Phoenix: Eine Kette für Europa Patrick Hollstein, 04.01.2012 15:03 Uhr
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Kreuz mit Vogel: Phoenix führt für seine Apotheken in Europa eine gemeinsame Dachmarke ein. Foto: APOTHEKE ADHOC
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Weiß auf grün: In Estland gibt es unter dem Namen Apteek1 knapp 190 Apotheken. Foto: APOTHEKE ADHOC
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Kleeblatt in Riga: In Lettland betreibt Phoenix rund 50 Apotheken unter der Marke Gimenes aptieka. Foto: APOTHEKE ADHOC
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Shopping in Kaunas: In Litauen heißen die 130 Phoenix-Apotheken derzeit Seimos vaistine. Foto: Tamro
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Gemeinsame Sache: In den Niederlanden gehören rund 120 Escura-Apotheken zu einem Joint Venture von Celesio und Phoenix. Foto: Brocacef
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Starker Auftritt: Als eine von drei großen Ketten in Norwegen behält Apotek1 den bisherigen Namen. Foto: Elke Hinkelbein
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Großhandel statt Kette: In Schweden gab Phoenix seine Apotheken kurz nach dem Start auf, um sein Großhandelsgeschäft nicht zu gefährden. Foto: Tamro
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Kette statt Großhandel: In Polen will Phoenix als Großhändler aufhören, seine Apotheken aber erst einmal behalten. Foto: APOTHEKE ADHOC
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Gesunde Äpfel: In der Schweiz hat Phoenix vor einigen Jahren die Apothekenkette Capitole übernommen. Foto: APOTHEKE ADHOC
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Erneuter Wechsel: In Tschechien wurden die ehemaligen Europharm-Apotheken erst vor kurzem in Pharmaland umbenannt. Foto: APOTHEKE ADHOC
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Kette mit Tradition: In Großbritannien feierte Rowlands vor einem Jahr 200-jähriges Firmenjubiläum; auch in Zukunft wird es die Marke weiter geben. Foto: Rowlands
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Geheimes Kettenkommando: Rund 300 Kettenapotheken wurden über Jahre von einer Firma namens UTA Pharma in einem Bürogebäude in Frankfurt verwaltet. Foto: APOTHEKE ADHOC
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Keiner da: Auch in den UTA-Niederlassungen vor Ort, wie hier in Tschechien, gab es nur Briefkästen. Foto: APOTHEKE ADHOC
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Neue Zeiten: Eine europaweite Apothekenmarke wäre bei Phoenix vor kurzem noch undenkbar gewesen. Foto: Elke Hinkelbein
Berlin - Vorhang auf bei Phoenix: Nachdem der Mannheimer Pharmahändler seine Kettenaktivitäten in der Vergangenheit regelrecht versteckte, geht der Konzern nun mit einem europaweiten Auftritt an den Start. Unter der vermutlich mythologisch inspirierten Dachmarke „Benu“ sollen rund 700 Apotheken von Estland bis Italien künftig einheitlich firmieren. Nur in Norwegen und Großbritannien bleiben die bisherigen Namen weiter bestehen.
Phoenix betreibt nach eigenen Angaben 1550 Apotheken in zwölf Ländern. Größte Märkte sind Großbritannien mit rund 450 Rowlands-Apotheken und Norwegen mit rund 250 Apotek1-Filialen. Während die britische Kette im vergangenen Jahr ihr 200-jähriges Firmenjubiläum feierte, scheut man in Norwegen die Umwandlung möglicherweise wegen der herausragenden Präsenz als einer von drei Anbietern.
In allen anderen Ländern will Phoenix jetzt umflaggen – auch in Österreich, wo Phoenix Minderheitsbeteiligungen an mindestens zwei Dutzend Apotheken hält, und in den Niederlanden, wo Phoenix gemeinsam mit Celesio rund 120 Apotheken unter der Marke Escura betreibt und wo es auch Franchisepartner gibt.
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