Randnotiz : Doping mit Ulle
Mutig, mutig: Der Hersteller Dr. Kurt Wolff lässt sein Anti-Haarausfall-Shampoo Alpecin künftig von Jan Ullrich bewerben. Der Ex-Radprofi hat laut dem Handelsblatt einen Dreijahresvertrag... Mehr
APOTHEKE ADHOC, 23. Juli 2010, 11:08 Uhr
Die Mehrheit der deutschen Ärzte ist nicht bereit, zur Sanierung des Gesundheitssystems Abstriche zu machen. Bei einer Umfrage unter 440 Allgemeinmedizinern, Internisten, Kinderärzten und Gynäkologen gaben 93 Prozent an, nicht auf einen Teil ihres Honorars verzichten zu wollen.
In anderen Bereichen sehen die Mediziner hingegen durchaus Sparpotenzial. Jeder dritte Arzt will bei den Krankenkassen kürzen, 28 Prozent wollen im Pharmabereich sparen. Auch bei den Krankenhäusern sehen 16 Prozent der Mediziner Reserven. Höhere Beiträge der Versicherten befürworteten 7 Prozent der Befragten. Nach Apotheken wurde nicht gefragt.
Das Vertrauen in die Politik ist nicht besonderns hoch: Acht von zehn Medizinern glauben nicht daran, dass die Regierung in der Lage ist, das bestehende Gesundheitssystem auf neue und damit verlässliche Füße zu stellen. Knapp die Hälfte ist sogar dafür, alles beim Alten zu belassen.
Die telefonische Umfrage wurde vom Gesundheitsmonitor, einer gemeinsamen Initiative des eHealth-Unternehmens Compugroup, der Rhein-Zeitung und der Medical Tribune, durchgeführt.