Homöopathie

USA: Warnhinweise auf Homöopathika Nadine Tröbitscher, 21.11.2016 14:03 Uhr

Berlin - Die US-Wettbewerbsbehörde FTC fordert eine Angabe von Warnhinweisen auf homöopathischen Arzneimitteln, da Werbeversprechen nicht wissenschaftlich belegt werden könnten und für Verbraucher irreführend seien. Für Wirkung und Sicherheit müssten die gleichen Standards gelten wie für andere Arzneimittel.

Im September 2015 hatte die FTC zu einem Workshop für Homöopathie und Werbung eingeladen. Grund war das rasante Marktwachstum. Ein Jahr später zieht die Behörde Konsequenzen: Auch die Werbeaussagen auf den homöopathischen Arzneimitteln müssten wahrheitsgemäß und belegbar sein.

Laut FTC müssen Hersteller von homöopathischen Arzneimitteln deklarieren, für welche spezifische Behandlung das jeweilige Produkt indiziert ist. Versprochene Wirkungen müssten belegt sein durch Studien, Analysen und Tests wie bei anderen Arzneimitteln auch.

Die Werbeversprechen seien für den Verbraucher irreführend. Für die Mehrheit der Produkte sieht die Behörde folgenden Hinweis vor: „Die Wirksamkeit basiert nur auf traditionellen homöopathischen Theorien und es liegen keine gültigen Studien vor, die die Wirksamkeit beweisen.“

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