Der Wahn des Großkunden
Es ist das Mantra des Großkunden: Die Krankenkassen wollen ihren alten Apothekenabschlag von 2,30 Euro zurück. Mit dieser Maximalforderung geht der GKV-Spitzenverband in jede politische Debatte. Neu... Mehr
APOTHEKE ADHOC, 09. September 2009, 11:40 Uhr
Die Bundesregierung hat im zweiten Quartal rund 90 Millionen Euro außerplanmäßig für die Beschaffung einer Bundesreserve an antiviralen Arzneimitteln ausgegeben. Dies geht aus einer Unterrichtung durch die Regierung hervor. Die Grippemedikamente waren damit der größte Posten bei den über- und außerplanmäßigen Ausgaben, die sich insgesamt auf rund 195 Millionen Euro beliefen.
Angesichts der Pandemiegefahr hatte die Regierung im Mai dieses Jahres entschieden, trotz der bestehenden Bevorratung durch die Länder selbst Tamiflu (Oseltamivir) und Relenza (Zanamivir) zu bestellen. Eine ergänzende Bundesreserve sei dringend erforderlich, hieß es in der Vorlage an den Bundestags-Haushaltsausschuss.