" schreiben, aber damit würde ich vielen Gewerkschaftlern Unrecht tun.

Community Mitglied 17. Februar 2012, 14:37 Uhr
#13

Dieser Kommentar wurde entfernt.

Community Mitglied 16. Februar 2012, 08:48 Uhr
#12 Nur noch mal

zur Klärung, weil ich da ganz unten die Nr. 1 trage zu dieser Diskussion. Ohne ADEXA heisst nicht, seine Mitarbeiter zu hassen. Ohne ADEXA heisst nicht seine Mitarbeiter schlecht bezahlen. usw. Das sind erstmal alles Unterstellungen. Aber ohne ADEXA heisst, nicht jeden Quatsch mitmachen zu müssen, den sich irgendwelche Funktionäre ausgedacht haben und möglicherweise nicht mal die betroffenen Mitarbeiter möchten. Es gibt keine rechtlich sichere Ausstiegsklausel zum Punkt der betrieblichen Altersvorsorge in diesem Tarifvertrag. Und die Aufnahme dieses Punktes in den Tarifvertrag passt sehr zeitnah zu den gesteigerten Aktivitäten von Versicherungen und Agenturen in Richtung der Apotheken zum Thema betriebliche Altersvorsorge. Das Ding ist in diesem Punkt Willkür und Diktatur.
Aber eigentlich war "ohne Adexa Kostenreduzierung" in #1 nur eine Randnotiz, weil man schon Kosten reduzieren kann, wenn nicht alles und jeder Punkt erfüllt werden muss. Für die Mitarbeiter ist ADEXA ja auch nicht kostenfrei, zwar nicht unbedingt hoch aber vorhanden.

Community Mitglied 15. Februar 2012, 16:02 Uhr
#11 Lieber Kollege nochmal ganz anders

"Der Vorschlag Arbeitnehmerrechte abzuschaffen ist nicht neu. Sicherlich kann man es keinem Arbeitgeber verbieten seine Mitarbeiter zu "hassen"."
Hat Kollege Schulze das so geäußert?

"Das Sie ein Freund von starken Gewerkschaften sind, das glaube ich Ihnen sofort. Diese dürfen natürlich nichts tun, was Ihnen nicht passt. Na das ist ja ein tolles Bild von Mitarbeitern und Kollegen."
Wo habe ich das so gesagt ?

"Und beim Thema Mindestlohn sollte wahrscheinlich der so angesetzt sein, dass man selber von einer eventuellen Erhöhung nicht betroffen ist."
Habe ich auch nie so gesagt !

"aber irgendwie finden Sie das alles nicht so gut was da gemacht wird."
Habe ich auch nie gesagt, sondern nur einen ! Punkt (und das in allen Beiträgen) des letzten Tarifvertrags (aus meiner Sicht berechtigt) kritisiert!

Um das Thema abzuschließen: Ich glaube nichtmal das unsere Standpunkte sehr weit auseinanderliegen. Nur haben Sie sowohl mich als auch den Kollegen Schulze falsch interpretiert/wiedergegeben bzw. etwas aus unseren Aussagen herausgelesen nach dem Motto wir würden das so "meinen".
Ich bin in der Hinsicht eher "schlicht" und schreibe es auch so wie ich es "meine" . Da kann/ muß nichts hineininterpretiert werden.

Ich habe weder etwas an meinen ersten Aussagen relativiert noch verändert. Deshalb ja meine Nachfrage, ob sie mich und andere aus irgendwelchen Gründen mißverstehen wollen. Da dem ja nicht so ist nochmal meine "eindeutigen" Standpunkte:

-Mindestlohn ja + für alle + flächendeckend
-Tarifvertrag wenn mgl. für alle + flächendeckend, allerdings ist und muß es aus Gründen der Demokratie möglich sein, das es jeweils auch mehrere Gewerkschaften/ Arbeitgeberverbände geben kann (allerdings wenn sinnvollerweise jeweils bundesweit + für PKA,PTA;Ing,Apot. usw. zusammen).
-gegenüber der Politik sollten alle Verbände eine Sprache sprechen (wenn z.B. die Adexa ihre Mitgliederanzahl verdoppelt und noch eine gleichgroße zweite Gewerkschaft mit am Tisch sitzt > besser oder schlechter als die jetzige Situation ?)
-nebenbei bin ich auch für ein prinzipielles Menschrecht auf Arbeit für alle Bürger + einen Maximallohn (warum sollte jemand > z.B. 500.000€ im Jahr verdienen, außer er ist auch persönlich haftbar !!) + Abschaffung des Aktienmarktes in seiner jetzigen Form (auch nicht falsch zu verstehen, schon Kapitalismus, aber mit Inhaber = Besitzer = haftbar und nicht Manager,Anteilseigner, Spekulanten verdienen an Entlassungen und Subventionen).

Grüße von der anderen ehrenamtlichen Seite

Community Mitglied 11. Februar 2012, 12:45 Uhr
#10

Dieser Kommentar wurde entfernt.

Community Mitglied 11. Februar 2012, 10:40 Uhr
#9 @ 8 Kollege

Es wäre schön wenn sie lesen würden was ich schreibe. Allerdings verhindert anscheinend ein wie auch immer zustande gekommenes "Feindbild" dieses. Schade.

Also ein letzter Versuch:
Ich habe lediglich einen !! Teil des letzten Tarifvertrages kritisiert: Die Altervorsorge-Versicherung. Ich habe mir auch nochmals den entsprechenden Abschnitt des Tarifvertrages und des Kommentars angesehen + Kommentar des LAV´s usw. . Ich sehe da keinen rechtsicheren Weg, diese Versicherungen zu vermeiden (Übrigends tat ich das auf Nachfrage von Mitarbeitern) .
Ansonsten schätze ich Tarifverträge sehr, da es für beide Seiten eine klare Richtlinie gibt.

Ich habe nie behauptet das Adexa abgeschafft werden müßte oder umbenannt. Es muß ist aber Fakt das auch nicht nur einen "Arbeitgeberverband" auf Apothekerseite gibt. Warum darf es dann nur eine Gewerkschaft geben ? Deshalb ist eine bestimmte Gewerkschaft nicht = die Arbeitnehmerrechte. Es ist ein Recht einer Gewerkschaft beizutreten oder eine zu gründen oder .... . Mehr wollte ich damit nicht ausdrücken.

Starke/schwache Gewerkschaft: Das Problem an einer zahlenmäßig eher kleinen Gewerkschaft ist, das sie es nicht verhindern kann das ganze Bundesländer ausscheren. Allerdings bin ich da nicht völlig in der "Materie" und es wird auch andere Ursachen geben. Deshalb bin ich prinzipiell für eher gleich starke Partner, die dann gegenüber der Politik eine Sprache sprechen.

Um die beschissene finanzielle Lage der Apotheker (und damit auch ihrer Mitarbeiter) weiß ich auch, leider hält sich die Politik mir gegenüber an keinen "(Tarif)vertrag". Mittlerweile hat auch Pispers (jedenfalls beim letzten LIVE-Auftritt in Magdeburg) die "bösen reichen" Apothekenleiter nicht mehr im Programm (er kennt die Zahlen). Dafür hat er neu zu Krankenschwestern, Arzthelferinnen usw. auch die Apothekenmitarbeiter in den eher unterbezahlten Gesundheitsmitarbeitersektor aufgenommen. Also selbst im Kabarett ist das Problem angekommen.

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