VISION.A Awards 2017

HiMiAdhoc: Hilfsmittelanfrage to go Silvia Meixner, 30.03.2017 15:19 Uhr

Berlin - Die Ausgabe von Hilfsmitteln war lange kein Quell der Freude – für die Apotheker gab es viele Fallstricke und Unsicherheiten. Die mobile Variante der Hilfsmittelvertragsdatenbank HiMiAdhoc vereinfacht die Arbeit. Das Angebot des Rechenzentrum AvP gewann den ersten Platz beim VISION.A Award in der Kategorie BIZ.Vision.

Hilfsmittelanfragen „to go“ – die Bearbeitung erfolgt über Smartphone, Tablet der PC/MAC. „HiMiAdhoc ist einfach und vertragssicher“, sagt Klaus Henkel, Mitglied der Geschäftsleitung AvP. „90 Prozent der Hilfsmittel werden derzeit außerhalb der Apotheken verkauft, HiMiAdhoc ist die Plattform, um das zu ändern!“

Der bundesdeutsche Markt für Hilfsmittel liegt bei 7 Milliarden Euro. „Ich sehe eine Potenzialsteigerung auf locker 25 Prozent.“ Warum die Kunden an Amazon verlieren, wenn man das Know-how hat, selbst das Geld zu verdienen? Warum das Geschäft den Sanitätshäusern überlassen, wenn die eigene Kasse klingeln kann?

Derzeit arbeitet AvP mit Belsana (Stütz- und Kompressionsstrümpfe) und Pari (Inhalationsgeräte) zusammen, die Verhandlungen mit einem Milchpumpenhersteller stehen kurz vor dem Abschluss. Die Philosophie umschreibt Henkel so: „Bevor Amazon ein neues Hilfsmittel bekommt, soll es die Apotheke bekommen – wir schaffen mit HiMiAdhoc die Voraussetzungen dafür.“

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