Arzneimittelkriminalität

BfArM warnt vor Epclusa-Fälschung APOTHEKE ADHOC, 19.05.2017 11:29 Uhr

Berlin - Erst Themenabend im Ersten und heute Realität: Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte informiert über eine Fälschung des Arzneimittels Epclusa. Diese wurde in deutscher Aufmachung angeboten und ist anhand verschiedener Merkmale zu erkennen.

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) warnt vor einer Fälschung des Hepatitis-C-Medikaments Epclusa 400 mg/100mg (Sofosbuvir/Velpatasvir, Gilead). Die illegal produzierte Ware wurde in Deutschland einem Großhändler angeboten.

Die Fälschung kann jedoch schnell erkannt werden. Es handelt sich einerseits um eine legal nicht existierende Chargenbezeichnung mit der Kennung 15SFPD119 mit dem Verfallsdatum 07/2019. Außerdem fallen im Layout der Umverpackung und der Plastikflasche verschiedene Abweichungen auf:

Umkarton:

  • Rechtschreibfehler – „Deutchland“ statt „Deutschland“

Umkarton und Plastikflasche:

  • Rechtschreibfehler – „Velpatasvir / sofosbuvir“ statt „Velpatasvir / Sofosbuvir“
  • Abweichung in der Angabe der Chargenbezeichnung – „Ch./s.“ oder „CH./s.No:“ statt „Ch.B.:“

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