Der Wahn des Großkunden
Es ist das Mantra des Großkunden: Die Krankenkassen wollen ihren alten Apothekenabschlag von 2,30 Euro zurück. Mit dieser Maximalforderung geht der GKV-Spitzenverband in jede politische Debatte. Neu... Mehr
APOTHEKE ADHOC, 25. Februar 2011, 16:33 Uhr
Frauen mit Wechseljahresbeschwerden sollten besser zu Arzneimitteln mit Wirkstoffen aus der Traubensilberkerze als zu Nahrungsergänzungsmitteln mit Soja und Rotklee greifen. Zu diesem Ergebnis kommt zumindest das Magazin Öko-Test in seiner aktuellen Ausgabe. Untersucht wurden insgesamt 33 Phytopharmaka, davon 19 Nahrungsergänzungsmittel und 14 Arzneimittel.
Bei den Arzneimitteln vergaben die Tester die Bestnote für Zubereitungen aus der Traubensilberkerze (Cimcifuga). Zehn der untersuchten Präparate schnitten „sehr gut“ ab, darunter „Alsifermin Klima-Balance-Tabletten“ (Alsitan); „Cimcifuga Stada“ (Stada); „Femiklima Uno“ (Hexal); „Jinda“ (Riemser) und „Sinei“ (Steiner).
Abwertungen um vier Noten gab es für die Kombination mit einem Johanniskrautextrakt, eine weitere Note zogen die Prüfer bei fehlenden Informationen zum Drogen-Extrakt-Verhältnis plus Auszugsmittel ab. Weist der Beipackzettel nicht auf die Anwendungsbeschränkung bei Patientinnen mit östrogenabhängigem Tumor hin, wurde um zwei Schulnoten abgewertet.
Alle drei Mängel wies „Remifemin Plus“ (Schaper & Brunner) auf - Ökotest ließ das Präparat mit „ungenügend“ durchfallen. Bei „Remifemin“ (ebenfalls Schaper & Brunner) reichte es für ein „befriedigend“. Die Schulnote 2 erhielten „Femi Sanol“ (Sanol) und „Femi Sabona“ (MIT Gesundheit).
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