Randnotiz: Schlecker, das sind wir!
Leere Regale, leere Märkte, leere Kassen. Die insolvente Drogeriekette Schlecker stemmt sich gegen den Zusammenbruch und versucht, mit einer medialen Charme-Offensive verloren gegangene Kunden... Mehr
Patrick Hollstein, 27. Januar 2012, 18:03 Uhr
Für 152 Millionen Euro hatte Stada Anfang Januar zunächst das Portfolio im Nahen Osten und Ländern wie Russland und der Ukraine gekauft. Zwar war klar, dass man in Bad Vilbel auf die Märkte in Mitteleuropa nicht verzichten wollte. Andererseits hatte Grünenthal keine guten Chancen, einen anderen Käufer zu finden oder das Geschäft alleine fortzuführen. Darüber konnte auch die Überschrift „Attraktives Osteuropa-Geschäft verbleibt bei Grünenthal“ nicht hinweg täuschen.
Es geht um Produkte wie Tramal (Tramadol), Zaldiar (Tramadol/Paracetamol) und Transtec (Buprenorphin). Im Mai hatten sich die beiden Unternehmen auf einen Kaufpreis von 360 Millionen Euro geeinigt. Grünenthal will die Erlöse nutzen, um seine Präsenz in Latein-Amerika auszubauen.