Geiwitz kritisiert Schlecker-Familie APOTHEKE ADHOC, 03.06.2012 11:54 Uhr
Berlin - Schlecker wird zerschlagen, die Insolvenz der Drogeriekette konnte nicht abgewendet werden. Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz kritisiert in einem „Spiegel“-Interview die FDP – Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) hatte sich gegen eine Transfergesellschaft für die Beschäftigten ausgesprochen –, das Management des Konzerns und die Familie Schlecker.
Geiwitz hat demnach auf einen Rettungsbeitrag der Familie gesetzt: Während Anton Schlecker offiziell vermögenslos sei, habe die Familie noch Vermögen. Sie sei aber entweder nicht bereits oder nicht in der Lage gewesen, die benötigte Summe von bis zu 9 Millionen Euro für Juni zu zahlen.
Das Management habe zudem die Realität nicht richtig eingeschätzt, so Geiwitz weiter. Die Hoffnung, Schlecker alleine durch Ladenumbauten sanieren zu können, sei falsch gewesen. Das habe den negativen Umsatztrend nur verschoben, aber nicht beseitigt.
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