DAT 2013

ABDA beerdigt ApBetrO-Anträge Julia Pradel, 06.12.2013 10:44 Uhr

Berlin - Die Änderungswünsche der Apothekerkammer Brandenburg zur Apothekenbetriebsordnung (ApBetrO) sind größtenteils vom Tisch. Bei der gestrigen ABDA-Mitgliederversammlung wurde entschieden, lediglich drei Vorschläge weiter zu verfolgen.

Beim Deutschen Apothekertag (DAT) hatte die Kammer eine Überarbeitung der ApBetrO gefordert. In insgesamt 15 Anträgen waren unter anderem Erleichterungen für Defekturen und Rezepturen, die Abschaffung des Teearbeitsplatzes, ein QMS auf freiwilliger Basis sowie die Streichung von Kathetern aus dem Notfalldepot gefordert worden.

Beim DAT waren die Anträge allesamt „in den Ausschuss verwiesen“ worden. Daraufhin hatten sich die Bundesapothekerkammer und nun alle Mitgliedsorganisationen mit den Vorschlägen befasst. „Wir haben den Prozess zu einem gute Ende gebracht“, sagt ABDA-Präsident Friedemann Schmidt.

Gegen den Vorwurf mangelnder Demokratie wehrt sich Schmidt: Die Entscheidung, die Anträge beim DAT in die Ausschüsse zu verweisen, sei in Absprache mit der Kammer Brandenburg getroffen worden. „Wir können gar nicht mehr Form an Diskussion bieten als die Mitgliederversammlung“, sagte Schmidt. Es habe eine ausreichende Diskussion gegeben. Er geht davon aus, dass auch die Kammer Brandenburg nachvollziehen könne, warum so entschieden worden sei.

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