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meldung Impfkonferenz

Impfschutz kommt zu kurz

dpa, 05. März 2009, 13:53 Uhr

Mainz -

In vielen deutschen Unternehmen kommt der Impfschutz der Angestellten nach Einschätzung des Arbeitsmediziners Professor Dr. Friedrich Hofmann zu kurz. Betroffen seien vor allem zahlreiche Kleinbetriebe, sagte der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission der Bundesregierung am Robert Koch Institut (STIKO) zu Beginn der Nationalen Impfkonferenz. Bis Samstag diskutieren in Mainz mehrere hundert Experten über eine neue bundesweite Impfstrategie.

„Die Arbeitgeber sollten bei der Gesundheitsvorsorge mehr in die Pflicht genommen werden“, so Hofmann. „Mir sind zahlreiche Fälle bekannt, in denen die Arbeitgeber etwa im Wohlfahrtsbereich, sich weigerten, arbeitsmedizinisch notwendige Impfungen zu bezahlen“, sagte Hofmann. Dazu zähle je nach Betrieb der Schutz gegen Hepatitis B und A sowie gegen Masern-Mumps-Röteln.

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