Porträt

Apotheker im Dienste Gottes Friederike Heinze, 18.08.2012 09:08 Uhr

Berlin - Nicht nur wenn sie Medikamente brauchen, können die Menschen aus Kleve zu Apotheker Dr. Andreas Strähnz kommen. Auch wenn sie in Trauer sind oder einfach jemanden zum Reden benötigen, hat der angehende Diakon jederzeit ein offenes Ohr für sie – sowohl zu Hause als auch in seiner Apotheke in der Innenstadt.

Als römisch-katholischer Diakon könne er Taufen oder Trauerfeiern abhalten, aber vor allem sei er dann ausgebildeter Notfallseelsorger, erzählt Strähnz. Schon lange hatte er den Wunsch, Diakon mit Zivilberuf zu werden. Kurz nach seinem Abitur ging er zur Ordensgemeinschaft der Canisianer in Münster, um sich über seine beruflichen Ziele klar zu werden. Er entschied sich für das Pharmazie-Studium an der Bonner Rheinischen-Friedrich-Wilhelms-Universität und dafür, bei Erreichen des notwendigen Alters die Ausbildung zum Diakon zu absolvieren.

Seit fast 30 Jahren engagiert sich Strähnz in der kirchlichen Jugend- und Familienarbeit. Er organisiert in der Klever Pfarrgemeinde „Zur Heiligen Familie“ Wallfahrten, leitet den Chor und Gesprächskreise und ist als Kommunionshelfer tätig. Vor drei Jahren hat er mit der Ausbildung zum Diakon am Institut für Diakonie und pastorale Dienste begonnen. Parallel dazu absolviert er ein Theologie-Fernstudium in Würzburg. Dieses will er im kommenden Jahr abschließen. Am Christkönigsonntag 2013 wird er dann voraussichtlich zum Diakon geweiht.

APOTHEKE ADHOC Debatte

Ältere Kommentare lesen 3 Kommentare
  • 20.August 2012, 09:45Uhr
    Community Mitglied

    #3wehrlose Apotheker

    http://fiskeharrison.wordpress.com/tag/alvaro-munera/

  • 20.August 2012, 09:25Uhr
    Community Mitglied

    #2anständige, dauerhafte Werte

    ...vielleicht sieht man aus einer religiösen Sichtweise die Lösung zum Allmende-Problem einfacher? Es ist total banal... Es ist ja auch nicht jeder nur geistlich, oder nur weltlich... *seufz* Damit ich nicht alles nochmal Tippen muss, hier einfach der Link zu den Kommentaren, die ich bei der DAZ abgesetzt hab: http://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/politik/news/2012/08/17/erstattungsbetrag-als-massgeblicher-abgabepreis/8021/offset/0.html

  • 18.August 2012, 13:53Uhr
    Community Mitglied

    #1heutzutage..

    ist es immer gut, als apotheker ein zweites berufliches standbein zu haben. so fällt er wenigstens etwas weicher, wenn sein laden insolvent gehen sollte...

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