Müller verklagt Versandapotheke auf 100.000 Euro Alexander Müller, 04.07.2012 12:44 Uhr
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Kurzes Gastspiel: Mit der Insolvenz der Versandapotheke Volkspharma endete die Kooperation mit der Drogeriekette Müller abrupt. Foto: APOTHEKE ADHOC
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Ende für Volkspharma? Die Augsburger Unternehmensgruppe wird offenbar abgewickelt. Foto: APOTHEKE ADHOC
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Eigentümer der Firmengruppe ist der Laborarzt Dr. Bernd Schottdorf (hier im Oktober 2000 vor dem Landgericht Augsburg). Foto: Annette Zoepf (ddp/dapd)
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Schottdorfs Aktivitäten im Arzneimittelbereich liefen bislang unter der Marke Volkspharma. Foto: APOTHEKE ADHOC
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Über BKK-Rabattrabattverträge hatte es Volkspharma als Generikahersteller 2009 ins Generalalphabet geschafft. Foto: APOTHEKE ADHOC
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Produziert wurden die Generika von Volkspharma bei Lohnherstellern in ganz Europa, unter anderem bei der Teva-Tochter Belmac. Foto: APOTHEKE ADHOC
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Die gleichnamige Versandapotheke hatte seit Februar in den Filialen der Drogeriekette Müller geworben. Foto: APOTHEKE ADHOC
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In wie vielen Filialen Volksphamra-Werbebanner aufgestellt wurden, ist nicht bekannt. Foto: APOTHEKE ADHOC
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Jetzt fordert Müller für Werbeaufwendungen Geld von Volkspharma zurück. Foto: APOTHEKE ADHOC
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Vor der Kooperation mit Volkspharma hatte Müller für die Versandapotheke mycare geworben. Foto: APOTHEKE ADHOC
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Bekannt aus Ihrer Apotheke: Müller wirbt nicht nur für Versandapotheken, sondern auch für ein eigenes Sortiment an apothekenexklusiven Produkten. Foto: APOTHEKE ADHOC
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Dazu gehören nicht nur Kosmetikmarken wie Ladival ... Foto: APOTHEKE ADHOC
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... sondern auch Blutzuckerteststreifen. Foto: APOTHEKE ADHOC
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Man darf gespannt sein, wer nach dem Aus für Volkspharma nächste Partnerapotheke bei Müller wird. Foto: APOTHEKE ADHOC
Berlin - Mit der Pleite der Versandapotheke Volkspharma endete sehr abrupt auch die Kooperation mit der Drogeriekette Müller. Doch die kurzfristige Werbepartnerschaft hat ein juristisches Nachspiel: Nach Informationen von APOTHEKE ADHOC fordert Müller 100.000 Euro von Volkspharma zurück. Die Sache liegt beim Landgericht Ulm.
Im Februar hatte Volkspharma in Filialen der Drogeriekette geworben. Ein Pick-up-System wie bei Schlecker (Vitalsana) oder dm (Europa Apotheek Venlo) gab es aber nicht. Neben Aufstellern in den Filialen ging es wohl vor allem um Werbeflächen im Kundenmagazin von Müller.
Doch die Partnerschaft währte nur kurz: Im April hat die Versandapotheke den Betrieb eingestellt, kurz darauf Insolvenz angemeldet – die Kooperation war zu Ende, bevor sie richtig losging.
Jetzt streiten die ehemaligen Partner über das Werbebudget. Zwischen den Unternehmen herrscht Uneinigkeit, ob die Druckkosten für das Müller-Kundenheft Teil der Vertriebsvereinbarung waren. Während Volkspharma offenbar nur für das Layout zahlen will, klagt Müller die Kosten für die Werbemaßnahmen in Höhe von 100.000 Euro ein. Verhandelt wird Ende Juli.
Müller wollte sich auf Nachfrage bislang nicht zum Ende der Kooperation äußern. Offen ist auch, ob sich die Drogeriekette künftig ein Pick-up-Konzept in den eigenen Filialen vorstellen kann – Vitalsana ist nach der Schlecker-Pleite bekanntlich auf der Suche nach einem neuen Partner für die Abholstationen. In der Vergangenheit hatte Müller schon mit der deutschen Versandapotheke Mycare kooperiert, allerdings auch ohne Pick-up.
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