Der Wahn des Großkunden
Es ist das Mantra des Großkunden: Die Krankenkassen wollen ihren alten Apothekenabschlag von 2,30 Euro zurück. Mit dieser Maximalforderung geht der GKV-Spitzenverband in jede politische Debatte. Neu... Mehr
dpa/APOTHEKE ADHOC, 07. Oktober 2011, 11:51 Uhr
Nur gut jede zweite Frau über 50 geht zum Mammographie-Screening zur Früherkennung von Brustkrebs. „Leider werden diese Chancen von vielen Frauen nicht genutzt“, teilte die Deutsche Angestellten Krankenkasse (DAK) mit. „Dabei sterben deutschlandweit rund 17.000 Frauen jedes Jahr an Brustkrebs, 59.000 erkranken neu.“ Die Kasse stützt ihre Angaben auf Zahlen der Kooperationsgemeinschaft Mammographie, die von den Krankenkassen und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) getragen wird.
Das Screening war bis 2009 flächendeckend eingeführt worden, um die hohe Sterberate zu senken. Eingeladen werden alle zwei Jahre Frauen im Hauptrisikoalter zwischen 50 und 69 Jahren. Viele Frauen kennen das Angebot laut Kooperationsgemeinschaft Mammographie jedoch nicht.
Im Mammographie-Screening werden häufig die sehr kleinen Tumore unter zehn Millimeter aufgespürt. Dadurch kann noch in einem frühen Stadium behandelt werden. So ist auch eine schonendere und Brust erhaltende Therapie möglich.