Randnotiz : Doping mit Ulle
Mutig, mutig: Der Hersteller Dr. Kurt Wolff lässt sein Anti-Haarausfall-Shampoo Alpecin künftig von Jan Ullrich bewerben. Der Ex-Radprofi hat laut dem Handelsblatt einen Dreijahresvertrag... Mehr
APOTHEKE ADHOC, 28. Oktober 2009, 11:26 Uhr
In Schweden sind im Zusammenhang mit der Impfung gegen die Schweinegrippe vier Todesfälle aufgetreten. Medienberichten zufolge starben drei Frauen und ein Mann - alle mit Vorerkrankungen - wenige Tage nach der Verabreichung des pandemischen Impfstoffes Pandemrix. Insgesamt wurden seit dem Start der Impfaktion am 12. Oktober eine Million Schweden immunisiert.
Nach Angaben der schwedischen Arzneimittelbehörde sollen die Zwischenfälle geprüft werden. Rund 100 Nebenwirkungen sind der Behörde seit dem Impfstart gemeldet worden. Diese lägen allerdings im üblichen Rahmen der bei Grippeimpfungen auftretenden Reaktionen.
In den schwedischen Medien ist nun - ähnlich wie in Deutschland - eine Diskussion über die Impfstoffsicherheit entbrannt, auch im Zusammenhang mit dem Wirkverstärker AS03, der in Pandemrix enthalten ist. Schweden hatte 19 Millionen Impfdosen bei GlaxoSmithKline bestellt. Damit kann die komplette Bevölkerung eine zweifache Impfung erhalten.