In eigener Sache APOTHEKE ADHOC, 13.12.2012 13:17 Uhr

Berlin - Pressefreiheit ist in einer Demokratie ein hohes Gut. Auch die Apotheker müssen es immer wieder hinnehmen, als Schubladenzieher verunglimpft zu werden. Teilweise erinnern dann mediale Attacken an politische Kampagnen. Wer dahinter steht, bleibt oft geheim: Journalisten fragt man nicht, wer ihre Quellen sind. Im vermeintlichen „Skandal“ um Daten aus dem Bundesgesundheitsministerium (BMG) messen einige Medien mit zweierlei Maß: Weil APOTHEKE ADHOC „stets gut informiert“ ist und seinen Lesern aktuelle Informationen aus der Gesundheitspolitik liefert, soll sich die Redaktion plötzlich rechtfertigen müssen.

Am Anfang war es die „Apothekerlobby“, die ihren Kopf für die Affäre hinhalten musste. Nachdem die große Welle der Empörung über den Berufsstand niedergeschwappt war, erklärte Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP), er stelle die Apotheker nicht unter Generalverdacht. Bei der ABDA nahm man den Ball dankbar auf.

Thomas Bellartz also. Er soll der Verdächtige sein. Für die Medien ist er bereits der Schuldige. Und für die Medien ist auch klar, was er womöglich mit den Daten noch gemacht haben könnte, die er angeblich einem IT-Experten abgekauft haben soll.

Wir als Redaktion von APOTHEKE ADHOC können zu den in der Öffentlichkeit aufgeworfenen Mutmaßungen und Fragen naturgemäß keine Stellung nehmen und unsere Informanten preisgeben. Das sollten gerade Journalisten wissen. Da helfen auch keine konstruierten Verdachtsmomente wie die gemeinsame Gründung der Firma EL PATO vor sieben Jahren, die Ehe (und der gemeinsame Hund) mit Elke Hinkelbein und die gemeinsame Büroanschrift. Demgegenüber weiß die Staatsanwaltschaft zu differenzieren.

  • Fakt ist: Es gibt keine Anschuldigungen oder Ermittlungen gegen APOTHEKE ADHOC.

  • Fakt ist: Es gibt keine Anschuldigungen oder Ermittlungen gegen EL PATO.

  • Fakt ist: Es gibt keine Anschuldigungen oder Ermittlungen gegen Mitarbeiter unseres Unternehmens.

APOTHEKE ADHOC wird weiterhin als unabhängiger Nachrichtendienst aus der Branche und aus der Politik berichten – und auch in Zukunft das ein oder andere Mal die Nase vorn haben. Zehn Redakteurinnen und Redakteure recherchieren tagtäglich die aktuellsten Entwicklungen am Markt und aus der Gesundheitspolitik. Das wird sich – im Interesse unserer Leserinnen und Leser – auch in Zukunft nicht ändern.

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