Der Wahn des Großkunden
Es ist das Mantra des Großkunden: Die Krankenkassen wollen ihren alten Apothekenabschlag von 2,30 Euro zurück. Mit dieser Maximalforderung geht der GKV-Spitzenverband in jede politische Debatte. Neu... Mehr
dpa, 29. Oktober 2009, 10:52 Uhr
Die starke Nachfrage nach dem Schweinegrippe-Impfstoff Pandemrix beschert dem britischen Hersteller GlaxoSmithKline (GSK) einen kräftigen Einnahmeschub. Das Unternehmen erwarte deswegen allein im letzten Quartal dieses Jahres eine Milliarde Britische Pfund (1,1 Milliarden Euro) mehr Umsatz, teilte der weltweit zweitgrößte Pharmakonzern mit.
Bislang wurden demnach rund 25 Millionen Impfdosen verschickt. Insgesamt wurden 440 Millionen Dosen bestellt. Der Weltgesundheitsorganisation will das Unternehmen 50 Millionen Dosen spenden.
Der Umsatz im dritten Quartal ist den Angaben zufolge im Vergleich zum Vorjahresquartal um 15 Prozent auf 6,76 Milliarden Britische Pfund gewachsen. Der Gewinn stieg um elf Prozent auf 1,44 Milliarden Britische Pfund. Analysten hatten jeweils mehr erwartet.
Das zweistellige Wachstum von Umsatz und Gewinn geht vor allem auf das schwache Britische Pfund zurück. Auf dem wichtigen US-Markt sanken dagegen die Einnahmen um zwölf Prozent. Dort liefen die Patente für ältere Medikamente aus. Die Aktie verlor an der Londoner Börse nur leicht.