„Wir sind von 'Vorteil24' überzeugt“ APOTHEKE ADHOC, 12.10.2010 16:31 Uhr
München -
Mit der Beteiligung am Pick-up-Konzept „Vorteil24“ hat Deutschlands größte Apothekenkooperation Linda für Tumult in der Branche gesorgt. Trotz massiver Kritik will der Vorstand am Testversuch festhalten. Für Linda erklärte Pressesprecherin Vanessa Bandke im Gespräch mit APOTHEKE ADHOC, warum die Kooperation das Konzept gut findet, welche Rolle der Gesetzgeber spielt und welche Vorteile Apotheker haben können, die für die ausländische Versandapotheke Rezepte sammeln.
ADHOC: Warum beteiligt sich Linda bei „Vorteil24“?
BANDKE: Als Apothekenkooperation ist es unsere Aufgabe, frühzeitig Lösungskonzepte zu entwickeln, die unsere Apotheken wettbewerbsstark machen, die ihnen wirtschaftliche Vorteile generieren. Deswegen begleiten wir unsere Apotheken dabei, im Rahmen der Testphase zu prüfen, inwiefern dieses Modell für sie und vor allem für den Verbraucher erfolgreich umgesetzt werden kann.
ADHOC: Wie ist die Resonanz der Linda/MVDA-Mitglieder?
BANDKE: Die Resonanz der Mitglieder, die nicht mitmachen, ist gut. Wir bekommen einige Anrufe und Rückfragen. Die beantworten wir individuell, und nach kurzer Erklärung ist relativ schnell nachvollziehbar, dass dieses Modell für Verbraucher und Apotheker Vorteile generiert. Insofern beurteilen wir das positiv.
ADHOC: Warum ist „Vorteil24“ kein Pick-up?
BANDKE: „Vorteil24“ ist kein Pick-up-Modell beziehungsweise differenziert sich davon, weil die Arzneimittelübergabe über fachkompetentes pharmazeutisches Personal in der Apotheke erfolgt und nicht im anonymen Internetversandhandel oder über Pick-up-Stellen, die sich außerhalb der Apothekenräumlichkeiten befinden.
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#4was bringt das ganze?
sie brauchen nicht zu prüfen, ob der apotheker umsatz gewinnt oder verliert. er verliert, ist doch klar: mehr als 8,10 wird die vsapo ja nicht zahlen. und er verliert noch eines: seine berufsehre. danke linda. danke mvda. vielleicht/hoffentlich bald nicht mehr deutschlands größte apothekenkooperation.
#3Marketing Verein?
Die von Frau Bandke gemachten Aussagen sind plakativ, Sie bleibt einen Beweis schuldig, wo genau die Vorteile für teilnehmende Apotheker liegen. Diesen Apothekern kann man keinen Vorwurf machen - betrachten Sie sich doch meist ausschließlich als Heilberufler und nicht als Kaufleute, die sie aber sind! Dementsprechend steht es auch um ihr Know-how hinsichtlich Marketing und Positionierung; dass sie sich in unsicheren Zeiten wie diesen an jeden - noch so sinnfreien - Strohhalm klammern, ist verständlich. Dass jedoch ausgerechnet dem MVDA kein besseres Modell einfällt, das er seinen Mitgliedern "zur Unterstützung" anbieten könnte, ist doch sehr enttäuschend - zumal es auf dem Markt Konzepte gibt (z.B. apo.take, siehe www.apo-take.de), die weitaus sinnvoller und erfolgversprechender sind, sowohl für den Kunden als auch für die Apotheke!
#2LINDA bietet keine Vorteile für die Individual-Apotheke
LINDA ist für mich der Inbegriff einer, für den Apotheker, sinnlosen Kooperation. Dieses Pauschal-Konzept macht kaum Marketing FÜR die Apotheke, nutzt dagegen ihre Apotheken für ihr Marketing. Die Apotheken sind die Markenträger und Finanzierer. Marketing für die Apotheke sieht anders aus, da lasse ich meine Klienten lieber 1000 Regenschirme im eigenen Corporate Design zum Selbstkostenpreis verkaufen, damit die Kunden für die Apotheke Werbung laufen. Diese und viele weiter individuelle Marketing-Maßnahmen gibt es bei LINDA und den anderen Halbketten natürlich nicht, starke Individual-Marken sind ja auch von Dachmarken-Seite nicht gewünscht. Aber heute ist ja zum Glück auch noch keine LINDA-Versandapotheke geplant... Mit freundlichen Grüßen, Bodo Schmitz-Urban apoconcepts.com
#1Kunden binden???
"Der Apotheker hat so die Möglichkeit, den Kunden an sich zu binden – langfristig an sich zu binden" wessen Kunde ist der kunde dann? linda-apotheker, bedankt euch!