Der Wahn des Großkunden
Es ist das Mantra des Großkunden: Die Krankenkassen wollen ihren alten Apothekenabschlag von 2,30 Euro zurück. Mit dieser Maximalforderung geht der GKV-Spitzenverband in jede politische Debatte. Neu... Mehr
APOTHEKE ADHOC, 01. Februar 2012, 14:50 Uhr
Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat seine Warnung vor gesundheitsgefährdenden Brustimplantaten ausgeweitet. Neben Brustimplantaten der Hersteller PIP und Rofil empfiehlt das BfArM nun auch die vorsorgliche Entfernung von Implantaten der Firma GfE Medizintechnik.
Das Nürnberger Unternehmen wurde 2009 von der Kölner fm medical AG übernommen und wird von dieser seither als Tochterfirma unter dem Namen pfm medical titanium GmbH weitergeführt. Von September 2003 bis August 2004 verkaufte die damalige GfE Brustimplantate unter dem Namen „Tibreeze“, für die Komponenten der Firma PIP verwendet wurden. Die betroffenen Silikonhüllen von PIP wurden von GfE beidseitig mit Titan beschichtet und anschließend von PIP mit Silikongel befüllt.
Nach vorläufigen Erkenntnissen der Behörde für Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV) wurden in Hamburg die Asklepios Klinik Barmbek, die Asklepios Klinik Altona, das Agaplesion Diakonieklinikum Hamburg sowie die Alster-Klinik Hamburg in Einzelfällen mit den genannten Implantaten beliefert.