Generikakonzerne

Stada: Alles gut, alles Gute dpa/APOTHEKE ADHOC, 11.05.2017 09:57 Uhr

Berlin - Mitten im laufenden Übernahmeprozess kann Stada mit einem Umsatz- und Gewinnanstieg im ersten Quartal punkten. Dabei profitierte der Generikakonzern in seinem Russland-Geschäft von der Erholung beim Rubel. Ausschlaggebend sei aber auch die gute Entwicklung bei den Markenprodukten in Deutschland gewesen.

Zwischen Januar und März wuchsen die Erlöse von 497,1 Millionen Euro im Vorjahr auf 566,3 Millionen Euro. Dies war ein Anstieg von 14 Prozent. Unter dem Strich sprang der Gewinn um 66 Prozent in die Höhe auf 49,2 Millionen Euro. Nach dem sehr guten Start sei Stada „auf einem guten Weg, die Guidance für das laufende Geschäftsjahr zu erreichen“, sagte Konzernchef Matthias Wiedenfels mit Blick auf die Prognose.

In Deutschland war die Entwicklung nach einem starken Vorjahr verhalten: Das Markengeschäft legte um 2 Prozent auf 63 Millionen Euro zu, die Generikaumsätze waren um 7 Prozent auf 71 Millionen Euro rückläufig. Das hängt laut Konzern mit abgelaufenen Rabattverträgen von Stadapharm zusammen; Aliud konnte zulegen.

Vorstand und Aufsichtsrat empfehlen, das Angebot anzunehmen, da es „im besten Interesse des Unternehmens und seiner Stakeholder liegt“. Der Betrag reflektiere den Unternehmenswert adäquat und stelle das finanziell attraktivste Angebot dar, wie auch drei Investmentbanken in ihren Gutachten bestätigten. Es biete den Aktionären eine „attraktive Prämie“, da es über allen historischen und von Übernahmespekulationen unbeeinflussten Zielkursen liege.

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