Frankfurt

Apotheker mit Feuer und Flamme für die Eintracht Torsten Bless, 12.08.2017 08:27 Uhr

Berlin - Eintracht Frankfurt will heute beim TuS Erndtebrück in die zweite Runde des DFB-Pokals einziehen. Acht Tage später starten die Adler beim Heimspiel gegen den SC Freiburg in die neue Saison der 1. Fußballbundesliga. An ihrer Seite steht die Pharmacie Raphaël. Vater und Sohn Perl beliefern Profis und Amateure künftig mit Verbandsmaterial und Arzneimitteln.

Gabor G. Perl studierte Pharmazie in Frankfurt und arbeitete erst anderthalb Jahre als Angestellter in der Langener Spitzweg-Apotheke, bevor er sie 1989 übernahm. Im Jahr 2006 eröffnete er die Spitzweg-Apotheke im Fachärztezentrum. Sohn Raphael absolvierte ebenfalls sein Studium in Frankfurt. Sein praktisches Jahr machte er in Berlin, in die Hauptstadt zog es ihn auch nach seiner Approbation 2013. Im Februar 2015 kehrte er zurück in die Mainmetropole.

Die 2014 gegründete Pharmacie Raphaël ist ein Gemeinschaftswerk der beiden. Die später nach ihm benannte Apotheke gestaltete und plante Raphael noch von Berlin aus mit. „Mein Sohn spricht junge Leute an, er hat eher einen Bezug zu neuen Medien als ich“, sagt Perl senior. „Es ist auch ihm mit zu verdanken, dass die gesamte Apotheke technologisch auf dem neuesten Stand ist. Wir haben eine virtuelle Sichtwahl und einen Kommissionierautomaten, so bleibt viel mehr Zeit für die Beratung.“ Die Erfahrung seines Vaters sei bei der Konzeption aber unabdingbar gewesen, betont Perl junior.

Die Pharmacie Raphaël residiert auf der Freßgass', dem zwischen Opernplatz und Börsenstraße gelegenen Teil der Kalbächer Gasse und der Großen Bockenheimer Straße. „Das ist das Frankfurter Äquivalent zum Kurfürstendamm in Berlin oder der Königsallee in Düsseldorf. Hier ist das gesellschaftliche Zentrum der Stadt, wir sind hier mitten im internationalen Geschehen“, so Perl senior. „Langsam eröffnen zwar auch große Unternehmen wie Apple ihre Filialen, aber nach wie vor befinden sich viele Betriebe in Familienbesitz, darunter Restaurants, Kneipen, Juweliere, Bekleidungsgeschäfte und auch unsere Apotheke.“

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