Der Wahn des Großkunden
Es ist das Mantra des Großkunden: Die Krankenkassen wollen ihren alten Apothekenabschlag von 2,30 Euro zurück. Mit dieser Maximalforderung geht der GKV-Spitzenverband in jede politische Debatte. Neu... Mehr
dpa, 29. September 2008, 15:40 Uhr
Eine Grippeschutzimpfung ist nach Ansicht von Medizinern für alte Menschen und chronisch Kranke, sondern auch für werdende Mütter sinnvoll. Fallen die beiden letzten Schwangerschaftsdrittel in die Influenza-Saison, sei eine Impfung ratsam, erklärt Dr. Michael Wojcinski von der Arbeitsgemeinschaft Impfen des Berufsverbandes der Frauenärzte (BVF) in München. Werdende und frisch gebackene Mütter seien bei einer Grippe vermehrt von schweren Komplikationen wie Lungenentzündungen betroffen. Und die Gabe von Medikamenten sei bei Schwangeren oft bedenklich.
Lässt sich eine Frau nach dem ersten Schwangerschaftsdrittel mit einem Totimpfstoff immunisieren, sind laut Wojcinski keine Gefahren für Mutter und Kind zu erwarten. Ungeschützt bestehe bei einer Influenza-Infektion dagegen zum Beispiel das Risiko, dass plötzliches hohes Fieber eine Frühgeburt auslöst. Und eine Erkrankung nach der Geburt könne so anstrengend sein, dass der Mutter das Stillen unmöglich wird.