Großhandel

Phoenix: Immer noch unverkäuflich APOTHEKE ADHOC, 15.03.2017 12:46 Uhr

Berlin - Allen Gerüchten zum Trotz: Einen Megadeal im Pharmagroßhandel wird es mit Phoenix nicht geben. Der Konzern weist Behauptungen mit Nachdruck zurück, dass er zum Verkauf stehe.

Im Markt halten sich hartnäckig Gerüchte, dass Walgreens Boots Alliance (WBA) Phoenix übernehmen will – direkt oder über AmerisourceBergen (ASB). An dem US-Großhändler ist der Kettenkonzern mit 23 Prozent beteiligt, was Kartellwächter bei der Prüfung eines möglichen Zusammenschlusses vor Herausforderungen stellen würde.

„Mutmaßungen dieser Art entbehren jeder Grundlage“, kommentiert ein Phoenix-Sprecher. Die Merckle-Familie als Gesellschafter habe bereits mehrfach gegenüber der Geschäftsführung und den Mitarbeitern erklärt, dass sie Phoenix als ein wichtiges und dauerhaftes Standbein ihrer Unternehmensgruppe betrachte und dass Phoenix nicht zum Verkauf stehe. „Gemeinsam mit der Geschäftsführung will sie das Unternehmen weiterentwickeln und Wachstumschancen in Europa wahrnehmen, wo immer sie sich bieten.“

Wortgleich hatte Phoenix bereits vor einem Jahr die ersten Gerüchte über eine mögliche Übernahme dementiert. Damals sollen Apothekenberater von Phoenix eingeschworen worden sein. Das Ziel: Phoenix bis zum 31. Dezember zu einem Marktanteil von 30 Prozent zu verhelfen. Denn dann gebe es ein konkretes Angebot.

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