Gesundheitswirtschaft

Mähr lädt Bahr ein nach Brasilien APOTHEKE ADHOC, 04.06.2012 10:50 Uhr

Berlin - Arzneimittel und Medizintechnik sollen deutsche Exportschlager werden. Die Gesundheitswirtschaft wünscht sich für ihren Marktausbau in Brasilien mehr Unterstützung seitens der Politik. Bei einem gemeinsamen Treffen des „Brazil Board“ des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) mit Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) wurde über die Rahmenbedingungen für Firmengründungen oder die Zulassung von Medikamenten gesprochen.

Sprecher der Interessenvertretung für den Bereich Gesundheitswirtschaft ist Wolfgang Mähr, im Celesio-Vorstand für den Bereich Großhandel verantwortlich und daher regelmäßig in Brasilien unterwegs. „Der brasilianische Markt bietet enorme Möglichkeiten in diesem Sektor, die perspektivisch eher zunehmen werden.“ Entscheidend seien geeignete Rahmenbedingungen für den Erfolg deutscher Unternehmen vor Ort.

„Es gibt dort großes Potential“, sagte auch Rafael Haddad, Geschäftsführer des 2010 gegründeten Brazil Board. Auch für mittelständische Pharmaunternehmen sollten Voraussetzungen für einen Markteinstieg geschaffen werden. Um sich ein Bild von der aktuellen Lage zu machen, sei Bahr vorgeschlagen worden, nach Brasilien zu reisen. „Die Reaktion war sehr positiv“, sagt Haddad.

Unter dem Titel „Exportinitiative Gesundheitswirtschaft“ unterstützt das Bundesgesundheitsministerium gemeinsam mit dem Bundeswirtschaftsministerium den Export deutscher Produkte. Die Initiative zielt auf einen weltweiten Expansionskurs. Schwerpunkte bilden neben Medizintechnik auch Krankenhausbau, Lösungen beim Aufbau von Gesundheitssystemen oder der Pharma-Vertrieb.

APOTHEKE ADHOC Debatte

Ältere Kommentare lesen 9 Kommentare
  • 4.Juni 2012, 17:56Uhr
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    #9Bei so wunderBahren...

    Mährchen, ist es doch gar nicht mehr so weit bis zum Weinachtsmann. Oder findet das noch jemand zum lachen? Ach ja- der Rösler.

  • 4.Juni 2012, 17:36Uhr
    Community Mitglied

    #8Mehr Realitätssinn

    Lieber Ralf Schabik, Sie glauben wohl an den Weihnachtsmann? Wenn das System krachen geht haben die Politkasper, Taugenichts und Spekulanten doch längst ihr privates Rettungspäckchen geschnürt und schwimmen auf der neuen Welle. Es sind die, die immer gewinnen (weil sie die anderen rücksichtslos bescheißen). Wer weggespült wird, dass sind wir mit der persönlichen Haftung, dem seriösen Geschäftsmodell, Anstand und Ehrlichkeit und Zuverlassigkeit nicht zu vergessen.

  • 4.Juni 2012, 17:20Uhr
    Community Mitglied

    #7So ein Dankeschön-Pöstchen...

    ... in Brasilien bei einem der Haupt-Nutznießer der Gesundheitspolitik der letzten Jahre hätte er sich aber auch wirklich verdient.

  • 4.Juni 2012, 17:16Uhr
    Community Mitglied

    #6nicht MEHR benötigt?

    war das mal anders? Muss was verpasst haben.

  • 4.Juni 2012, 14:51Uhr
    Community Mitglied

    #5Den schicken wir hin...

    ... mit dem Vermerk "wird nicht mehr benötigt. Bitte behalten"

  • 4.Juni 2012, 14:02Uhr
    Community Mitglied

    #4tolles land!

    na, da hat unser bester gesundheitsminister aber glück gehabt. ist ein schönes land. vielleicht gibt es ja da 2013 für ihn möglichkeiten bei einem deutschen unternehmen in brasilien unterzukommen. hat ja der tolle mappus auch versucht...

  • 4.Juni 2012, 13:46Uhr
    Community Mitglied

    #3„Die Reaktion war sehr positiv“

    ...na Gott sei Dank. ...Trümmerhaufen in der Heimat aber ...aktiv in Griechenland ...Interesse an Brasilien

  • 4.Juni 2012, 12:19Uhr
    Community Mitglied

    #2grotesk

    Es ist wie unter der Ägide früherer GesundheitsministerInnen: Die Perspektiven im Ausland werden hochgelobt, man stellt "Lösungen beim Aufbau von Gesundheitssystemen" (haha - welche Lösungen ?) zur Verfügung, man verbessert Rahmenbedingungen für Firmengründungen - und flieht dabei vor der Erkenntnis, dass in D (dem Land, in dem man sein respektables Salär bezieht) die Dienstleister im Gesundheitssystem KEINE Perspektiven mehr haben, dass man keinen Plan hat, ein gutes Gesundheitssystem leistungsfähig zu halten, und vor allem, dass in D Firmen nicht gegründet werden, sondern gnadenlos pleite gehen (Apotheken) oder von Hedge-Fonds unterwandert werden (Klinikbereich). Es ist nur noch widerlich, was unsere Politkasper (aller Parteien !!!) veranstalten. Ich wünsche mir wirklich, dass die Euro-Krise so schnell wie möglich dazu führt, dass dieses aufgeblasene System platzt und alle nichtsnützigen Spekulanten und Taugenichtse, die in ihrem Leben noch nie einen nachhaltig sinnvollen Handgriff getan haben, auf der Strecke bleiben. Sorry - aber es wird Zeit !!!

  • 4.Juni 2012, 11:23Uhr
    Community Mitglied

    #1Das ist doch

    schon mal eine schöne Abschiedreise für den besten aller Gesundheitsminister.

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