Drogerieketten

Schlecker: Penta springt ab, Tausende Klagen dpa, 21.04.2012 11:40 Uhr

Berlin - Rückschlag bei der Schlecker-Rettung: Der slowakische Finanzinvestor Penta, einer der engeren Bewerber für die Übernahme der insolventen Drogeriekette, ist abgesprungen. „Wir werden nicht mehr am weiteren Bieterprozess teilnehmen“, sagte ein Sprecher des Private-equity-Unternehmens. Damit ist ein aussichtsreicher Kandidat aus dem Rennen. Zu den Gründen erklärte sich Penta nicht.

„Penta hat den Kreis verlassen“, bestätigte ein Sprecher des Insolvenzverwalters Arndt Geiwitz. Es sei ein üblicher Vorgang in einem Prozess der Investorensuche, dass jemand abspringt, sagte er der Südwest Presse. „Wir haben aber noch fünf ernsthafte Interessenten, die dabei sind.“

 

Geiwitz selbst kommentierte die überraschende Entwicklung nicht, sagte der Nachrichtenagentur dpa aber ebenfalls: „Wenn es so wäre, dass ein Investor mal ausscheidet und dass ein neuer dazu kommt, dann halte ich das für ganz normal.“

 

Bis zuletzt war Penta der einzig bestätigte Interessent und zählte zum engeren Bewerberkreis mit zwei weiteren Kandidaten. Ob der deutsche Investor Droege aus Düsseldorf noch im Rennen ist, ist weiter unklar. Zumindest hat Droege bisher nach eigenen Angaben noch keine Absage erhalten. 

APOTHEKE ADHOC Debatte