Pharmahandelskonzerne

Phoenix: Eine Kette für Europa Patrick Hollstein, 04.01.2012 15:03 Uhr

Berlin - Vorhang auf bei Phoenix: Nachdem der Mannheimer Pharmahändler seine Kettenaktivitäten in der Vergangenheit regelrecht versteckte, geht der Konzern nun mit einem europaweiten Auftritt an den Start. Unter der vermutlich mythologisch inspirierten Dachmarke „Benu“ sollen rund 700 Apotheken von Estland bis Italien künftig einheitlich firmieren. Nur in Norwegen und Großbritannien bleiben die bisherigen Namen weiter bestehen.

Phoenix betreibt nach eigenen Angaben 1550 Apotheken in zwölf Ländern. Größte Märkte sind Großbritannien mit rund 450 Rowlands-Apotheken und Norwegen mit rund 250 Apotek1-Filialen. Während die britische Kette im vergangenen Jahr ihr 200-jähriges Firmenjubiläum feierte, scheut man in Norwegen die Umwandlung möglicherweise wegen der herausragenden Präsenz als einer von drei Anbietern.

 

In allen anderen Ländern will Phoenix jetzt umflaggen – auch in Österreich, wo Phoenix Minderheitsbeteiligungen an mindestens zwei Dutzend Apotheken hält, und in den Niederlanden, wo Phoenix gemeinsam mit Celesio rund 120 Apotheken unter der Marke Escura betreibt und wo es auch Franchisepartner gibt.

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