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Versandapotheke

„Zur Rose“ kooperiert mit Plus Online

APOTHEKE ADHOC, 28. Oktober 2008, 13:22 Uhr

  • Arzneimittel zum Discountpreis: „Zur Rose“ kooperiert mit Plus Online.
  • Prominente Platzierung: Bei Plus Online wird für „Zur Rose“ geworben.
Berlin -

Die schweizerische Versandapotheke „Zur Rose“ kooperiert mit dem Lebensmitteldiscounter Plus Online. Auf der Plattform kleinepreise.de sollen Kunden künftig Arzneimittel zum Discountpreis angeboten werden: Alle OTC-Arzneimittel werden laut Firmenmitteilung mindestens 20 Prozent unter Herstellerempfehlung verkauft; bei Aktionen wirbt die „neue Versandapotheke“ mit Einsparungen von bis zu 70 Prozent. Geliefert wird innerhalb von zwei Werktagen, bei rezeptpflichtigen Arzneimitteln versandkostenfrei.

Konkret arbeitet die Tengelmann-Tochter Plus Online GmbH mit „Zur Rose“ zusammen. Plus war eigenen Angaben zufolge 2001 der erste Lebensmittel-Discounter mit eigenem Onlinegeschäft. Heute gehört die Website demnach mit mehr als sieben Millionen Nutzern pro Monat zu den meistbesuchten Online-Shops in Deutschland. Vom geplanten Verkauf der 2500 Plus-Märkte an Edeka - rund 400 müssen nach Auflage des Kartellamts vorher an Dritte veräußert werden - sowie der Umbenennung in Netto soll das Versandgeschäft nicht betroffen sein.

Laut „Zur Rose“ soll nach der Etablierung innerhalb des ersten Geschäftsjahres kleinepreise.de zum größten Player im Arzneimittel-Versand-Markt werden. In den Q&A liest sich der Anspruch wie folgt: „Wir leisten einen wichtigen Beitrag zur komfortablen flächendeckenden Arzneimittelversorgung. Insbesondere multimorbide Menschen sowie Menschen mit chronischen Erkrankungen, die regelmäßig auf ihre Medikamente angewiesen sind, aber auch Bewohner strukturschwacher Gebiete haben großen Bedarf, sich Medikamente - sowohl rezeptpflichtige als auch nicht rezeptpflichtige - bequem nach Hause liefern zu lassen.“

Zur selbst gestellten Frage nach einer gezielten Aushebelung der Apothekenpflicht heißt es: „Wir verfolgen kein gesundheitspolitisches Ziel sondern bewegen uns in einem gesetzlichen Rahmen. Aber wir sehen uns schon als Treiber des Marktes - und wenn sich neue Spielräume ergeben, werden wir Ideen haben, diese zu nutzen.“

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